... nennen. Eine Kirche wird häufig ein Haus Gottes, das Haus des Herren, und im gemeinen Leben das Gotteshaus ... ... mir nie wieder vor das Haus, oder in das Haus kommen. Das Haus hüthen, auch figürlich, im Hause bleiben, nicht ... ... , 2 Sam. 3, 1. Das Haus Israel das ungehorsame Haus, Ezech. 12, 9, das ...
... selig gepriesene Liebe hat Schmerzen für Freuden, Verachtung für Ehre, Gram für Entzückung geboren, Mosh. ... ... Gewalt, eigenmächtig. Er thut alles für sich, für seinen Kopf. Für sich bestehen, ohne weitern innern ... ... für die Waaren, Lohn für die Arbeit bezahlen. Ein Haus für einen Garten eintauschen. Er ...
... für sieben, vermittelst des Siebes reinigen, üblich ist. Ich will das Haus Israel unter allen Heiden sichten lassen, gleich wie man mit einem Siebe ... ... Mit einem andern Endlaute gehören auch Sieb und sieben hierher, daher die Niedersachsen für sieben intensive siften sagen, Engl. to sift, Angels ...
... aber nur im gemeinen Leben, wird es oft für verfertigen, machen, überhaupt gebraucht. Daher die Zimmerung, S. solches an ... ... dem Kero und den spätern Oberdeutschen Schriftstellern kezimbron, zimboron, zimbran, oft für bauen überhaupt, daher Kero zimbirrono so gar für erbaulich gebraucht. Es ist schwer zu sagen, ob ...
... gebraucht wird. 1) Wohl gelegen, eine gute Lage habend. Ein gelegenes Haus, welches in einer bequemen oder guten Lage stehet. 2) Bequem, der ... ... Der Himmel wird dir schon gelegne Stunden geben, Schleg. 3) Für gefällig, eines Gefallen, Neigung gemäß, im gemeinen Leben und ...
... offen machen, in der anständigern Schreibart. 1. Eigentlich, für öffnen. Jemanden die Thür eröffnen. Das Fenster, das Haus eröffnen. Ein Schloß mit Gewalt eröffnen. Die Laufgräben eröffnen. Eine Ader ... ... dem Notker, und aroffenen bey dem Tatian vor. Der erste gebraucht es für offenbaren, revelare.
2. Wüst , -er, -este, adj. & adv. von Menschen und Arbeiten des menschlichen Fleißes verlassen. 1. Im eigentlichen Verstande, für unbewohnt, ungebauet. Ein Haus stehet wüst, wenn es nicht bewohnet wird. Ein Acker liegt wüst, wenn ...
... zu Boden fallen. Mit einem Kinde danieder kommen, für niederkommen. Das Haus lieget völlig danieder, zu Boden, ist eingefallen. Krank darnieder ... ... schlagen, zu Boden schlagen; am häufigsten figürlich, für entkräften, muthlos machen. Soll ich dir mit Hoffnung schmeicheln, damit der ...
... Geräumig , -er, -ste, adj. et adv. welches für geraum, in dessen ersten eigentlichen Bedeutung im Hochdeutschen üblich ist, Raum habend, enthaltend. Ein geräumiger Ort. Ein geräumiges Haus, Zimmer. Sehr geräumig wohnen, sitzen. Ein geräumiger Hafen. Im Oberdeutschen ...
* Kommlich , -er, -ste, adj. et adv. ein im Hochdeutschen unbekanntes Oberdeutsches Wort für bequem. Ein kommliches Haus. Sein kommliches Auskommen haben. Zu einer kommlichen Zeit. So auch die Kommlichkeit, ...
Feuerfêst , -er, -este, adj. et ... ... Feuers zu widerstehen, ohne eine merkliche Veränderung zu bekommen. Ein feuerfestes Gewölbe. Das Haus ist feuerfest. Feuerfeste Schmelztiegel. In weiterer Bedeutung zuweilen auch für feuerbeständig, von solchen Körpern, welche von der Gewalt des Feuers nicht in ...
† Ārtlich , -er, -ste, adj. et adv. für artig, in der zweyten und dritten Bedeutung. Ein artliches Haus, Opitz. Ein artliches Lied, ebend. Konnt selber artlich reißen, ebend. Im ...
* Ausheuern , verb. reg. act. welches vorzüglich in Niedersachsen üblich ist. 1) Für vermiethen. Ein Zimmer, ein Haus ausheuern. 2) Einen ausheuern, mehr Miethe geben, als er, und ihn ...
Einheuern , verb. reg. act. als Miethsmann in einen Ort oder ein Haus bringen, in einigen gemeinen Mundarten, für einmiethen. Jemanden in ein Dorf einheuern, ihn daselbst einmiethen. Sich in einem ...
... behandeln, als ein anständiger Ausdruck für das niedrige bestellen. Waaren besprechen. Ein Haus, ein Zimmer besprechen. 2) Durch Worte übernatürliche Wirkungen an etwas hervor ... ... Opitz. Ps. 86. So auch Ps. 66, 9. Für jedes schöne Kind, das unsern Schutz bespricht, Gefahr und ...
... -er, -ste, adj. et adv. Fertigkeit besitzend, gut Haus zu halten, d.i. einem Hauswesen mit Klugheit und besonders mit weiser Sparsamkeit vorzustehen, und darin gegründet. Zuweilen auch in weiterer Bedeutung für sparsam. Wenn sie recht haushältig wird, Gell. Im niedrigen Leben haushälterisch. ...
Hochadelig , adj. welches für das einfache adelig gebraucht wird, wenn man mit Ehrerbiethung und Achtung von adeligen Personen redet oder schreibt. Das hochadelige Haus, die hochadelige Familie.
... die Spitǟler. 1. Eigentlich, ein Haus, in welchem Fremde oder Reisende für ihre Bezahlung beherberget und bewirthet werden; eine im Hochdeutschen veraltete, nur noch in einigen Oberdeutschen Gegenden übliche Bedeutung, wo es für Gasthaus, Wirthshaus stehet; im mittlern Lateine Hospitale. 2 ...
Versteigern , verb. reg. act. durch ... ... .i. an die Meistbiethenden verkaufen, versteigen, verganten; ein Oberd. Wort, welches für das fremde verauctionieren auch im Hochdeutschen eingeführet zu werden verdiente. Ein Haus, ein Gut, Hausgeräth, Bücher versteigern. Daher die Versteigerung, Versteigung, die ...
* Aufschicken , verb. reg. act. welches nur im Oberdeutschen üblich ist, für aufputzen, aufschmücken. Mein Tisch, mein Haus, mein Stall ist kostbar aufgeschickt, Opitz. Daher die Aufschickung.
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