Die Buchdruckerkunst . Die Ehre dieser so wohlthätigen Erfindung des menschlichen ... ... zu seinem Gehülfen, und arbeitete nun mit diesem gemeinschaftlich an der Verbesserung der Buchdruckerkunst. Peter Schoiffer , Fausts Schwiegersohn, trat der Gesellschaft ... ... Coster aus Harlem , zum Erfinder der Buchdruckerkunst machen möchten, zu vertheidigen. – Unter die Künstler, ...
Die Energie (a. d. Griech.): die Kraft, Vollkraft, Fülle, Nachdruck etc.; doch wird es nur in figürlichem Sinne, besonders in der Redekunst gebraucht von einem, der mit Nachdruck und Kraft spricht; daher auch energisch : kraftvoll, nachdrücklich.
... das Jahr 1452 zugleich mit der Buchdruckerkunst erfunden (s. auch den Art. Buchdruckerkunst ). Das Verfahren bei der ... ... den ersten 200 Jahren der Buchdruckerkunst hatte Leipzig eigne Schriftschneider und eigentliche Schriftgießereien nicht; die erste, wovon man Nachricht hat, besaß der Buchdrucker Hahn im Jahre ...
... zu Paris, einer von denjenigen, welche sich um die Buchdruckerkunst sehr große Verdienste erworben haben. Selbst der Sohn eines geschickten und kenntnißvollen Buchdruckers, erhielt er von diesem alle Liebe und Enthusiasmus für seine Kunst. Bei ... ... Firmin , erzog er ganz für die Kunst, und sie sind die berühmtesten Buchdrucker Frankreichs geworden.
Zoroaster , oder Zerdutsch , ein Lehrer der Weisheit in Persien, ... ... . Geb. gelebt haben muß. Aber sein Leben ist beinahe in ein eben so undurchdringliches Dunkel gehüllt, als die Lebensgeschichte des Hermes Trismegistus . Bei mehrern alten Völkern ...
... alle diejenigen Zwischenräume eines Körpers, welche von der ihm eignen undurchdringlichen Materie nicht ausgefüllt werden, sondern zwischen den materiellen Theilen ... ... diese Eigenschaft eines jeden Körpers, nach welcher sich gewisse Zwischenräume, welche von seiner undurchdringlichen Materie leer sind, in seiner Masse befinden: Porosität (Durchdringlichkeit).
Lakonisch (von Lacedämon , oder Lakonien abgeleitet) heißt kurz und bündig; daher Lakonismus , eine kurze, nachdrückliche, sinnreiche Schreibart etc.
Pelagianer waren eine gewisse Secte im 5ten Jahrhundert, Schüler und Nachfolger ... ... , aus Brittannien (nach Andern aus Spottland) gebürtig. Dieser ein Mann von scharfem, durchdringendem Verstande, ging, nachdem er sich in den Mönchsstand begeben hatte, nach Rom, ...
Die Officin (a. d. Lat.) heißt ein Ort, wo gewisse Arbeiten in Menge zubereitet und gefertiget werden; hauptsächlich braucht man es von Fabriken, Manufakturen, und besonders auch von Buchdruckereien und Apotheken; daher
Hugo Grotius , der größte aller Niederländischen Gelehrten, hatte auf die Cultur der meisten Wissenschaften den mächtigsten Einfluß; und sein durchdringender, großer Geist machte ihn in allem, was er unternahm, gleich bewundernswürdig und verdienstvoll. Er war zu Delft 1583 geboren, wurde schon im sechzehnten ...
Die Emphasis (a. d. Griech.) heißt in der Declamation der hervorstechende Ausdruck einer hervorstechenden Idee, oder im engern Sinne: der Redeaccent – der Nachdruck.
... Herzen der Zuhörer mit Empfindungen für irgend einen erhabenen Gegenstand der Religion zu durchdringen. Der Stoff dazu ist irgend eine biblische Handlung oder sonst eine geistliche Geschichte; die Musik muß ohne gesuchte Zierlichkeit, durchdringend und erhaben sein. – Den Ursprung der Oratorien setzt man in die ...
der Kammerton her, mit welcher Benennung man die Stimmung der zur Kammermusik erforderlichen Instrumente belegt. Da nehmlich die Kammermusik nicht so durchdringend sein darf als die Kirchenmusik, so werden auch die Instrumente um einen Ton ...
die Apostrophe , welches eine Figur in der Redekunst andeutet, wo man im Affect, und zu größerem Nachdruck, sich an einen andern Gegenstand wendet – eine abwesende Person als gegenwärtig, oder eine leblose Sache als lebend anredet.
Die Typometrie , die Kunst, Landkarten eben so wie Bücher zu drucken. Der um die Buchdruckerkunst überhaupt so verdiente Breitkopf hat auch um diese Erfindung sich ein hohes Verdienst erworben. (S. den Art. Schriftgießerei , Th. V. S. 136.)
Die Steinkohlen sind eine mit Erdharz und Schwefel durchdrungene Steinart von kohlenschwarzer Farbe, welche unter der Erde hier und da in mächtigen Lagern vorkommt, bergmännisch gewonnen und in holzarmen Gegenden statt des Holzes zum Brennen gebraucht wird. Um die Stuben damit zu heitzen, müssen die ...
... Kunst, erhabene Schriftplatten zum Druck durch die Buchdruckerpresse zu verfertigen. Diese merkwürdige Erfindung wurde eigentlich von einem gewissen Hofmann ... ... Verfahren dabei ist verschieden. Erste Art : Hier werden die Schriftcolumnen aus gewöhnlichen Buchdruckerlettern, nachdem sie, wie gewöhnlich jedes Werk, gesetzt und die Probebogen corrigirt ...
Die Typographie , d. i. die Buchdruckerkunst, (s. Th. I. S. 186.);
Peter Schoiffer , s. die Art. Buchdruckerkunst und Schriftgießerei .
Johann Guttenberg , s. die Buchdruckerkunst .
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