Buchbinderei

[280] Buchbinderei, Gewerbe, das aus den gedruckten Bogen durch Falzen, Zusammenheften und Beschneiden, sowie durch Anbringung des meist mit Farben-, Gold- oder Prägedruck versehenen Buchdeckels aus Karton, Leinwand oder Leder das fertige Buch herstellt. Früher nur Handwerk, heute vielfach als Fabrikbetrieb ausgebildet, in welchem zahlreiche Hilfsmaschinen die Handarbeit mehr und mehr verdrängen. – Vgl. Adam (1890), Bauer (8. Aufl. 1903).

Quelle:
Brockhaus' Kleines Konversations-Lexikon, fünfte Auflage, Band 1. Leipzig 1911., S. 280.
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