Gezähe

685. Gezähe.
685. Gezähe.

[679] Gezähe, die bei den bergmännischen Arbeiten benutzten Werkzeuge; Schaufel oder Kratze zum Wegfüllen von Gerölle, Sand, abgelöster Erze, Kohlen etc.; die Keilhaue zur Gewinnung milder Massen, wie Letten, Schieferton, Gips, Steinsalz, Kohlen Abb. 685; a einfache Keilhaue, b doppelte, c Keilhaue mit einsetzbarer Spitze; Bergeisen (d) und Schlägel oder Fäustel (e) zur Herstellung ebener Flächen; Brechstange und Spitzhammer (f) zum Ablösen von durch Hereintreiben von Keilen mittels schwerer Fäustel gelockerten Massen; Meißelbohrer, bestehend aus einer Stange mit scharfer Schneide (g), mit schweren Fäusteln in hartes Gestein getrieben, zum Bohren von Sprenglöchern.

Quelle:
Brockhaus' Kleines Konversations-Lexikon, fünfte Auflage, Band 1. Leipzig 1911., S. 679.
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