Giebel

[680] Giebel, die senkrechte Begrenzung eines Daches an der schmalen Gebäudeseite; meist ein Dreieck, in der ältern [681] Bauart ein spitzwinkliges, jetzt gewöhnlich stumpfwinklig (gleichschenklig). In der griech.-röm. Architektur der G. auf allen drei Seiten von Gesimsen umrahmt (Stirn-G., Frontispiz), das Giebelfeld (Tympanum) mit Statuengruppen oder Hochreliefs geziert. Giebelhäuser, Häuser, deren Hauptfront den G. blicken lassen.

Quelle:
Brockhaus' Kleines Konversations-Lexikon, fünfte Auflage, Band 1. Leipzig 1911., S. 680-681.
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680 | 681
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