Synästhesie

[796] Synästhesīe (grch.), die Mitempfindung eines nicht gereizten Sinnes bei Reizung eines andern, so das Wahrnehmen von Farben beim Hören von Vokalen, das sog. Farbenhören (Synopsie). – Vgl. Bleuler und Lehmann, »Zwangsmäßige Lichtempfindungen durch Schall« (1881).

Quelle:
Brockhaus' Kleines Konversations-Lexikon, fünfte Auflage, Band 2. Leipzig 1911., S. 796.
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