Feile , lima (auch uneig.). – unter die F. bringen, nehmen, limā persequi. perpolire (eig. u. uneig.): der F. bedürfen, limā egere (auch uneig.): die letzte F. anlegen, extremum perpoliendi operis laborem adhibere; an eine ...
feil , venalis. – feile Ware, res venales: eine s. Dirne, s. Buhldirne: die ums Geld s. Menge, venalis pretio multitudo: eine s. Seele, venalis anima (eig.); homo venalis animae, homo venalis (meton., ein ...
Fleck , I) Stelle, Platz: locus. – auf dem ... ... movere: auf keinem F. stehen bleiben, nusquam insistere. – Uneig., der faule F. einer Rechtssache, malum vitiumque causae: nicht vom F. kommen, ...
Fisch , piscis (auch kollektiv, z.B. ... ... minuti pisciculi. – die Fische als Sternbild, pisces.: – das sind faule Fische, haec fiunt dolo malo: es sind faule F., daß etc., fraude fit, quod etc.
Dirne , puella (Mädchen). – virgo (Jungfrau) – eine junge D., virguncula: eine feile D., meretrix.
schwirren , stridēre (z.B. v. Pfeile, v. der Lanze). – sonare (tönen, z.B. v. der Bogensehne).
Pfeilregen , sagittarum od. telorum nimbus.velut nubes sagittarum od ... ... gleichs. eine Pfeilwolke). – ingens vis sagittarum. magna vis telorum (große Menge Pfeile, Geschosse). – mit einem Pf. überschütten, ingentem vim sagittarum infundere alci; ...
Abschießen , das, eines Pfeiles, missio sagittae: beim A. (der Pfeile) spannen wir die Sehnen rückwärts, tela expulsuri nervos retro tendimus.
durchfeilen , limā proterere (mit der Feile zerreiben, z.B. ianuam). – Uneig., s. ausfeilen.
Wurfmaschine , tormentum (im allg.). – ballista (eine große ... ... Geschosse in großer Weite abgeworfen wurden). – catapulta (eine große Kriegsmaschinezum Abwerfen der Pfeile, Lanzen u. dgl.). – Wurfnetz , rete iaculum.
künstlerisch , durch den Genet. artificis od. (Plur.) artificum. – durch künstl. Feile, artificio quodam et expolitione.
tot , I) eig.: mortuus (gestorben). – exanimis. ... ... alqm telo occidere (im allg.); alqm sagitta configere (mit einem Pfeile), jmd. totschlagen, mit der Hand, mit einem Knüttel, alqm manu ...
faul , I) in Fäulnis übergegangen: a) eig.: putidus ... ... s. werden (faulen), immunem servari a carie. – Sprichw., das sind faule Fische, dolo malo haec fiunt omnia (Ter. eun. 515). – ...
wund , saucius (blutig verletzt). – attrītus (durch Reiben ... ... (unter sich fressende, eiternde Wunde); malum vitiumque alcis rei (bildl., der faule Fleck, z.B. causae): jmd. w. schlagen, alqm virgis ...
Person , persona (eig. die Maske des Schauspielers, dann die ... ... (Frau), mulier formosa: eine kleine P., homo humili staturā: eine feile P., scortum: historische (geschichtliche) Personen, homines veteres: fürstliche Personen ...
Wetter , I) Zustand des Dunstkreises: caelum. caeli status. – tempestas (Witterung, gute oder schlechte) – schönes heiteres W., tempestas ... ... den Bergwerken; z.B. böse Wetter, aëris spiritus graves; aër gravior: faule W., aër vitiatus.
schießen , I) v. intr .: 1 ... ... feriebat, ut aves quoque exciperet: er schoß so gut (sicher) mit dem Pfeile, daß er etc., tantā arte sagittas direxit, ut etc. – ... ... , alqm telo occīdere (im allg.); alqm sagittā configere (mit einem Pfeile).
vollenden , ad effectum adducere (zuwege bringen). – ... ... daran fehlt, ihm die höchste Vollendung geben). – perpolire (ausfeilen, die letzte Feile an etw. legen, in bezug auf Geisteswerke). – extremam oder summam ...
Bärenblut , sanguis ursinus. – Bärenfell , pellis ursina. ... ... liegen, desidiae ac languori deditum esse; domi desidem sedere: sich auf die faule B. legen, desidiae ac languori se dedere. – Bärenhetze , s ...
liederlich , neglegens, in etwas, in alqa re (nachlässig ... ... lupānar. lustrum (als Bordell). – eine l. Dirne, scortum; meretrix (feile D.). – ein l. Leben führen, cum meretricibus lenonibusque vivere. – ...
Buchempfehlung
Das bahnbrechende Stück für das naturalistische Drama soll den Zuschauer »in ein Stück Leben wie durch ein Fenster« blicken lassen. Arno Holz, der »die Familie Selicke« 1889 gemeinsam mit seinem Freund Johannes Schlaf geschrieben hat, beschreibt konsequent naturalistisch, durchgehend im Dialekt der Nordberliner Arbeiterviertel, der Holz aus eigener Erfahrung sehr vertraut ist, einen Weihnachtsabend der 1890er Jahre im kleinbürgerlich-proletarischen Milieu.
58 Seiten, 4.80 Euro
Buchempfehlung
Zwischen 1765 und 1785 geht ein Ruck durch die deutsche Literatur. Sehr junge Autoren lehnen sich auf gegen den belehrenden Charakter der - die damalige Geisteskultur beherrschenden - Aufklärung. Mit Fantasie und Gemütskraft stürmen und drängen sie gegen die Moralvorstellungen des Feudalsystems, setzen Gefühl vor Verstand und fordern die Selbstständigkeit des Originalgenies. Michael Holzinger hat sechs eindrucksvolle Erzählungen von wütenden, jungen Männern des 18. Jahrhunderts ausgewählt.
468 Seiten, 19.80 Euro