hoffen , sperare. – zuversichtlich. mit Gewißheit, fest h ... ... von einem Ausfall läßt sich etwas hoffen, nulla alia nisi in eruptione spes est: nichts mehr h. ... ... desperare de alqa re (z.B. de re publica): anfangen zu hoffen, daß etwas geschehe od ...
Hoffen , das; z.B. wider H., praeter spem; praeter exspectationem (wider Erwarten).
hoffentlich , durch spero m. Akk. u. Infin. Fut. Akt. od. durch spero fore, ut etc., od. durch die als Zwischensatz eingeschobenen Formeln ut spero, id quod spero. – od. durch utinam, z.B. der erste ...
voraushoffen , etw., spem alcis rei praecipere.
Verhoffen, wider , contra od. praeter spem. – wider aller V., contra od. praeter spem omnium – ganz wider V. schnell, omnium spe celerius od. citius: ganz wider V. lange verweilen, morari longius ...
harren , s. warten, erwarten, hoffen.
Ungeduld , impatientia morae (od. morarum) od. spei (beim Verzug, Warten od. Hoffen). – festinatio (die ungeduldige Eile). – U. über etwas, impatientia alcis rei (z.B. morae): ich vergehe vor U., rumpo ...
Gelüst[e] , libīdo (das heftige Verlangen, absol. od. mit Genet., z.B. moriendi, ulciscendi). – spes (das hoffende Verlangen, z.B. nefaria). – consilium (der gemachte Plan, z. ...
ungeduldig , impatiens morae (od. morarum) od. spei (beim Verzug, Warten od. Hoffen). – festinans (eilend, mit Eile betreibend). – ung. Sehnsucht, *nimium quoddam desiderium. – ung. werden, festinare.
voraussetzen , ponere (als feststehend annehmen). – sperare (hoffen). – confidere (das feste Vertrauen haben). – das Wohlanständige setzt notwendig das moralisch Gute voraus, quicquid est, quod deceat, id tum apparet, cum antegressa est honestas. – vorausgesetzt, ...
getrauen, sich , audere (wagen, unternehmen). – confidere (gewiß hoffen). – ich getraue mich etwas zu tun, videor alqd facere posse. – sich nicht g., diffidere (z.B. quod se exsequi posse diffidunt). – sich in ...
entgegensegeln , s. entgegenschiffen. – entgegensehen , exspectare alqd ( ... ... vor Augen haben, z.B. libertatis [v. Sklaven]). – sperare (hoffend erwarten, z.B. sperabatur rursum pugna).
getrösten, sich , s. getrost sein, hoffen, warten.
daß , Conj., dient I) um einen Begriff an ... ... umfassen, sondern auch die des Wissens, Erkennens, Erinnerns (sich an etw.), Erwartens (Hoffens u. Fürchtens), Glaubens etc. – Daher auch nach fac, wenn es ...
bei , I) im allg.: ad (zur Angabe der örtlichen ... ... mit dem Pronom. relat. od. mit ut est, z. B. ich hoffe, daß du bei deiner Mäßigkeit und Vorsicht wieder wohl bist, spero, quae ...
mehr , plures, plura (mehrere, subst. und adj., immer ... ... wenn es b) = länger, ferner, durch iam, z.B. ich hoffe nicht, nichts mehr, non iam, nihil iam spero: das wird niemand ...
Grund , I) als unterste Fläche, unterster Raum von etw., der ... ... ): ich sage nichts ohne hinreichenden G., nihil temere dico: mit G. hoffen, recte sperare. – der G. zu etwas sein, causam esse ...
Glaube , I) im allg.: opinio (Meinung, Ansicht, von ... ... rei, z.B. magna pacis fiducia). – spes (die Hoffnung, der hoffende Glaube, z.B. voll G. an Gott u. Menschen, simul divinae ...
glauben , credere (etwas aus Überzeugung od. weil man es ... ... . man glaubt nur zu gern an Haß). – sperare de alqa re (hoffend glauben, z.B. ich glaube an keinen Frieden mehr, non de otio ...
rechnen , I) v. intr.: 1) aus gegebenen ... ... . mit Sicherheit erwarten: sperare oder spem habere fore, ut etc. (hoffen, daß etc.). – alqd exspectare (etwas erwarten). – noch immer auf ...
Buchempfehlung
Noch in der Berufungsphase zum Schulrat veröffentlicht Stifter 1853 seine Sammlung von sechs Erzählungen »Bunte Steine«. In der berühmten Vorrede bekennt er, Dichtung sei für ihn nach der Religion das Höchste auf Erden. Das sanfte Gesetz des natürlichen Lebens schwebt über der idyllischen Welt seiner Erzählungen, in denen überraschende Gefahren und ausweglose Situationen lauern, denen nur durch das sittlich Notwendige zu entkommen ist.
230 Seiten, 9.60 Euro
Buchempfehlung
Biedermeier - das klingt in heutigen Ohren nach langweiligem Spießertum, nach geschmacklosen rosa Teetässchen in Wohnzimmern, die aussehen wie Puppenstuben und in denen es irgendwie nach »Omma« riecht. Zu Recht. Aber nicht nur. Biedermeier ist auch die Zeit einer zarten Literatur der Flucht ins Idyll, des Rückzuges ins private Glück und der Tugenden. Die Menschen im Europa nach Napoleon hatten die Nase voll von großen neuen Ideen, das aufstrebende Bürgertum forderte und entwickelte eine eigene Kunst und Kultur für sich, die unabhängig von feudaler Großmannssucht bestehen sollte. Dass das gelungen ist, zeigt Michael Holzingers Auswahl von neun Meistererzählungen aus der sogenannten Biedermeierzeit.
434 Seiten, 19.80 Euro