scheiden , I) v. tr . a) im allg, s. trennen, unterscheiden. – b) insbes., sich scheiden = die eheliche Verbindung auflösen, α) sich vom Manne scheiden (lassen), divortium facere cum marito; repudium remittere viro; repudiare ...
Scheiden , das, I) tr ., s. Trennung. – II) ... ... auch durch discedere, decedere, abire, z.B. mit dem Kommen u. Scheiden des Tags, die veniente et decedente. – das Sch. aus dem ...
entscheiden , disceptare alqd (nach Erörterung u. Prüfung der Gründe u. Gegengründe eine Rechtssache entscheiden; übtr. = entscheiden übh., auch mit dem Schwerte, durch Kampf ... ... auch mit dem Schwert). – diiudicare alqd (entscheidend über etwasurteilen, ein entscheidendes Urteil fällen, richterlich u. übh., auch ...
Hinscheiden (das Sterben) jmds., decessus alcis; decessus alcis e vita; excessus e vita; excessus vitae; excessus oder obitus alcis. – bei seinem H., decedens; e vita excedens: vor seinem H., antequam a vita discessit: ...
ausscheiden , I) v. tr. = absondern, ausmerzen, w. s ... ... von einer Gesellschaft trennen: societatem relinquere. – Ist es = aus dem Dienste scheiden, s. abdanken no. II.
hinscheiden , de vita decedere, gew. bl. decedere; e od. a vita discedere; e vita cedere; vitā od. e vita excedere; e vita od. de vita exire; e vita abire od. emigrare; hinc demigrare. ...
Verscheiden , das, s. Hinscheiden, Tod.
verscheiden , s. hinscheiden, sterben.
entscheidend , qui, quae, quod habet od. facit momentum (was den Ausschlag gibt). – supremus. ultimus (was zuletzt ist u. so den Ausschlag gibt, wie Kampf, Ursache etc.). – die e. Stunde, ultimi discriminis tempus (naht. ...
unbescheiden , immodestus – Adv . immo. deste. – zu unb., parum modeste (z.B. petere).
unterscheiden , discernere (durch Sichten unterscheiden). – internoscere (an bekannten Merkmalen erkennen u. von andern unterscheiden). – distinguere (durch genaue Abgrenzung unterscheiden). – disiungere. seiungere (machen, daß zwei Dinge geschieden sind, wie ohne den Scheidenden gleichsam verbunden sein würden). – durch Punkte die Worte ...
1. bescheiden , I) zuweisen, z. B. es ist ... ... alqm (den Prozeß gegen jmd. entscheiden, v. Richter): mit einer Bitte (Bewerbung) abfällig beschieden werden ... ... ; repulsum abire; repulsam ferre (bes. bei einer Amtsbewerbung). – sich bescheiden , cedere; concedere alci (nachgeben ...
2. bescheiden , modestus. – moderatus (gemäßigt in seinen Ansprüchen etc.). – pudens ... ... alqā re. – Adv. modeste; pudenter; verecunde; modice. – Bescheidenheit , modestia. – moderatio (Mäßigung in Ansprüchen etc.); verb. moderatio ...
Unterscheiden , das, Unterscheidung , die, distinctio. – das U. der Worte durch Punkte, interpunctio verborum.
vorbescheiden etc ., s. vorladen etc.
Unbescheidenheit , immodestia. – sieh einmal meine Unb., vide quid mihi sumpserim.
vorausentscheiden , praeiudicare. – vorauserben , s. vorausbekommen. – vorauserinnern , praemonere. – vorauserzählen , praenarrare.
... absondern , separare. – seiungere. disiungere (scheiden). – segregare (wie von einer Herde rennen); verb. seiungere separareque. – discernere. secernere (auseinanderscheiden, abscheiden, zwei od. mehrere Dinge, sowohl räumlich scheiden, als politisch u. mit dem Verstande unterscheiden). – sich von jmd. a., se seiungere ab alqo. – ...
aussondern , secernere. excernere (abscheiden, ausscheiden; exc. auch aus dem Körper). – segregare. separare (absondern, w. vgl.). – seligere (auswählen u. beiseite legen, -stellen). – deligere (das Taugliche auswählen). – reicere ...
so , I) Adv.: ita. sie (unterscheiden sich folgendermaßen: a) ita, »so«, bezeichnet als demonstrative Partikel, sowohl in bezug auf einen vorherge henden als nachfolgenden Satz, nicht nur die Art und Weise, sondern weist auch mit der ...
Buchempfehlung
Der 1890 erschienene Roman erzählt die Geschichte der Maria Wolfsberg, deren Vater sie nötigt, einen anderen Mann als den, den sie liebt, zu heiraten. Liebe, Schuld und Wahrheit in Wien gegen Ende des 19. Jahrhunderts.
140 Seiten, 7.80 Euro
Buchempfehlung
Biedermeier - das klingt in heutigen Ohren nach langweiligem Spießertum, nach geschmacklosen rosa Teetässchen in Wohnzimmern, die aussehen wie Puppenstuben und in denen es irgendwie nach »Omma« riecht. Zu Recht. Aber nicht nur. Biedermeier ist auch die Zeit einer zarten Literatur der Flucht ins Idyll, des Rückzuges ins private Glück und der Tugenden. Die Menschen im Europa nach Napoleon hatten die Nase voll von großen neuen Ideen, das aufstrebende Bürgertum forderte und entwickelte eine eigene Kunst und Kultur für sich, die unabhängig von feudaler Großmannssucht bestehen sollte. Dass das gelungen ist, zeigt Michael Holzingers Auswahl von neun Meistererzählungen aus der sogenannten Biedermeierzeit.
434 Seiten, 19.80 Euro