Ärmel

[176] Ärmel, manĭca (eine Art langer Ärmel, die zugleich die Hände bedeckten). – mit Ärmeln versehen, was Ä. hat, manicatus: keine A. tragen, partem vestitus superioris in manicas non extendere. – Sprichw., jmdm. den A. ausreißen, d. i. ihn sehr bitten, z. B. dazubleiben, paenulam alci scindere (Ggstz. vix paenulam alci attingere): etwas aus dem Ä. schütteln, per desidiam et otium perficere (ohne viele Anstrengung fertig bringen, z. B. talia); ex tempore fundere (aus dem Stegreif dem Munde entströmen lassen, z. B. versus hexametros).

Quelle:
Karl Ernst Georges: Kleines deutsch-lateinisches Handwörterbuch. Hannover und Leipzig 71910 (Nachdruck Darmstadt 1999), Sp. 176.
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