Geruch

[1078] Geruch, I) das Riechen etc.: odoratio (das Riechen als Empfindung u. Wahrnehmung durch die Geruchsnerven). – odoratus (der Geruch als Sinn, der Gerüche empfindet und unterscheidet). – II) die Ausdünstung einer Sache: odor (im allg., guter und übler G.). – nidor (G. von gebratenem Fleische u. fetten Speisen, die auf dem Feuer bereitet sind, der Brodem). – spiritus (der Duft, den eine Sache gleichs. aushaucht, z.B. florum). – anhelitus (der Duft von geistigen Dingen, z.B. vini). – ein übler G., odor malus od. taeter; odor foedus. foetor (Gestank): keinen G. haben, sine odore esse; nihil olere: einen guten, angenehmen G. haben oder von sich geben, bene oder iucunde olere: einen schlechten, male olere; foetere (stinken): keinen starken G. haben, odoris parvi esse: den G. von od. nach etwas haben, olere od. redolere alqd.

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Karl Ernst Georges: Kleines deutsch-lateinisches Handwörterbuch. Hannover und Leipzig 71910 (Nachdruck Darmstadt 1999), Sp. 1078.
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