Rad

[1910] Rad, rota (im allg.). – tympănum (aus Brettern zusammengefügtes Rad an Winden etc., wie unsere Mühlräder). – radii (die Speichen eines Wagenrades, z.B. caput radiis inserere). – ein Fußgestell mit Rädern, basis subiectis[1910] rotis: ein Sturmbock auf Rädern, aries subrotatus: auf Rädern fortschaffen, fortrollen, subiectis rotis traicere od. propellere. – ein R. schlagen, se cernn lare od. bl. cernulare (sich überschlagen, bes. absichtlich und infolge einer Kunstfertigkeit); se rotare (sich im Kreise herumwerfen); praecipitem adterram dari (kopfüber zur Erde stürzen); rotare (den Schwanz im Kreise drehen, v. Pfau).

Quelle:
Karl Ernst Georges: Kleines deutsch-lateinisches Handwörterbuch. Hannover und Leipzig 71910 (Nachdruck Darmstadt 1999), Sp. 1910-1911.
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