mein

[1660] mein, meus (Ggstz. tuus, suus). – In jedem Falle, wo die Beziehung des Gegenstandes zu der Person eine natürliche und von selbst verständliche ist und kein Gegensatz zu Dingen, die andern gehören, stattfindet, bleibt das Possessivum im Latein. unübersetzt, z.B. ich habe meinen Bruder gesehen, fratrem vidi. – das Meine (Meinige), meum; mea, ōrum,n. pl.: die Meinen (Meinigen), mei. – es ist meine Sache, meine Pflicht zu etc. od. daß ich etc., meum est mit Infin. (z.B. Lügen ist nicht meine Sache, mentiri non est meum): Verstellung ist nicht meine Sache, simulatio non est mea: ich mache jmds. Schicksal zu dem meinen (meinigen), alcis fortunam cum mea coniungo; res adversas communico: sie wurde die meine (meinige), nupsit mihi: ich meinesteils, quod ad me attinet; ego quidem:[1660] das Mein und Dein, res, quas possidemus.

Quelle:
Karl Ernst Georges: Kleines deutsch-lateinisches Handwörterbuch. Hannover und Leipzig 71910 (Nachdruck Darmstadt 1999), Sp. 1660-1661.
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