Nach meiner Auswanderung aus Charlottenburg.

[384] Acht Jahre hindurch hatte ich mein Heim in Charlottenburg aufgeschlagen und während dieser Zeit die kleinen Leiden und Freuden eines ruhigen angesessenen Bürgers erfüllt. Schließlich wurde es mir zu eng in den bewohnten Räumen. Es stellten sich mit der Zeit Übelstände heraus, an die ich[384] erst zu denken begann, als ich bei meinen Freunden in der Residenz die Vorzüge eines Berliner Hauswesens näher kennen gelernt hatte. Nicht einmal eine Wasserleitung stand der Familie zu Gebote. Außerdem singen später Neubauten an die Freiheit meiner Aussicht zu beschränken, täglich rasselten stauberregende mit Steinen und Baumaterial erfüllte Wagen und Karren an meiner sonst so stillen Klause vorüber, und selbst das Gärtchen hinter dem Hause, mit meinem Lieblingsplätzchen in der blätterumrankten Laube meiner Familie, blieb nicht von dem Anbau eines Nachbars verschont, der den Bäumen und Beetpflanzen das notwendige Lebenslicht raubte. Ich verkaufte meine Besitzung, sogar mit Verlust, und siedelte nach dem Westen Berlins über, wenn auch nach demjenigen Teile, der immer noch auf Charlottenburger Gebiet gelegen war. Ich habe somit bis zur Stunde die Ehre, in Berlin ein Charlottenburger geblieben zu sein.

Als Privatgelehrter und Privatdozent an der Alma mater zu Berlin suchte ich meine altägyptischen Studien durch schriftliche und mündliche Lehre zu verbreiten. Ich schreckte nicht davor zurück als Reiseprediger durch die Gaue des deutschen Vaterlandes zu ziehen und die hervorragendsten Ergebnisse der geistigen Arbeit auf den verschiedenen Gebieten meiner Wissenschaft oder die Eindrücke meiner Wanderfahrten und meines Aufenthaltes unter den Völkern des heutigen Morgenlandes in einer verständlichen und abgerundeten Darstellung einer lernbegierigen und gebildeten Zuhörerschaft als Redner vorzutragen. Die Sprechabende auf meinen Rundreisen fielen durchgehends in die winterliche Jahreszeit, allein weder Kälte noch böses Wetter konnten mich abhalten meine freiwillig übernommenen Verpflichtungen aufzugeben, selbst auf die Gefahr hin, gelegentlich mehrere Tage hintereinander meine Stimme erschallen zu lassen.[385]

Ich weiß sehr wohl, daß manches gelehrte Haus den Kopf zu meinem Entschlusse schüttelte, die altägyptischen Geheimnisse vor profanen Augen zu enthüllen, und daß wohlbesoldete Priester der Weisheit, welche in ihrer warmen Stube in der Wolle saßen, sich über die bezahlten Wanderungen des Familienvaters mit bitteren Redensarten ergingen, allein ich selber war entgegengesetzter Meinung, da mir keine Wahrheit irgend einer wissenschaftlichen Erkenntnis zu hoch steht, um nicht in ihrer einfachen Gestalt, ohne gelehrte Verbrämung, auch von den Uneingeweihten meines Volkes verstanden zu werden.

Aus demselben Grunde hörte ich nicht auf, dieselben Gegenstände, die ich in meinen öffentlichen Vorträgen zu behandeln pflegte, in den gelesensten Zeitschriften zum Abdruck zu bringen, oft in Begleitung bildlicher Darstellungen, die photographischen Aufnahmen und Zeichnungen in den von mir bereisten Gegenden entlehnt waren. Es bedurfte vor allem keiner besonderen Überredungskunst meinerseits, um dem Chef-Redakteur der viel gelesenen und alle Gebiete der Kunst und Wissenschaft berührenden »Vossischen Zeitung«, meinem alten Studiengenossen und Freunde Friedrich Stephany, die Überzeugung aufzudrängen, daß die Hinterlassenschaft des ältesten Kulturvolkes der Erde ein Recht darauf besitze, von den jüngsten Epigonen der Menschengeschichte verstanden und begriffen zu werden, und so öffneten mir bereits seit einem Jahrzehnt die Vossischen »Sonntagsbeilagen« ihre Spalten, um meine regelmäßig einlaufenden Beiträge dem Drucke zu überliefern. Mündliche und briefliche Mitteilungen oder Anfragen einer großen Anzahl von Lesern gaben mir das Zeugnis, daß meine Aussaat auf guten Boden gefallen war. Soll ich es nebenbei verschweigen, welche Freude es mir bereitete, mich in allen meinen Arbeiten meiner reichen und kernigen Muttersprache[386] zu bedienen und mich zu bestreben, soweit es eben statthaft war, die ausländischen Wortformen über Bord zu werfen? Im deutschen Schriftentum nehme ich keine Stelle in vorderster Reihe ein, doch bin ich der Überzeugung, daß mir niemand das Lob versagen wird, meine Gedanken in möglichster Klarheit und Sprachreinheit niedergeschrieben zu haben.

Es kann nicht Wunder nehmen, daß mir im Inlande wie im Auslande zahlreiche Beweise der vollsten Anerkennung meiner rein wissenschaftlichen Leistungen im Laufe einer mehr als fünfzigjährigen Thätigkeit zu teil geworden sind. Aus drei Weltteilen erhielt ich Ehrungen, wie sie sonst verdienten Pflegern der Wissenschaft durch ihre Ernennung zum Mitgliede von Akademien und wissenschaftlichen Gesellschaften gespendet zu werden pflegen. Die Auszeichnungen, ich gestehe es gern ein, bereiteten mir große Freude, denn sie entschädigten mich für die bitteren Enttäuschungen, die mir im Leben begegneten, beruhigten die eigenen stillen Zweifel über den Wert meiner wissenschaftlichen Bestrebungen und schenkten mir den Mut, der Fahne, der ich zugeschworen, treu zu bleiben.

Die vergangenen Jahre 1891 und 1892 gewährten mir eine Überraschung, für welche ich ihren Urhebern im Namen der von mir »privatim« vertretenen Wissenschaft zum höchsten Danke verpflichtet bin. Erleuchtete Geister und Lenker des Unterrichtsministeriums, an ihrer Spitze die drei letzten Minister, erprobten meine ägyptische Weisheit und meine Kenntnis des antiken Pharaonenlandes, um mich zweimal durch eine besondere Unterstützung in die Lage zu setzen, die königlichen Museen durch Ankäufe wertvoller Papyrus und durch selbständige Nachgrabungen zur Auffindung von Denkmälern (ein hochherziger Berliner Bürger hatte die Geldmittel dazu gewährt) in angemessener Weise zu bereichern. Ich habe mich dieser Aufgabe mit allem Eifer unterzogen, und die im vergangenen[387] Jahre im Lichthofe des ägyptischen Museums in Berlin ausgestellt gewesenen Bildermumien, Malereien, Skulpturwerke, Bronzen und sonstige Überreste des Altertums, meist der griechisch-römischen Zeit angehörend, haben den zahlreichen Besuchern die Gelegenheit geboten, sich ein Urteil über die einzelnen Funde meiner Gräberarbeit zu bilden. Daß der Kaiser die von mir heimgebrachte Sammlung in Augenschein nahm und einzelne hervorragende Stücke darin von künstlerischem Standpnutte durch das Urteil des wirklichen Kenners auszeichnete, gab ihr für alle Zeit für mich eine Weihe.

Die beiden Jahre, in denen ich das Glück hatte zum letztenmale in Ägypten zu weilen, boten mir die günstige Gelegenheit dar, nicht nur auf das Gebiet der antiken Erde mein Augenmerk zu richten, sondern auch den gegenwärtigen Zuständen in dem modernen Pharaonenlande meine ganze Aufmerksamkeit zu schenken. Ich war bereits zur Zeit der Reise des Prinzen Friedrich Karl im geschichtlichen Nilthale auf Schritt und Tritt zu der Überzeugung gelangt, daß seit der Besetzung des Landes durch die britischen Truppen die Zustände gegen frühere Zeiten eine durchgreifende Veränderung erfahren hatten. Ich sah mein zweites Heimatsland, in welchem ich im ganzen beinahe ein Vierteljahrhundert unter den verschiedensten Lebenslagen geweilt und gewirkt hatte, unter der englischen Verwaltung im Zeichen des wirklichen Fortschrittes stehen. Die französische Tünche war bereits so gut wie vollständig verblaßt und britische Thatkraft, verbunden mit der notwendigen Strenge, hatte kaum glaubhafte Wunder bewirkt.

Aus einer Unterhaltung, welche ich die Ehre hatte im Januar des Jahres 1883 mit Lord Dufferin zu führen, konnte ich bereits mit aller Deutlichkeit die Richtung der politischen Bahn herauslesen, welche England entschlossen war[388] in Bezug auf die innere Verwaltung des arg verschuldeten Landes einzuschlagen.

Bei meiner späteren Reise nach Ägypten, im Jahre 1891, hatte ich die Freude, sofort nach meiner An kunft in Kairo an den Frühstückstisch des leider bald darauf verstorbenen Khedive Mohammed Tewfik gezogen zu werden. Ich kannte ihn von seinem zehnten Lebensjahre an, verweilte häufig in seiner Gesellschaft in dem kronprinzlichen Schlosse der Kubbeh, in der Nähe der einst hoch berühmten Sonnenstadt On, und hatte somit die Gelegenheit gehabt, seine ehrliche Gesinnung und seine Liebe zu dem ägyptischen Volke hoch schätzen zu lernen. Es fehlte ihm freilich die Lebhaftigkeit des Geistes und die Willenskraft seines klugen Vaters, dagegen zeichnete ihn die Ruhe und Besonnenheit aus, mit welcher er gleich am Anfang seiner Regierung sich in die geänderte Lage der Dinge nach der Landung der englischen Truppen in Alexandrien und nach der Schlacht von Tell el-Kebir zu schicken wußte. Er gestand es mir offen, daß die Rettung des Landes nur der britischen Dazwischenkunft zu danken sei, und daß er die Verpflichtung in sich fühle, den Vermittlern bis zur Wiederherstellung geregelter Verhältnisse seine ehrliche Unterstützung zu leisten. Daß die bisherige Verwaltung seines Landes durchgreifende Verbesserungen zu erleiden habe, leuchtete ihm vollkommen ein, wenngleich ihm die Schwierigkeiten nicht entgingen, es auf der einen Seite den Briten, auf der andern den Eingeborenen überall recht zu machen.

Welchen wohlthätigen Einfluß die britische Macht auf die ägyptische Bevölkerung im Laufe von kaum zehn Jahren ausgeübt hatte, das konnte mir um so weniger entgehen, als ich die frühere Lotterwirtschaft in der französischen Zeit zur Genüge kennen gelernt hatte. Wenn es auch bis zur Stunde dem jungen Ägyptertum nicht einzuleuchten scheint, daß unter[389] dem britischen Einflusse der Wohlstand und die Wohlfahrt des Landes sich in kaum glaublichem Maße gehoben hat, so ist diese Thatsache in keiner Weise mehr abzuleugnen. Handel und Wandel ist in zunehmendem Gedeihen begriffen, die Verwaltung, befreit von dem ehemaligen Schlendrian der Zeitvergendung und des Bachschischunwesens, geht ihren geregelten Gang, durchgreifende Verbesserungen der Kanalisationsverhältnisse werden von Jahr zu Jahr zur Hebung der Bodenkultur ins Leben gerufen, mit einem Worte der europäische Maßstab nach britischem Zuschnitt ist an die ägyptischen Zustände angelegt worden, wie ich behaupten darf, zum wirklichen Segen des Landes. Mein Urteil hierüber darf als um so unbefangener angesehen werden, je weniger ich persönlich Grund gehabt hatte, mich über meine eigene Behandlung seitens eines britischen Beamten besonders zu beglückwünschen.

Die Residenz des Khedive, die Stadt Kairo, lehrt vor allem jedem Ankömmling mit welchem Erfolge der britische Einfluß in den vergangenen zehn Jahren gearbeitet hat. Die alte Kalifenstadt ist wie über Nacht zu einer afrikanischen Weltstadt geworden, Neubauten und Straßenanlagen nach europäischem Muster erweitern von Jahr zu Jahr ihren Umfang, und den Fremden heimelt es an, nach keiner Richtung hin die Wohlthaten seines Daheims im eigenen Vaterlande zu vermissen. Die öffentliche Sicherheit läßt nichts zu wünschen übrig, und wenn die unerbittliche Strenge der britischen Behörden, an ihrer Spitze der allmächtige Lord Cromer, von den Ägyptern schwer empfunden wird, so mag daran erinnert werden, daß bereits unter Griechen und Römern ein gleiches Verfahren eingeschlagen werden mußte, um das stets zu Aufruhr und Empörung geneigte Volk nur einigermaßen im Zaume zu halten. Man versteht es leicht, daß die heutigen Söhne Mizraims, mit den bestehenden Verhältnissen unzufrieden,[390] einen bitteren Groll gegen alles Europäertum im Herzen tragen und daß sie ihre thatsächlich nirgends und niemals verletzten, religiösen Gefühle im Streite um die unbeschränkte Herrschaft des Landes in das Feld gegen die christlichen Gegner rücken lassen möchten, um den Fanatismus als Bundesgenossen anzurufen, aber sie verstehen es nicht, daß der europäische Geist des Fortschritts es ist, der seine Wirkungen auf den neuägyptischen Agathodaimon mit unwiderstehlicher Macht ausübt.

Von meinen ägyptischen islamischen Bekannten sah ich nur wenige wieder. Allenthalben begegnete mir eine neue junge Welt, die ebenso höflich als verschlossen mir gegenüberstand. Meine ehemaligen Schüler waren nach überall hin zerstreut, und nur einen hatte ich die Freude als einen der Konservatoren des Museums wieder zu begrüßen.

Auch das Museum war nicht auf seiner alten Stelle in der Vorstadt Bulak geblieben. Die erdrückende Fülle von Denkmälern, welche sich nach dem Tode Mariettes aufgehäuft hatten, geboten ihre Übersiedelung nach großen und weitläufigen Räumen. Das frühere Schloß, welches der ehemalige Khedive Ismaïl in der Nähe des Dorfes Giseh mit einem Kostenaufwand von mehr als hundert Millionen Mark hatte aufführen lassen, wurde für die Bergung der Denkmäler bestimmt. Die große Feuergefährlichkeit des meist aus Holzwerk bestehenden umfangreichen Baues, vor dessen Haupteingang ein Granit-Sarkophag die Leiche Mariettes umschließt, hat neuerdings die Frage nach dem feuerfesten monumentalen Bau eines Museums nahe gelegt. Es ist allerdings ein Schicksal, daß die Mumien der berühmtesten Könige des ägyptischen Altertums mitten im Schlosse von Giseh in einem Holzsaale ruhen, in welchem schöne Haremsdamen ihr vergoldetes Dasein führten, unbekümmert um die[391] grenzenlose Gefahr, im Zeitraume weniger Minuten bei lebendigem Leibe vom Feuer verzehrt zu werden.

Im Jahre 1891 waltete der französische gelehrte Ägyptolog Mr. Grébaut seines Amtes als Generaldirektor des Museums und der Ausgrabungen in Ägypten. Im folgenden Jahre 1292 löste ihn sein Landsmann Mons. de Morgan ab, welchem jede Kenntnis der altägyptischen Sprache und Litteratur fehlt. »Je weniger ich von den Hieroglyphen verstehe, um so mehr werde ich mich um die eigentliche Verwaltung des Museums kümmern können«, bemerkte mir Herr de Morgan, vielleicht nicht mit Unrecht, da die Verwaltung in einem bedenklichen Sumpfe steckte. Beiden Herren fühle ich mich durch die erteilte Erlaubnis verpflichtet, Ausgrabungen in Unterägypten und im Faijum zu leiten und die gefundenen Denkmäler ohne jede Belästigung nach meiner Heimat auszuführen. On ne refuse rien à notre cher maître bemerkten sie mir mit echt französischer Liebenswürdigkeit.

Ägypten ist in der winterlichen Jahreszeit ein Stelldichein der reiselustigen Welt geworden. In erster Reihe und in überwiegender Zahl erscheinen Engländer und Amerikaner, sobald die sogenannte Saison beginnt, ihnen schließen sich die Zugvögel aus den Staaten Europas an, von denen Deutschland einen jährlich wachsenden Beitrag liefert. Stangens weltbekanntes Reisebüreau wetteifert auch in Ägypten seit einer langen Reihe von Jahren auf das glücklichste mit der englischen Reisefirma Cook. Ich fand auf meiner letzten Fahrt in Kairo eine nicht geringe Zahl von Berliner Freunden und Bekannten wieder, deren Begegnung mir die größte Überraschuug bereitete. Ich fühlte es heraus, daß auch Deutschland angefangen hat die Wanderlust der übrigen Völker Europas zu teilen und seine Söhne, wie weiland Griechen und Römer, in Ägypten und auf den übrigen Gebieten des[392] historischen Morgenlandes nach der Schule der Vorzeit ziehen zu lassen. Aber ein Wiedersehen bleibt mir unvergeßlich. Ein gütiges Schicksal hatte mir die herzlichste Freude vorbehalten, nach 53jähriger Trennung Hermann Gruson in der Kalifenstadt zu begegnen. Ihm sei das Schlußkapitel in dankbarer Freundschaft gewidmet.

Wem des Himmels Fügung es beschieden hat, zwei Menschenalter und darüber hinaus zu erreichen, dem bleibt die bittere Erfahrung nicht erspart, daß Jahr aus Jahr ein sich die Reihen der alten Garde lichten. Die Bekannten und Freunde aus unserer Jugendzeit verlassen einer nach dem anderen den Schauplatz ihres Lebens und Wirkens. Wir begleiten sie auf ihrem letzten Wege. Es fängt an immer einsamer um uns zu werden. Die jungen Geschlechter vermögen es nicht, die entstandenen Lücken auszufüllen; unsere Erinnerung bleibt an den Genossen unserer Jugend haften und die Vergangenheit tritt uns mit ihren bunten und bewegten Bildern in lebendigen Zügen vor die Seele.

Wo sie sich wiederfinden, die Alten vom Berge, sei es in Berlin, sei es da draußen in der großen Welt, sie rücken näher zusammen und ihre Gespräche schöpfen am liebsten aus dem Born gemeinsamer Erinnerungen von damals.

Quelle:
Brugsch, Heinrich Ferdinand Karl: Mein Leben und mein Wandern. Zweite Auflage, Berlin 1894, S. 384-393.
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