Disamis heißt der dritte Modus der dritten Schlußfigur, in ... ... Er hat die Form : MiP, MaS, SiP; z.B. Einige neuhochdeutsche Deklinationen entsprechen den mittelhochdeutschen; alle neuhochdeutschen Deklinationen sind endungsarm; also sind einige endungsarme Deklinationen (bereits) im Mittelhochdeutschen vorhanden.
Wahnleib nennt man eine aus der Abnormität des Ichbewußtseins hervorgehende ... ... veränderte Beschaffenheit angenommen hat. Aus der Störung der Gemeinempfindung entwickeln sich seltsame Halluzinationen : Der Mensch wähnt, das Gewicht seines Leibes sei vermehrt oder ...
Erziehung ist die Erhebung der Jugend zur Höhe der Kulturstufe, auf ... ... sittlichen Wollen, wodurch sie zum Verständnis, zur Erneuerung und Fortführung der von den älteren Generationen überkommenen Aufgaben des Kulturlebens befähigt werden soll. Der Charakter ist das letzte ...
Demonstration (lat. demonstratio = Darlegung) heißt ein Beweis , der aus der Anschauung gegeben wird. Demonstrationen bilden den Gegensatz zu den diskursiven Beweisen , d.h. den Beweisen aus bloßen Begriffen . (Vgl. Kant, Kr. d. ...
... unseres Bewußtseinsinhaltes verstehen. Wundt scheidet sie in Verschmelzungen, Assimilationen , Komplikationen und sukzessive Assoziationen. Die Verschmelzungen sind die festen Assoziationen psychischer Elemente , durch ... ... Assoziationen entstehen im Anschluß an die simultanen Verschmelzungen Assimilationen und Komplikationen Verbindungen zeitlich aufeinanderfolgender ...
Gehör (auditus) ist derjenige Sinn , welcher durch die schwingende ... ... Unterschiede der Töne in Zeitdauer und Intensität. Akustische Täuschungen, die oft zu Halluzinationen Anlaß geben, entstehen durch Abnormitäten des Blutlaufs im Hirn oder im inneren ...
Schlaf ist der periodisch wiederkehrende Zustand, in welchem sich die den ... ... beschränkten Umfange stattfindet, gibt, da sein Inhalt aus Illusionen und Halluzinationen besteht, dem Schlafe nicht die Bedeutung des gesteigerten, sondern des herabgesetzten Bewußtseinszustandes. ...
Monade (gr. monas ) heißt eigtl. Einheit , bezeichnet ... ... doch im Widerspruch damit noch theistisch einen Gott als Urmonade an, deren Effulgurationen, die andern Monaden sein sollen. Den Zusammenhang zwischen den Monaden findet Leibniz in ...
Denken (lat. cogitare, gr. noein, phronein ) heißt im ... ... aber bearbeitet sie nach der durch ihre Qualität bedingten Notwendigkeit . Seine Hauptoperationen sind dabei: Apperzeption , Aufmerksamkeit , Abstraktion , Begreifen , Urteilen ...
Skepsis (gr. skepsis = Prüfung, Untersuchung, Bedenken) oder ... ... in der Entwicklung des einzelnen Philosophen oder als dauernde Ansicht des einzelnen oder ganzer Generationen auftreten; er kann als Ausgangspunkt des philosophischen Denkens vorkommen, oder zum Ergebnis ...
Träumen heißt die Tätigkeit der Seele im Schlafen . Vielleicht ... ... , so daß man nicht wirkliche Wahrnehmungen hat, sondern phantastische Illusionen und Halluzinationen . Die Vorstellungen treten bunt und regellos auf, unkontrolliert durch die ...
trösten heißt einen von einem Unglück oder einem Verluste Betroffenen durch ... ... (c. 4 v. Chr. bis 65 n. Chr.): Ad Marciam de consolatione und die des Boëthius (480 bis 524): De consolatione philosophiae.
Ekstase (gr. ekstasis ), eigentlich das Außersichsein, Veränderung , ... ... ) hieß Doctor ecstaticus. Vgl. B. A. Mayer , die Sinnestäuschungen , Hallucinationen und Illusionen . Wien 1867. Preyer , die Entdeckung des Hypnotismus. Berlin ...
Instinkt (von lat. instinctus = Antrieb) bedeutet ... ... als angeborenes Besitztum zur Welt bringt. Sie beruhen auf der von vorausgehenden Generationen erworbenen Bildung des Nervensystems, die durch Vererbung auf die jüngeren Generationen übergeht. Der Instinkt ist bei jedem Individuum in seiner ersten Äußerung ein ...
angeboren (lat. innatus) heißt im Gegensatze zu erworben, angelernt ... ... Erfahrung : aber die Anlagen zu der Bewußtseinstätigkeit sind aus der Tätigkeit der vorausgegangenen Generationen entstanden und gehen durch Vererbung auf uns über. – Angeborene Rechte ...
Vererbung physischer Eigenschaften von den Erzeugern auf die Nachkommen bedingt ... ... Vererbung der mütterlichen Gemütsart pflegte Kant sich selbst anzuführen. Manche Familien bringen mehrere Generationen hindurch dieselben Talente hervor: Bernoulli, Herschel, Scaliger usw. Vgl. Mutation ...
Gedächtnis (lat. memoria) ist nach der Auffassung der vulgären ... ... das ganze Corpus iuris auswendig wußte. Die neuere Psychologie führt jeden Gedächtnisvorgang auf Erinnerungsassoziationen zurück (vgl. Erinnerung ). Vgl. Jean Paul , Levana § 141 ...
Einteilung ist die Zerlegung des Umfangs oder des Inhalts eines ... ... Merkmale determiniert wird, welche in einer Reihe liegen, also ursprünglich selbst Determinationen eines der Merkmale sind, die sich in dem einzuteilenden Begriff vorfinden ...
Nativismus ist die Lehre, daß unserem Geiste gewisse Anschauungen , ... ... werden. Aber der Nativismus empfängt seine Berichtigung durch die Entwicklungslehre. Die von den vorausgegangenen Generationen erworbenen Fähigkeiten vererben sich als Anlagen und müssen als angeboren bezeichnet werden. ...
Erinnerung ist nach der Auffassung der vulgären und der Vermögenspsychologie die ... ... Wundt (Grundr. d. Psychol. § 16 S. 293ff.) zu den sukzessiven Assoziationen ; ihre Vorstufen sind die gewöhnliche simultane Assoziation und der simultane und der ...
Buchempfehlung
Als »Komischer Anhang« 1801 seinem Roman »Titan« beigegeben, beschreibt Jean Paul die vierzehn Fahrten seines Luftschiffers Giannozzos, die er mit folgenden Worten einleitet: »Trefft ihr einen Schwarzkopf in grünem Mantel einmal auf der Erde, und zwar so, daß er den Hals gebrochen: so tragt ihn in eure Kirchenbücher unter dem Namen Giannozzo ein; und gebt dieses Luft-Schiffs-Journal von ihm unter dem Titel ›Almanach für Matrosen, wie sie sein sollten‹ heraus.«
72 Seiten, 4.80 Euro
Buchempfehlung
Romantik! Das ist auch – aber eben nicht nur – eine Epoche. Wenn wir heute etwas romantisch finden oder nennen, schwingt darin die Sehnsucht und die Leidenschaft der jungen Autoren, die seit dem Ausklang des 18. Jahrhundert ihre Gefühlswelt gegen die von der Aufklärung geforderte Vernunft verteidigt haben. So sind vor 200 Jahren wundervolle Erzählungen entstanden. Sie handeln von der Suche nach einer verlorengegangenen Welt des Wunderbaren, sind melancholisch oder mythisch oder märchenhaft, jedenfalls aber romantisch - damals wie heute. Michael Holzinger hat für diese preiswerte Leseausgabe elf der schönsten romantischen Erzählungen ausgewählt.
442 Seiten, 16.80 Euro