II.

Vorschule des Lebens.

[10] Noch vor der Abhaltung des so unversehens unterbrochenen Schützenfestes mußte ich meine Reise nach Berlin antreten. Auf preußischem Boden existierte noch keine Eisenbahn. Der schwer belastete Frachtwagen meines Oheims, der von zwei starken Pferden im Schritt nach der Hauptstadt gezogen wurde, brauchte mehrere Tage für den weiten Weg. Man hatte mir einen Sitz neben dem Platz des Kutschers zurecht gemacht, den dieser übrigens nicht benutzte, da er, der Überlieferung seines Berufes getreu, immer zu Fuß neben her ging, behaglich seinen Stummel rauchend, mit der Peitsche knallend, und bald singend, bald pfeifend mit den Pferden sich unterhielt. Man hatte mir für die lange Fahrt mancherlei Eßbares mitgegeben und auch etwas Geld in die Westentasche gesteckt. Ich kam fröhlicher Dinge bei meinem Bruder in Berlin an. Dieser war um mein leibliches wie um mein geistiges Wohl sehr besorgt und nur mit Rührung kann ich an die zwei oder drei Jahre fruchtbarer Anregungen, wenn auch zahlreicher Entbehrungen denken, die ich unter seiner liebevollen Führung verlebt habe. Er stand im dritten Jahre seiner medizinischen Studien und war ihnen mit Leib und Seele ergeben. Er hatte für mich eine Lehrlingsstelle gefunden und, was bei einem Studenten sich leicht erklärt, in einer Buchdruckerei, deren[10] sich viele Doktoranden zum Druck ihrer Dissertation bedienten, wobei mir alsbald das bißchen Latein, das ich vom Gymnasium mitbrachte, recht zu statten kam. Bevor er mich in das Joch spannen ließ, gönnte er mir jedoch noch einige Tage, damit ich von der Reise mich ausruhen und mir Berlin ansehen könne.

War ich einige Wochen vorher in der Provinz Zeuge der Ankündigung des Todes Friedrich Wilhelms III. gewesen, so hatte ich nun in der Hauptstadt Gelegenheit, der seinem Nachfolger Friedrich Wilhelm IV. dargebrachten Huldigungsfeier von der Straße aus, so weit dies einem grünen Jungen gestattet war, beizuwohnen. Mein Bruder blieb zu Hause. Er wollte wegen eines Monarchen, der schon seine Absicht angekündigt hatte, das absolute Regiment seines Vaters fortzusetzen, keine Stunde an der Arbeit verlieren, die in jenen Tagen seine ganze Zeit in Anspruch nahm. Im Jahre 1840 waren die deutschen Studenten noch sehr liberal, sie standen zum Volke und dieses brachte von vornherein dem König, der sich vielleicht für einen akademischen Lehrstuhl geeignet hätte, dem jedoch alle Regenteneigenschaften abgingen, keine Sympathien entgegen. Er galt für einen geistreichen Kopf, nicht aber für einen König; dazu fehlte ihm schon die äußere Erscheinung. Zu Pferde, namentlich, wenn er einen leichten Trab anschlug, nahm er sich recht schwerfällig aus. Seine Gestalt war nichts weniger als soldatisch. Dennoch interessierte er sich in hohem Grade für militärische Dinge. Die Reformen, die er bald nach seinem Regierungsantritt in der Bekleidung des Heeres veranlaßte, die Ersetzung des unförmlichen Tschakos durch den Helm, des Schwalbenschwanzes durch den Waffenrock, mußten allgemeinen Beifall finden; unter seiner Regierung erhielt die Infanterie auch das Zündnadelgewehr. Auf die Stimmung im Volke übten diese Neuerungen indessen kaum einen Einfluß. Nach langem gesicherten Frieden interessierte man sich blutwenig für militärische Dinge, die Unzufriedenheit über den Fortbestand der Zensur, über die Zurückweisung der allgemeinen Forderung, dem Lande eine Volksvertretung zu geben wuchs zusehends und durchdrang die weitesten Kreise, als die junge Lyrik mit Dingelstedt, Gottschall, Hofmann v. Fallersleben, Prutz, besonders mit Georg Herwegh einen in Deutschland ungewohnten politisch-revolutionären Ton anschlug. Die neuen Gedichte, obgleich verboten, wanderten von Hand zu Hand und erhitzten die Gemüter. Der geistreiche König konnte dagegen nichts tun. Sein Schwager, Zar Nikolaus, hatte andere Waffen gegen aufrührerische Poeten, er verschickte[11] sie nach Sibirien. Friedrich Wilhelm IV., da er nichts Ernstes gegen den Liberalismus zu unternehmen vermochte, mußte ihm schrittweise nachgeben und das war sein Verhängnis. Persönlich von hoher literarischer Bildung, konnte er anstandshalber es nicht verhindern, daß Berlin bald nach seinem Regierungsantritt ein liberales, literarisches Zentrum für Deutschland zu werden begann. Die oben genannten Poeten fanden sich sämtlich in seiner Hauptstadt ein, er ließ sich sogar durch den Professor Schönlein den gefeierten Sänger der »Gedichte eines Lebendigen« vorstellen. Heine hat dieser Audienz in boshaften Versen gedacht, er sah hier den Marquis Posa vor dem König Philipp. Friedrich Wilhelm IV. hatte nun aber nichts von einem Philipp, er suchte den jungen Poeten durch ein paar schlechte Witze zu verblüffen; er werde, sagte der König boshaft, in Berlin so gute Spätzle nicht zu essen bekommen, wie in dem lieben Schwabenland. Als Herwegh in seinem jugendlichen Posaeifer nun doch von Königsberg aus sich vermaß, den König zu apostrophieren, ließ dieser ihn des Landes verweisen. Schillers Marquis Posa steckte noch stark in den Köpfen der damaligen Generation. Nicht viel später erlaubte sich der Verfasser der »Vier Fragen« in einer Audienz Friedrich Wilhelm IV. zuzurufen: »Es ist der Fluch der Könige, daß sie die Wahrheit nicht hören können.« Friedrich Wilhelm IV. nahm dies natürlich sehr übel.

Im Jahre 1840 begann man in Berlin, wo bisher das Theater und vielleicht ein neuer Roman der Frau v. Paalzow oder der Gräfin Ida Hahn-Hahn die Kosten der Unterhaltung trug, mehr und mehr mit politischen Dingen sich zu beschäftigen. Am Tage der Huldigungsfeier bemerkte man davon noch wenig. Auf dem ungeheuren Platz zwischen Schloß und Museum war nur der vordere Teil stark besetzt, da standen in feierlichem Aufzug die Mitglieder der staatlichen und der städtischen Behörden, die Generalität, die Professoren der Universität, die richterlichen Kollegien, die Abordnungen aus den Provinzen usw. Die Berliner Einwohnerschaft aber schien gar nicht neugierig, sie war nicht zahlreich vertreten, es blieb ein großer, leerer Raum von der prächtigen Granitschale inmitten des Lustgartens bis zum Museum. Ich sah unbehelligt dem sich abspielenden Vorgang aus ziemlicher Nähe zu; ich erkannte den König, als er auf dem Balkon erschien, ich verstand jedes Wort seiner Rede, in welcher er versprach, dem Wohle seines Volkes sein ganzes Leben zu widmen und mit der Versicherung schloß: »Das gelobe und schwöre ich!« Der Volkswitz hatte schon in den nächsten Tagen dieses feierliche Gelöbnis[12] in die Worte umgewandelt: »Dat jloob ick schwerlich,« der König, der ja dem Witz nicht abhold war, lachte, als er dies erfuhr. Ich habe mir vorgenommen, meine persönlichen Erlebnisse nur so weit zu berühren als sie zu öffentlichen Dingen in Beziehung stehen oder doch einen Beitrag zu dem kulturhistorischen Bilde jener Zeit zu liefern vermögen. Dies ist der Fall mit meiner Lehrzeit als Schriftsetzer. Sie dauerte nicht weniger als fünf Jahre. So lernte ich früh einen wunden Fleck in den damals herrschenden sozialen Einrichtungen kennen und wurde ich unmittelbar zu kritischen Betrachtungen über dieselben veranlaßt. Die Kunst, Buchstaben an einander zu reihen, in Zeilen, Kolumnen und Platten zu schließen, zu korrigieren, abzulegen usw. erlernt ein halbwegs intelligenter Knabe sicher in zwei Jahren. Gibt man dem Lehrherrn als Lohn für seinen Unterricht, den er in der Regel nicht selber übernimmt, noch ein Jahr drein, so wären es drei Dienstjahre, die der auszubildende Jüngling auf sich zu nehmen hätte. Einen jungen Menschen fünf Jahre an die Kette zu legen, um ihn während der letzten drei Jahre als fertigen Arbeiter für eine lächerlich geringe Entschädigung auszubeuten, war ein schreiender Mißbrauch, zu dem sich der andere gesellte, daß es im damaligen Berlin Buchdruckereien gab, die gar keine Gehilfen, sondern nur Lehrlinge hielten. Eine derselben hielt deren zwölf. Diejenige, in welcher ich die Ehre hatte, in die Geheimnisse der schwarzen Kunst eingeführt zu werden, hatte deren sechs. Nur ein einziges Mal hatte sie auf einige Monate mehrere Gehilfen am Setzkasten. Mit diesen geriet ich einmal in einen lebhaften Konflikt, als ich in meinem Idealismus mich weigerte, einem alten Trunkenbold Schnaps zu holen. Wenige Jahre später stand ich an der Spitze der Berliner Buchdrucker, um den Anstoß zur Aufhebung verschiedener Mißbräuche und einer fortschreitenden Verbesserung ihrer Lage zu geben. Den verderblichen Branntwein hat die allgemeine Kulturentwicklung mit der Hebung des Lebensstandes der Arbeiter in weiten Kreisen derselben durch das gesellige Bier ersetzt.

Die Buchdruckereibesitzer – es war die Minderzahl – welche ihren Kollegen durch die billige Arbeit der Lehrlinge eine gewissenlose Konkurrenz machten, gingen übrigens nicht ganz straflos dabei aus. Denn von Zeit zu Zeit stellte sich Arbeitslosigkeit ein, ihren Lehrlingen aber hatten sie nichtsdestoweniger den kontraktlich festgesetzten Taler wöchentlich auszuzahlen. Mit einem Taler wöchentlich sollte ich meinen Unterhalt bestreiten?

Wenn Ebbe in der Kasse eingetreten war, und das geschah häufig genug,[13] wurde man Vegetarianer bis der Postbote die heißersehnte, aber aus leicht erklärlicher Rücksicht auf die Eltern, niemals geforderte Hilfe aus der Heimat brachte. Und was tat mir alle Entbehrung? Es gab für mich in jenen Jahren so viele »Geistesfreuden.« Für die Erweiterung meiner Kenntnis der zeitgenössischen Literatur sorgte die große Leihbibliothek von Berends. Von meinem studierenden Bruder erhielt ich täglich fördernde Anregung. Er riet mir, in freien Stunden als Hospitant gewisse Vorlesungen an der Universität mit anzuhören, und das tat ich mit religiösem Eifer. Mittags von 12 bis 2 war die Druckerei geschlossen, die nicht weit vom Universitätsgebäude und nicht weit vom Hause des Professors Magnus sich befand, in welchem dieser seine Vorlesungen hielt. Wozu brauchte ich zwei Stunden zu meinem Mittagessen? Eine genügte vollkommen, die andere widmete ich den Studien. So hörte ich zunächst bei Magnus Physik, bei Werder Psychologie, bei Ranke Geschichte. Auch eine Abendstunde von 6 bis 7 war für die Universität bestimmt. Und dazu kam das Theater, das königliche Schauspielhaus, zu dem Herr v. Sommerfeld mir seine Freikarten häufig abtrat. Herr v. Sommerfeld, ein ehemaliger Offizier, war Herausgeber einer wöchentlich erscheinenden Theaterzeitung, die bei uns gedruckt wurde, und deren Satz ich in der Regel besorgte. Wir wurden bekannt, weil ich mir hie und da erlaubte, seinen nicht selten sehr holperigen Stil einigermaßen zu glätten. Das nahm der gute Mann gar nicht übel, er wußte mir vielmehr Dank dafür, ja er übertrug mir einigemale eine mit Freuden aufgenommene Stellvertretung als Rezensent. Man frage mich nicht, was ich als solcher geleistet. Ich zeichnete nicht, meine Sünden gingen also auf Rechnung des Herrn v. Sommerfeld. Selbstverständlich ist es, daß ich, ein unerfahrener Jüngling, ebenso wenig wie er zu dem Amte eines Theaterkritikers berufen war. Das hatte nichts zu sagen. Unsere Theaterzeitung spielte in Berlin keine Rolle, sie schlief aus sehr bald ein.

Aber ich hatte Blut geleckt, ich hatte mich gedruckt gesehen.

Mein Bruder hatte im Jahre 1843 seine Studien vollendet und sein Staatsexamen ehrenvoll bestanden. Er ließ sich als Arzt in einer Provinzialstadt nieder, und ich mußte von nun an, immer noch Lehrling in einer kleinen Buchdruckerei, seiner geistigen Führung entbehren. Er empfahl mich der Fürsorge seines studentischen Umgangskreises, dem ich auch treu blieb, bis der letzte der Freunde sich seinen Doktorhut erworben und sein eigenes Heim sich geschaffen hatte. Eines jungen Mediziners, der später sich um die Einrichtung[14] von Vereins- und Armenärzten in Berlin ein Verdienst erwarb, erinnere ich mich besonders, weil er nach meines Bruders Abreise meine schriftstellerischen Versuche mit wachsamem Auge verfolgte. So holte er mich an einem Sonntag zu einem längeren Spaziergang ab, um mit mir mein jüngstes Opus, das ihm zu Gesicht gekommen, ernsthaft zu besprechen. Dickens war damals der geschätzteste Erzähler, und so hatte ich, wahrscheinlich von diesem großen Meister angeregt, eine Novelle, meiner Meinung nach in des beliebten Engländers Weise, verbrochen. Ich weiß von meiner Schöpfung nur noch, daß die Handlung dem Berliner Volksleben entnommen war. Sonderbarerweise hatte sie in einer Zeitschrift Aufnahme gefunden, deren Herausgeber, ein Dr. Julius Lasker, vielleicht ein Verwandter des späteren Abgeordneten dieses Namens, sie für würdig der Ehre des Drucks erachtete. Diese Zeitschrift, wenn ich nicht irre, hieß »Der Freimüthige«. Die Kritik meines Freundes richtete sich nun hauptsächlich gegen meine offenbare Unkenntnis des wirklichen Lebens; er machte mich darauf aufmerksam, daß die paar Leute, mit denen ich zu den wenigen freien Stunden, über die ich verfügte, freundschaftlich verkehrte, mir vom Berliner Volksleben auch nicht die geringste Anschauung gaben und daß man wohl merkte, daß ich meine ganze Weisheit nur aus meiner Lektüre geschöpft hatte. Das sah ich sofort ein und so zog ich aus dieser Unterhaltung mit einem wohlmeinenden Kritiker eine nützliche Belehrung. Von dem Inhalt meiner ersten und einzigen »Novelle« weiß ich nichts mehr, nicht einmal ihres Titels erinnere ich mich. Ich habe nichts aufgehoben, nichts gesammelt von den jugendlichen Erzeugnissen meiner Feder, auch nicht eine Broschüre, die ich gegen das Ende meiner Lehrzeit geschrieben und die einen Zipfel der sozialen Frage lüftete. Ich hatte das Manuskript an Otto Wigand in Leipzig geschickt, der damals zu Beginn der politischen Bewegung, eine große Anzahl Broschüren verlegte und mich nach wenigen Tagen mit einem gedruckten Exemplar meiner Arbeit überraschte. Auch von diesem Opus weiß ich nichts Näheres anzugeben. Daß es von einem Handwerker sei, sagte der Titel. Ich habe es seit dem Jahre seines Erscheinens nicht wieder gesehen. Daß es nicht Eitelkeit war, die mich zu schriftstellerischer Produktion antrieb, möchte ich aus dem Umstande schließen, daß ich mich als Autor nicht nannte, daß ich gar keinen Wert auf die Erhaltung jener auffallenderweise ohne alle Schwierigkeit untergebrachten Dokumente aus meinem Jugendleben legte. Es war wohl wesentlich der Drang nach Betätigung der wogenden Jugendkraft,[15] der mich zur Feder greifen ließ; eine gewisse bestechende Frische und Wärme der Darstellung mochte wohl die rasche Annahme der von mir angebotenen Arbeiten und ihre Drucklegung erklären.

Die von Otto Wigand gedruckte Broschüre brachte mir das erste Honorar ein, ein wichtiges Ereignis im Leben eines jungen Mannes. Mit jener Broschüre, deren Titel ich nicht einmal angeben kann, betrat ich zum erstenmale das Gebiet der sozialen Frage, damit aber auch das Gebiet einer ruhelosen Tätigkeit, die mich die nächsten Jahre beschäftigte, mir die Mitwirkung an dem Werden einer großen sozial-politischen Partei gestattete, meinen Namen in den Jahren 1848 und 1849 an die Oberfläche des öffentlichen Lebens brachte, mich ins Exil führte und mir schließlich nach langer Verschollenheit, aus der ich nicht hervortrat, zu diesen »Erinnerungen« die Veranlassung gab. Lorenz von Steins Buch »Der Sozialismus und Kommunismus in Frankreich«, auch dasjenige von Friedrich Engels über »Die Lage der arbeitenden Klassen in England« mochten mir den Anstoß zur Verfolgung dieser Richtung gegeben haben.

Quelle:
Born, Stephan: Erinnerungen eines Achtundvierzigers. Berlin, Bonn 1978, S. 10-16.
Lizenz:
Ausgewählte Ausgaben von
Erinnerungen eines Achtundvierzigers
Erinnerungen Eines Achtundvierzigers
Erinnerungen eines Achtundvierzigers
Erinnerungen Eines Achtundvierzigers (German Edition)

Buchempfehlung

Stramm, August

Gedichte

Gedichte

Wenige Wochen vor seinem Tode äußerte Stramm in einem Brief an seinen Verleger Herwarth Walden die Absicht, seine Gedichte aus der Kriegszeit zu sammeln und ihnen den Titel »Tropfblut« zu geben. Walden nutzte diesen Titel dann jedoch für eine Nachlaßausgabe, die nach anderen Kriterien zusammengestellt wurde. – Hier sind, dem ursprünglichen Plan folgend, unter dem Titel »Tropfblut« die zwischen November 1914 und April 1915 entstandenen Gedichte in der Reihenfolge, in der sie 1915 in Waldens Zeitschrift »Der Sturm« erschienen sind, versammelt. Der Ausgabe beigegeben sind die Gedichte »Die Menscheit« und »Weltwehe«, so wie die Sammlung »Du. Liebesgedichte«, die bereits vor Stramms Kriegsteilnahme in »Der Sturm« veröffentlicht wurden.

50 Seiten, 4.80 Euro

Im Buch blättern
Ansehen bei Amazon

Buchempfehlung

Große Erzählungen der Spätromantik

Große Erzählungen der Spätromantik

Im nach dem Wiener Kongress neugeordneten Europa entsteht seit 1815 große Literatur der Sehnsucht und der Melancholie. Die Schattenseiten der menschlichen Seele, Leidenschaft und die Hinwendung zum Religiösen sind die Themen der Spätromantik. Michael Holzinger hat elf große Erzählungen dieser Zeit zu diesem Leseband zusammengefasst.

430 Seiten, 19.80 Euro

Ansehen bei Amazon