c) Ich gratuliere.

[21] Wir sind nicht auf der Welt, um nur Feste zu feiern. Je seltener die Feste, um so wertvoller und eindrucksvoller sind sie. Als Richtschnur gelte auch im Staate Adolf Hitlers das Goethe-Wort: »Tages Arbeit – abends Gäste; Saure Wochen – frohe Feste.«


Geburtstag.

Im Mittelpunkte aller Familienfeste steht für die Jugend ohne Zweifel der Geburtstag. Auf diesen Tag ist Helga und natürlich auch Gunther ganz besonders stolz, denn er gehört ihnen, und alles dreht sich an diesem Tage um sie. Mit Recht würden sie traurig sein, wenn niemand von ihrem Geburtstage Notiz nehmen würde. Eltern und Geschwister aber sorgen schon dafür, daß dem Geburtstagskinde eine besondere Freude bereitet wird.


Geschenke.


Es gibt Menschen, die furchtbar gern schenken. Das sind glückliche Naturen. Wer nur ungern schenkt, sich buchstäblich erst überwinden muß, eine Kleinigkeit zu opfern, der soll es lieber bleiben lassen. Denn das könnt ihr glauben, man merkt es dem[21] Geber immer an, ob seine Gabe vom Herzen oder vom Verstande her kommt.

Nicht die Größe und der Preis macht den Wert des Geschenkes, sondern die Liebe, mit der es ausgewählt ist.

Man kann durch Geschenke auch jemanden kränken und beleidigen. Das könnt ihr euch wohl gar nicht denken? Und doch ist es so.

Wenn du z.B. ein Buch erhalten hast, das dir selbst gar nicht gefällt, und du sagst dir: Ach was, was soll ich damit, Karl hat Geburtstag, ich schenke es ihm! Was du also nicht gebrauchen kannst, bietest du deinem Freund als Geschenk an. Das ist ganz ungehörig, und er wird es dir bestimmt übel nehmen. Oder wenn du ihm etwas schenkst, das ihn seine Armut fühlen läßt, ein Kleidungsstück, vielleicht sogar noch ein schon getragenes. Merke dir einmal: Ausgesprochene Bekleidungsgegenstände kann man sich nur im Familienkreise schenken, niemals aber Freunden und Bekannten.

Es gibt immer noch Jungs und Mädels, die bei solchen Gelegenheiten, wie an Geburtstagen, gern mächtig angeben, besonders wenn Vater über einen gut gefüllten Geldbeutel verfügt. Sie protzen dann den an dern gegenüber dadurch, daß sie mit einem »dicken« Geschenk anrücken, das alle andern kleinen Gaben weit in den Schatten stellt. Das ist ein sehr häßlicher, unkameradschaftlicher Zug. Von solcher Unart kann der kleine Protz nur dadurch kuriert werden, daß man gar kein besonderes Aufheben von ihm und seinem Geschenk macht, was er gebracht hat, hat er ja nur seiner eigenen Eitelkeit zuliebe gespendet.

Da wären wir nun schon bei dem Entgegennehmen der Geschenke. Je kleiner Kinder sind, um so mehr sind sie auf ihre Geburtstagsgaben erpicht. Sie sind auch manchmal bis zum Heulen gekränkt, wenn ihnen von Vater und Mutter ihr Herzenswunsch nicht erfüllt werden konnte. Nun, den Kleinen nehmen wir das nicht so übel. Bei einem Hitlerjungen oder Hitlermädel würden wir uns allerdings baß wundern, wenn es die kleinere Gabe, die den Eltern eben nur möglich war, mit saurem Gesicht entgegennehmen würde. Es kommt wohl auch[22] ganz selten vor; denn die heranwachsende deutsche Jugend versteht die wirtschaftlichen Nöte unserer Zeit viel mehr, als mancher denkt.

Vor etwa drei Jahren sagte mir einmal ein Engländer, der sich einige Wochen in Deutschland aufgehalten hatte: »Ich smde immer wieder, die deutschen Kinder sind für ihr Alter so sehr, sehr ernst.« Der Mann hat ganz recht gesehen. In diesem wahren Wort eines Ausländers liegt für dich, liebe Jugend, em hohes Lob. – – –

Also auch die kleinste Gabe von euren Lieben mit Verständnis und Dankbarkeit entgegennehmen. Und was nun die Geschenke der Gäste betrifft: Da kommt natürlich manchmal allerhand bunter Krimskram zusammen.

Laß nie eine Gabe unausgewickelt und unbesehen liegen. Es würde den Geber aufs tiefste verletzen. Freue dich über das kleinste Geschenk: es ist manchmal mit größerer Liebe erstanden als große Gaben.

Sieh keinen deiner Gäste gering und scheel an, auch wenn er dir nichts schenken konnte: setze ihn deshalb niemals vor den andern zurück, dann wird dir auch sein Herz gehören, und das ist das Teuerste, was ein Mensch zu vergeben hat.

Bist du zum Geburtstag als Gast geladen, mache es wie Gunther und Helga:

Obwohl sie die Zeit kaum erwarten können, gehen sie doch nie zu früh, d. h. nicht schon um 2 Uhr, wenn sie zum Kaffee geladen sind.

Sie sagen auch nicht, wie teuer ihre Geburtstagsgabe war. Und weisen ferner nicht alle andern darauf hm: »Sieh mal, Fritz, das schöne Messer hab ich dem Heinz geschenkt«, oder so ähnlich.

Sie sind auch nicht die ersten am Kaffeetisch. Sie machen es auch nicht wie Klaus S., der Berge von Kuchen verdrückte, obwohl ihn seine sehr nette Schwester Christel andauernd heimlich ermahnte. Aber Klaus gab sich keinerlei Mühe, Christels Geheimsprache zu verstehen. Er langte sich ein Stück nach dem andern, bis es dem kleinen Magen denn doch zuviel wurde. Das[23] übrige könnt ihr euch ja allein denken. Jedenfalls schön war es nicht!

Sie bleiben auch nicht, bis sie endlich aufgefordert werden, nach Hause zu gehen. Manche Leute machen diese Aufforderung sehr nett, so durch die »Blume«, daß es einer, der ein bißchen langsam begreift, gar nicht merkt. Sie fragen euch vielleicht: Aengstigen sich denn eure Eltern nicht, wenn ihr so spät heimkommt? Oder: Habt ihr keine Angst, im Dunkeln nach Hause zu gehen? Wer ein wenig pfiffig ist, versteht sofort und sagt sich: Du bist doch wohl etwas reichlich lange geblieben. Dann heißt es aber, nun schnell die Mütze gegriffen und mit Dank für freundliche Bewirtung und Abschiedsgruß davon. Den Dank vergessen viele, wir wollen zu ihren Gunsten annehmen, daß es in der Hast geschieht. Aber auch das darf nicht passieren.

So wie man dir zum Geburtstag Freude macht, mußt du selbstverständlich auch stets darauf bedacht sein, deinen Familienangehörigen und Freunden ein gleiches zu tun. Stelle dir nur vor, wie peinlich es für dich selbst sein würde, wenn du einen Geburtstag deiner Angehörigen vergessen hättest. Es könnte dir leicht mangelnder Familiensinn vorgeworfen werden. Und das ist ein bitterer Vorwurf.


Einsegnung.

Noch vor wenigen Jahren hat es Deutsche gegeben, die wollten die Einsegnung durch eine weltliche Jugendweihe ersetzen. Das ist dasselbe, als wenn ich aus dem Mittwoch einen Sonntag machen wollte. Ich kann mich am Wochentage noch so schön anputzen, wenn die Umgebung nicht mittut, wenn die Sonntagsstille und Feierlichkeit fehlt, ist es eben kein Sonntag. So ist die Jugendweihe auch der Einsegnung niemals gleichzusetzen. Ihr fehlt gerade das Weihevolle und Feierliche.

Helga und Gunther wurden am gleichen Tage eingesegnet. Das läßt sich manchmal besonders in Städten so einrichten, wenn der Altersunterschied nicht zu groß ist. Vater wollte den Tag in aller Stille vorübergehen lassen, er meinte, es sei eine[24] ernste Begebenheit. Mutter dagegen hatte sich eine große Feier fast wie eine Hochzeit gedacht. Bei der Besprechung der Angelegenheit wurden auch die Kinder um ihre Meinung gefragt. Gunther sagte, er sei nicht dafür, daß der Tag so sang- und klanglos vorübergehe, es sei doch schön, eine Erinnerung fürs Leben zu haben. Helga war gegen eine übergroße Feier, und meinte scherzhaft, für ihre Hochzeit müsse doch auch noch etwas übrig bleiben. So einigte man sich denn auf eine Feier im engsten Verwandten- und Freundeskreis.

Nach Helgas Tagebuch zu urteilen, muß es ein sehr schönes Familienfest ohne Ueberschwänglichkeit aber voller Fröhlichkeit gewesen sein. Sie schreibt, noch tagelang hätten Gunther und sie zu tun gehabt, um sich für die Geschenke, Aufmerksamkeiten und Glückwünsche zu bedanken. Man müsse so etwas gleich tun, sonst würde man gar zu leicht jemanden vergessen, und das könnte doch recht unangenehm werden. Helga ist ein verständiges Mädel. –

Hier hielt die Mutter ein klein wenig inne. Gunther sprang auf und sagte aufgeregt: »Das steht aber ganz bestimmt nicht drin, das von unserer Einsegnung. So war's ja ganz genau. Und das von dem verständigen Mädel?«

»Bist du vielleicht neidisch auf deine Schwester?« fragte die Mutter.

»Och, wieso, durchaus nicht!« antwortete Gunther etwas verlegen.

»Jetzt kommt etwas für dich, Gunther«, sagte Helga, die die Mutter nun beim letzten Satz im Lesen ablösen wollte.

»In manchen Gegenden herrscht die grobe Unsitte, daß die Konfirmanden vom Einsegnungstage an Zigaretten rauchen.«

»Kommt für mich nicht in Betracht. Ich nehme mir darin unsern Führer zum Vorbild!« erwiderte Gunther mit aller Bestimmtheit. »Adolf Hitler raucht nicht – Adolf Hitler genießt keinen Alkohol. Nur durch seine große Mäßigkeit ist es ihm möglich, die ungeheure Arbeitslast täglich zu bewältigen.« –

»Recht so, mein Sohn«, sagte die Mutter, klappte das Büchlein zu und reichte es ihm zurück: »Gunther ist ein verständiger[25] Junge. Auch das steht da drin. Bist du nun zufrieden?«

Helga lachte und meinte, es wäre ein richtiges Zauberbuch.


Taufe.

Eines Tages erhielt Gunther einen Brief, über den er selbst nicht wenig erstaunt war. Er ging zu Helga. »Du, sieh einmal hier, Helga, was soll ich da bloß machen?« – Helga lachte hell auf. »Pate sollst du sein? Du, das geht doch gar nicht, dazu bist du doch noch viel zu jung!«

Nun kam die Mutter hinzu und las die Einladung. »Aber Helga, Gunther ist bereits 17 Jahre, ist konfirmiert. Warum soll er nicht Pate sein dürfen?« – »Unsere Paten sind doch alle viel älter«, entgegnete Helga. »Du Schäfchen«, belehrte die Mutter sie, »vielleicht rechnest du einmal 16–17 Jahre ab. – Natürlich ist es für einen so jungen Menschen eine ganz besondere Auszeichnung, als Pate auserwählt zu werden. Er übernimmt damit die ernste Verpflichtung, sich um das Wohlergehen eines heranwachsenden Menschen zu kümmern. Es darf nicht so sein, wie es leider einmal in unserer Bekanntschaft, ich will keine Namen nennen, vorgekommen ist, daß der Vater in Begleitung seiner Tochter, einem jungen Mädchen wie Helga, zufällig dem Paten dieser Tochter begegnet, und als er ihn fragt, was sagst du denn zu deinem Patenkind? die Antwort erhält: Ich dachte, das wäre ein Junge gewesen.«

»Na, das war mir ja ein schöner Patenonkel!« rief Helga entrüstet aus. »Solch eine Nachlässigkeit, man könnte sagen Pflichtvergessenheit, traue ich meinem Bruder nicht zu. Dann soll man doch erst gar nicht ein solches Amt annehmen. Oder darf man es nicht ablehnen?«

»Das tut man nicht«, erklärte die Mutter, »es wäre für die Eltern des kleinen Kindes eine Kränkung, und erst recht nimmt man das Angebot an, wenn die Eltern einfache Arbeiter oder arme Leute sind. Pate zu sein ist immer eine Ehre. Ihr wißt nie, was aus dem Kindlein einstmals wird. Stellt euch[26] einmal vor, wie stolz die Paten Adolf Hitlers jetzt sind, falls sie noch leben, daß sie das Glück hatten, ihn als Kind über die Taufe zu halten.«

»Das ist wahr«, sagte Helga. Die Worte der Mutter machten einen tiefen Eindruck auf die Geschwister.

Gunther fragte nun noch, wie er sich zu verhalten hätte.

Die Mutter sagte: »Zunächst mußt du an die Eltern schreiben und dich für die Einladung bedanken.

Am Tauftage hast du dich zeitig im Hause der Eltern einzufinden, um mit der Taufgesellschaft in die Kirche zu gehen.

In der Kirche muß jeder Pate den Täufling für eine Weile tragen.«

»Gunther«, sagte Helga belustigt, »da machen wir erst einmal mit meiner großen Puppe Generalprobe, damit du das Kind nicht fallen läßt.«

»Das Patengeschenk gibt man am Tauftage oder am ersten Geburtstage des Kindes. Es besteht meistens aus einem bleibenden Andenken.

Desgleichen vergißt man die ferneren Geburtstage seines Patenkindes nicht und bedenkt es meist zum letzten Male zur Einsegnung mit einem größeren Geschenk.«


Verlobung – Hochzeit.

Das sind Feierlichkeiten, auf die sich junge Menschen am meisten freuen, und niemand läßt sich gern die Gelegenheit entgehen, ein solches Fest als Gast mitzumachen. Bei jungen Leuten ist manchmal die Kleiderfrage schwierig. Wenn du es noch nicht zu Frack und Smoking gebracht hast, so erscheine im dunklen auch dunkelblauen Anzug, auf keinen Fall aber im Straßenanzug, Knickerbocker oder Sportanzug, denn auf einer Verlobung oder Hochzeit wird weder Fußball noch Tennis gespielt.

Wenn du recht viel von der Feier haben willst, mußt du soviel als möglich zur Unterhaltung und Ausgestaltung des Abends beitragen. Aber unternimm um Himmels willen nichts, was du nicht kannst. »Singe, wem Gesang gegeben, aber singe[27] nicht daneben.« Wenn dieser kleine Spottvers für dich gelten sollte, laß es lieber ganz sein.

Nun aber mal ein Wort der Ermutigung an die jungen Freunde: Um bei einer Familienfestlichkeit etwas vortragen zu können, braucht man keine Opernsängerin und kein Klaviervirtuose, auch kein Hofschauspieler vom Schauspielhaus zu sein. Die Fähigkeit zu guter Hausmusik und sinngemäßem Vortrag genügt vollkommen. Darum nicht zu zaghaft! Ein heiterer, zu freundlichen Späßen aufgelegter Gast ist im Hause immer gern gesehen.

Achte aber stets darauf, daß du in all deinen Darbietungen die Grenzen des Anstandes wahrst, hüte dich ja vor allen Zweideutigkeiten, man macht sofort Rückschlüsse auf deine Gesinnung, da man hinter solchen Darbietungen einen unsauberen Charakter vermutet.

Werde nie in deinen Vorträgen unangenehm persönlich, so daß sich jemand in der Gesellschaft verletzt fühlen kann. Du zerstörst dadurch die Stimmung des Abends und manchmal sogar das ganze Fest. Kleine Schwächen in harmloser Weise bespötteln ist erlaubt, du wirst ja über den nötigen Takt verfügen, der dich erkennen läßt, wie weit du in deinen Scherzen gehen darfst.

Die derben Späße des Mittelalters sind heute ebensowenig angebracht, wie die geschnörkelten Witzeleien der empfindsamen Rokokozeit. Unser Volk will natürlichen, frischen Humor und ungezwungener Heiterkeit.

Je schwerer die Zeit ist, um so mehr Witzbolde müßte es geben. Im Kriege, das könnt ihr mir glauben, gab es fast in jeder Kompagnie so einen unverwüstlichen Spaßmacher, der selbst bei ganz »dicker Luft« durch seine Einfälle die Kameraden zum Lachen bringen konnte. Ich kann euch gleich einmal eine Kostprobe aus einer Felderinnerung geben: Bei einem heftigen Störungsfeuer der englischen Artillerie haut ein Volltreffer mitten auf einen bombensicheren Unterstand, daß die ganze Bude wackelt, und die Brocken fliegen nur so herum. Erschrocken nimmt alles volle Deckung, soweit es möglich ist, und wartet mit Entsetzen auf den todbringenden Knall der Explosion. Aber es geschieht[28] nichts. Ein Blindgänger, der Gott sei Dank in der Decke steckengeblieben ist. Als sich alles noch ganz verstört anblickt, steht Fritze Pieleke auf, tippt leicht an das bedrohlich über ihm hängende Geschoß und sagt ganz trocken: »Diese Tommies müssen ihre Nase überall reinstecken. Wenn nun dat Ding in unsre Erbssuppe geplatscht wäre.« Setzte sich und fing an zu löffeln. Alles lachte natürlich befreit auf, und der furchtbare Schreck war vergessen.

Ein anderes Mal kriegt ein Soldat einen Prellschuß auf das Portemonnaie, das er in der Hosentasche trägt. Er bricht zusammen und glaubt verwundet zu sein. Das ist aber nicht der Fall. Als er zur Besinnung kommt, faßt er in die Tasche und holt ein völlig verbogenes Fünfmarkstück heraus, auf dem die Kugel abgeprallt war. Pieleke sieht das und schreit ihn an: »Gustav, hat dir Mutter vielleicht den Daler mitgegeben, dat du so damit umgehst, du Verschwender? Den wirst du ja nicht mal mehr auf der Pfandleihe los!« Trotz des dicksten Schlammassels brach alles in wieherndes Gelächter aus. Fritze Pieleke mit seinem trockenen Mutterwitz war ein unbezahlbarer, famoser Kerl. Er ist auch glücklich wieder nach Hause gekommen.

Wenn auch du Mutterwitz hast, stelle dein Licht nicht unter den Scheffel, sondern trage zur Heiterkeit bei, wo du immer kannst.

Quelle:
Schütte, Carl: Willst du erfahren was sich ziemt? Caputh-Potsdam [o. J.], S. 21-29.
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