Die Tanzgesellschaft.

[45] Es giebt kleine und große Tanzgesellschaften. Der Unterschied liegt in den Toiletten und der Bewirtung; die Gleichheit in der Art des Vergnügens. Stets versammelt sich junges, frohes Volk, um nach dem Takte der Musik hüpfende Kreisbewegungen ausführen. Ballmütter und -väter begleiten die Jugend, und während erstere die oft nicht ganz leichte Verpflichtung haben, im Tanzsaale auszuharren, finden sich letztere in den Nebenräumen zu einem gemütlichen Skat oder einer anregenden Unterhaltung zusammen.

Alle, die in der Absicht kommen, zu tanzen, sollten wenigstens die Grundzüge dieser Kunst innehaben. Geschickte Tanzmeister bieten allerorten Gelegenheit, sich das Nötigste davon anzueignen.

Der Kontretanz, die verschiedenen Quadrillen und sonstigen Tourentänze erfordern ein festes, sicheres Können, will man nicht durch Ungeschicklichkeit das Vergnügen der anderen vollständig stören. Wer ausgesprochener Nichttänzer ist, bleibt besser vom Tanzsaale fern, um nicht mit jenen anmaßenden Herren verwechselt zu werden, welche in malerischer Pose an der Thür lehnen und die Pfeile ihres Spottes auf die Tanzenden abschießen oder nur zuweilen sich in das Getümmel mischen, um eine gefeierte Schöne durch einen Tanz auszuzeichnen.

Handelt es sich ein kleines Tanzkränzchen in Privatgesellschaft, so wird man gut thun, von festen Tänzen abzusehen. Jeder Herr hat die Verpflichtung, mindestens einmal mit der Dame des Hauses und den übrigen weiblichen Familienmitgliedern zu tanzen, ehe er sich den anderen Tänzerinnen widmet. Es gilt für schicklich, höchstens zwei Runden im Saale zu machen und möglichst in der Nähe des Platzes der Dame aufzuhören. Das Engagement erfolgt durch eine regelrechte Verbeugung des Herrn vor der erwählten Dame. Diese erhebt sich von ihrem Sitze, und der Tanz beginnt. Ist derselbe beendet, so dankt der Herr wiederum durch eine Verbeugung, wohl auch durch einige verbindliche Worte. Die Dame erwidert[45] die Verbeugung, ehe sie Platz nimmt, niemals aber darf es ihr in den Sinn kommen, einen Dank auszusprechen. Kein Herr darf unvorgestellt eine Dame um einen Tanz bitten. Im privaten Kreise wird der Hausherr sich jederzeit bereit finden lassen, die Vorstellung zu übernehmen; bei öffentlichen Gelegenheiten aber ist ein gemeinsamer Bekannter für diesen kleinen Dienst schnell gewonnen. Im Notfalle kann sich der Herr auch allein vorstellen, wobei die Dame durchaus nicht nötig hat, ihren Namen zu nennen; weil es selbstverständlich ist, daß der Betreffende genau weiß, wer diejenige ist, deren Bekanntschaft er sucht.

Sich ausschließlich mit ein er Dame zu beschäftigen, ist für einen Herrn ganz unzulässig und könnte auch leicht für die in dieser Weise Ausgezeichnete üble Nachrede im Gefolge haben. Überhaupt betrachten wir es als Ritterpflicht und ein Zeichen wirklich seiner Lebensart, wenn ein Herr seine Aufmerksamkeiten möglichst gleichmäßig verteilt, sich aber vorzugsweise der Vernachlässigten annimmt.

Bleibt eine Dame während eines ganzen Tanzes sitzen, so ist dieses ohne Zweifel für sie nicht angenehm, besonders, wenn es ein Tourentanz ist. Selbstredend aber darf sie keine schmollende Miene aufsetzen, sondern hat mit vollendeter Selbstbeherrschung die peinliche Situation zu überstehen. Ein Zurückziehen in die Garderobe ist nur da angängig, wo es ganz unvermerkt geschehen kann, ratsamer ist jedenfalls immer ein mutiges Ausharren im Tanzsaale.

Sache der Gastgeber, in Privatgesellschaften, und des Tanzordners, in öffentlichen Kreisen, aber ist es, den Damen solche fatalen Momente thunlichst zu ersparen. Es ist daher nur ganz in der Ordnung, daß dieselben sich an einen Herrn, der müßig dem Tanze zuschaut, mit der Bitte wenden, diese oder jene Dame aus ihrer unangenehmen Lage zu befreien. Diesem Ansuchen muß sofort mit der größten Bereitwilligkeit Folge gegeben werden. Nur sorge der Herr, daß die betreffende Dame den Eindruck erhält, es handle sich um ein freiwilliges Engagement.

Für die Dame sei noch gesagt, daß es als unschicklich gilt, einen Herrn ohne sehr triftigen Grund zurückzuweisen. Das mag unter Umständen nicht angenehm sein; dennoch warnen wir sehr dringlich vor einem Verstoße gegen diese Regel, weil er gewöhnlich eine Menge von Fatalitäten im Gefolge hat. Fühlt sich die Tänzerin ermüdet, schwindlig oder unwohl, so sind dieses stichhaltige Gründe, welche sie dem Herrn ohne weiteres höflich mitteilen darf, wodurch dieser sie sicher für genügend entschuldigt halten wird. Natürlich darf sie den verweigerten Tanz mit keinem anderen tanzen; denn sie kann gewiß sein, daß der Abgewiesene sie scharf beobachtet.[46]

Für Tänze mit Damenwahl haben wir im Grunde keinerlei Sympathieen, weil es für die Damen entschieden nicht angenehm sein kann, sich in dieser Weise auf das Forum zu wagen. Wir möchten fast sagen, es vertrüge sich mit seiner Lebensart besser, ihnen dieses zu ersparen und dergleichen Tänze zu streichen. Finden sie statt, so haben alle tanzenden Damen sich ohne weiteres zu beteiligen. Viele Herren legen Wert darauf, recht oft geholt zu werden; darum ist es nötig, daß jede Dame zunächst diejenigen auffordert, welche sich vordem ihr gewidmet haben, danach kann noch dieser oder jener daran kommen. Junge Mädchen dürfen auch wohl einen lieben älteren Bekannten herbeiholen, der sich sonst nicht mehr am Tanze beteiligt. Doch mögen sie darauf bedacht sein, keinen zu wählen, dem es eine Unbequemlichkeit oder gar ein Opfer ist. Die Herren haben das Engagement mit vollendeter Höflichkeit entgegenzunehmen und als eine Ehre aufzufassen. Blasiert dreinzuschauen gehört durchaus nicht zum guten Tone. Einen Tänzer aufzufordern, der sie an diesem Abend noch nicht engagierte, kommt wohl nicht einmal einem Backfischchen in den Sinn.

Bei allen größeren Tanzgesellschaften und Bällen, ganz gleich, ob öffentlich oder privatim, erhalten Damen und Herren beim Betreten des Saales eine kleine Karte oder ein Büchlein, worin die Reihenfolge der Tänze notiert ist. Das ist sehr nützlich, um unangenehmen Verwechslungen oder Vergeßlichkeiten vorzubeugen. Hinter jedem Tanze ist Raum genug für den Namen des Tänzers oder der Tänzerin.

Ost sind die Damen schon lange vor dem Balle zu verschiedenen Tänzen engagiert, dann sei es ihre erste Sorge, die Namen der Tänzer auf der Karte zu notieren. Die weiteren Engagements auf dem Balle selbst erfolgen in der Weise, daß der Herr mit dem chapeau claque in der Hand auf die erwählte Dame zutritt, sich kunstgerecht verbeugt und höflich fragt, ob sie ihm diesen Tanz bewilligen möchte. Also etwa: »Dürfte ich um die Ehre dieses Walzers bitten, gnädiges Fräulein?« oder: »Würden Sie mir den Vorzug der zweiten Quadrille schenken, gnädige Frau?« u.s.w.

Auf solche Fragen erwidert die Dame einige höfliche Worte. Im zusagenden Falle vielleicht: »Mit Vergnügen« oder »Sehr gern«; im ablehnenden: »Bedaure außerordentlich, schon versagt zu sein«, »Leider habe ich diesen Tanz bereits vergeben« u. dgl. Ost entscheidet sich dann der Herr für einen anderen noch freien Tanz und das Engagement kommt dennoch zustande. Hierauf notiert die Dame den Namen des Herrn auf ihrer Karte, oder dieser thut es für sie, um dann später in seiner Tanzordnung den ihrigen zu vermerken.[47] Man achte doch darauf, diese Notiz recht deutlich zu machen; denn Undeutlichkeiten haben oft zu großen Unannehmlichkeiten Anlaß gegeben.

Geschieht es in der Aufregung des Augenblickes, daß eine Dame sich zweimal zu demselben Tanze engagieren läßt und mit dem zweiten Herrn antritt, während der erste das Nachsehen hat, so ist das eine höchst fatale Situation, und es bleibt ihr nichts übrig, als sich überaus höflich bei beiden zu entschuldigen. Nehmen die Herren den Fall sehr ernst, so ist es am besten, sie verzichtet ganz auf den in Rede stehenden Tanz, indem sie ihnen freundlich erklärt, sie glaube, nur so ihre Unachtsamkeit sühnen zu können.

Noch peinlicher wird die Sache, wenn ein Herr zwei Damen engagiert oder vergißt, seine Dame zu holen. Daß er in diesem Falle alle seine Beredsamkeit aufbieten muß, um sein Versehen zu entschuldigen, ist selbstredend. Außerdem raten wir ihm, seine Aufmerksamkeit gegen die Beleidigte zu verdoppeln, um den unangenehmen Eindruck zu verwischen.

Beginnt die Musik die Tanzweise, so eilt jeder Herr auf seine Dame zu und verneigt sich vor ihr. Die Dame erhebt sich und legt ihre Linke in den rechten Arm des Heren, um sich von ihm in die Kolonne der Tanzenden führen zu lassen. Sie behält den Fächer und das Taschentuch in der Hand, während das Bouquet auf ihrem Platze liegen bleibt.

Jedes Paar tanzt, sobald es an der Reihe ist, in der Kolonne vorwärts. Von derselben abzuweichen, gilt für eine große Unart und ist ein entschiedenes Zeichen von mangelnder Lebensart. Der Herr legt seinen rechten Arm leicht um die Taille seiner Tänzerin und erfaßt mit seiner linken ihre rechte Hand. Er darf die Dame weder zu dicht an sich pressen, weil das unschicklich ist, noch zu weit entfernt halten, da dieses unschön aussieht und das Tanzen erschwert. Die Dame legt die linke Hand mit dem Fächer und dem Taschentuche lose auf den rechten Oberarm ihrers Tänzers.

Während des Rundtanzes zu sprechen, können wir nicht empfehlen. Schon das durch die rasche Bewegung beschleunigte Atmen läßt es für die meisten Damen und viele Herren durchaus unangenehm erscheinen. Auch möchten wir sagen, daß es immer einen gewissen Grad von Intimität voraussetzt, sich in dieser Weise etwas zuzuflüstern, und diese können wir nicht befürworten, da Zurückhaltung dem guten Tone besser entspricht Aus demselben Grunde ermahnen wir die Herren, in den Tanzpausen nicht den Strauß der Dame an die Rase zu führen, mit ihrem Fächer zu spielen u. dgl. m. Viele Menschen finden es ganz harmlos, wenn der Herr der Dame Wind[48] zufächelt, ja wir haben sogar schon das Umgekehrte erlebt. Mit unseren Ansichten vertragen sich solche Vertraulichkeiten nicht; denn wir halten dafür, daß man gerade in der übermütigen Erregung, welche der Tanz hervorruft, dreifach auf seiner Hut sein muß, um allen Anforderungen guter Sitte gerecht zu werden.

Die Damen seien eifrig besorgt, ihre Toilette zu schonen. Es zerstört alle Illusionen, wenn man sie in der zweiten Hälfte des Vergnügens mit wirren Haaren und zerrissenen Gewändern sehen muß. Die Herren aber mögen sich ebenfalls vorsehen, den Anzug der Tänzerin zu beschädigen, was bei den duftigen Stoffen gar leicht geschehen ist.

Dauert der Tanz sehr lange, und die Dame fühlt sich ermüdet, so führt der Herr sie an ihren Platz zurück und verabschiedet sich dort durch eine Verbeugung von ihr. Dasselbe geschieht, wenn der Tanz beendigt ist. Ein Promenieren im Saale oder den anstoßenden Gemächern halten wir für unpassend. Ist der Tänzer gar den Eltern oder Beschützern der jungen Dame nicht vorgestellt, so wäre es doppelt anstößig.

Bei Tourentänzen achte man darauf, dem vis-à-vis vorgestellt zu werden, wenn dieses nicht bereits geschehen ist. Im Kotillon kann es, in besonders großer Gesellschaft, wohl vorkommen, daß man mit einem Unbekannten eine Extratour tanzt. Dieses ist durchaus statthaft. Doch hat der Herr die Verpflichtung, sich sofort nach Beendigung der Runde vorstellen zu lassen. Auch ein junges Mädchen darf einen Herrn auf seine Bitte ihrer Mutter, Schwester, Freundin oder einer bekannten Dame vorstellen, niemals aber darf es ihr in den Sinn kommen, selbst den Wunsch nach der persönlichen Bekanntschaft eines Herrn zu äußern und so zu veranlassen, daß er sich ihr vorstellen läßt.

Seiner Tänzerin Erfrischungen reichen zu lassen, ist bei einem öffentlichen Vergnügen aus naheliegenden Gründen nicht angängig; aber auch im Privathause können wir es nicht ganz passend finden. Höchstens darf der Herr dem dienstthuenden Geiste einen Wink geben, ein Glas Limonade oder Wein herbeizubringen, wenn die Dame über Durst geklagt hat. Am besten aber ist es, sie giebt nicht erst Anlaß zu solchen Ritterdiensten. Bei öffentlichen Gelegenheiten darf sie es auf keinen Fall, sondern kann sich erst nach Beendigung des Tanzes an einen ihrer Angehörigen wenden. Vollständig unschicklich aber ist es, wenn der Herr die Dame mit einer beliebigen Entschuldigung verläßt, um sich selbst am Büffet zu erquicken. Es werden während des Tanzes häufig Erfrischungen herumgereicht, von denen jeder das Recht hat zu nehmen.[49]

Am Schluß der ersten Hälfte des Balles pflegt man sich im öffentlichen, wie im privaten Zirkel zu einem gemeinsamen Souper zu vereinigen. Hierbei sind entweder die Plätze durch die Gastgeber, eventuell den Festausschuß bestimmt, oder jeder Herr wählt eine Dame. Bei dem kurz vor Schluß des Festes stattfindenden Kaffee sind jedoch die Plätze selten bestimmt, sondern jeder Herr kann beliebig engagieren, und wir empfehlen hier wiederum den Löwen des Abends die vernachlässigten Veilchen. Nach dem Souper werden Eis, Crême und allerlei Erfrischungen herumgereicht.

Bei kleineren Tanzgesellschaften ist die Bewirtung dementsprechend einfacher und in jedermanns Belieben gestellt. Nur achte man darauf, daß stets und zu jeder Zeit reichlich für kühle Getränke gesorgt ist, da ohne diese das Tanzen für viele zur Pein wird.

Beim Aufbruche hat man den Wirten oder dem Festkomitee und dem Tanzordner einen freundlichen Dank und die Versicherung, daß man sich vortrefflich unterhalten habe, auszusprechen. In größeren Städten läßt man sich ohne weiteres durch einen Wagen erwarten, und den Herren fällt also nur die angenehme Verpflichtung zu, die Damen zu diesem zu geleiten, wobei sie stets den älteren den Arm zu bieten haben. In kleineren Städten geht man meist zu Fuß, und falls die Damen keinen männlichen Schutz haben, ist es einfache Ritterpflicht, sie sicher nach Hause zu bringen. Daß es bei dieser Gelegenheit recht geräuchlos zugehen muß und das Animo des Ballsaales keinesfalls auf die Straße fortgepflanzt werden darf, sei besonders hervorgehoben, da wir leider oft Zeugen vom Gegenteile waren.

Zum Schlusse noch ein Wort über Maskenbälle. Bei der Auswahl einer Maske sei man bedacht, dieselbe dem Charakter und der Gestalt der Trägerin, eventuell des Trägers, anzupassen. Die Maskenfreiheit gestattet allerlei Scherze. Man redet einander mit. »Du« an, die Damen gewöhnlich mit »schöne Maske«. Jeder versucht zu erraten, wer hinter der Vermummung steckt, und glaubt er es gefunden zu haben, so schreibt er mit dem Zeigefinger den mutmaßlichen Namen der betreffenden Maske in die Hand.

Um zwölf Uhr erfolgt die Demaskierung, und wir geben zu bedenken, daß jedermann nun für seine Scherze aufkommen muß. Damit dieser interessante Augenblick keine hochpeinliche Kehrseite habe, mögen Thaten und Worte stets in den Grenzen seiner Lebensart bleiben, welche dem Übermute ein sicheres Ziel steckt.

Inbezug auf die Tänze verläuft ein Maskenball wie ein gewöhnlicher anderer, nur daß häufig Quadrillen im Nationalkostüme eingelegt werden. Dieselben müssen natürlich vorher geübt sein, und[50] haben sich die beteiligten Paare zeitig genug darüber zu verständigen, wenn alles zur Zufriedenheit der Aufführenden und der Zuschauer verlaufen soll.

Daß nach allen größeren Gesellschaften in Privathäusern Trinkgelder von den Gästen an die Dienerschaft verteilt werden, ist allgemeiner Brauch. Wir raten, es möglichst unbemerkt zu thun. Denn es will uns wenig sein erscheinen, wenn jemand mit Ostentation das Portemonnaie zieht, um seinen Obolus zu entrichten. Bei öffentlichen Vergnügungen erhalten die Kellner und Zimmermädchen ebenfalls ein angemessenes Trinkgeld.

Quelle:
Schramm, Hermine: Das richtige Benehmen. Berlin 201919, S. 45-51.
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