Wie es weiter in Lausa herging

[358] Während meines damaligen Besuches konnte von Landpartien freilich nicht die Rede sein, sie waren mit und ohne Schulkinder unmöglich, denn es war kalter Winter, und aus diesem Grunde ruhten auch die vielfachen Arbeiten, welche Roller sonst so unablässig in Hof und Garten zu betreiben pflegte. Ich war mit alledem sehr einverstanden, da es mir Muße zum Zeichnen und Malen gewährte, was mir doch noch über Hacken und Graben ging. An Objekten fehlte es auch nicht, denn alles wollte gemalt sein, vom Pastor und seinen Geschwistern bis zu den Hauskindern hinab. Ich zeichnete die ganze Gesellschaft mit bunten Stiften, und Roller hatte seine Freude daran; ja er schenkte dieser Arbeit eine Aufmerksamkeit, als säße Tizian an meiner Stelle und zaubere wunderbare Schildereien. Oft unterbrach er sich in seinen eigenen Geschäften, um meinem Werke zuzusehen, und nicht immer gelang es ihm, sein Lob zurückzuhalten. Wenn Leute zu ihm kamen, Bauern, Knechte, Mägde und sonst jemand, der irgend etwas zu fragen[358] oder zu bestellen hatte, so wurden meine Bilder vorgelegt, fertige und unfertige, und zwar wie Rätsel, zum Raten, wer es sein solle. Manche waren augenblicklich mit der Antwort da. »Ein Mann«, sagte einer, als ihm Jonathans Bildnis vor die Klotzaugen gehalten wurde; ein andrer sagte nach einigem Besinnen: »Das soll wohl was Gemaltes vorstellen?«

Auf solche Bemerkungen pflegte Roller mit mitleidigem »O weh!« die Blätter stille wieder wegzulegen. Aber auch mit den lakonischen Antworten der besseren Kenner, welche die dargestellten Personen zwar richtig nannten, sonst aber gar nichts hinzuzufügen hatten, war er nicht zufrieden. Man sollte seiner Meinung nach Kunstwerke nicht wie das liebe Vieh ansehen, das weder Freude noch Schmerz dabei empfindet und weder A noch B dazu sagt. Die Leute sollten wissen, ob ihnen was gefiele oder nicht, und auch warum, daher er ihnen oft sehr hart zusetzte, sich weiter zu explizieren. So gedrängt, erlaubten sich ältere Männer dann wohl zu sagen, der Herr Pastor sähe recht natürlich aus, als wenn er sich gleich ereifern wolle, und daß Mamsell Charitas schwarz unter der Nase sei, das werde wohl so sein müssen, und die Rhode hätte einen dicken Backen, denn man könne sich bei solchem Wetter leicht was holen, und was dergleichen mehr war.

Roller legte solchen Urteilen großen Wert bei, weil sie unbestochen seien und von Leuten kämen, welche ohne alle künstlerische Präokkupation die Natur gerade so ansähen, wie sie wäre. »Keiner von meinen Leuten«, sagte er, »wird finden, wenn er die Charitas selbst ansieht, daß sie schwarz unter der Nase wäre, oder die Rhode, daß sie einen dicken Backen habe, es sei denn, daß die eine sich nicht gewaschen und der anderen hinter die Ohren geschlagen hätte, was niemals vorkommt. Dem spüre nach, du Lieber!«

Übrigens war mein Pastor der Meinung, daß ich es dem Landvolk hoch anrechnen müsse, wenn es meiner Kunst eine so reiche Teilnahme schenke, da der gemeine Mann sonst an allem, was nicht zu des Leibes Nahrung und Notdurft gehöre, nur wenig Geschmack zu verraten pflege. Endlich hielt er mir vor, daß, wenn ich auch sonst keine Vorteile hätte von meinem Aufenthalt in Lausa, so doch den: ich lerne Lob und Tadel ertragen, und das sei etwas Großes.

Aus alledem ist abzunehmen, daß ich meine Tage nicht ohne Nutzen hinbrachte, und nicht weniger ersprießlich vergingen mir die Abende. Ich will hier gar nichts sagen vom Pulverisieren und apothekermäßigen Verpacken verkohlter Elstern, vom Netzestricken, Angelschnurflechten und anderen derartigen häuslichen Beschäftigungen, die Rollern vergnügten und zu denen er auch mich heranzog. Mehr hatte es zu bedeuten,[359] daß ich jetzt des öfteren gewürdigt ward, die Abende mit in Hermsdorf zuzubringen.

Das Schloß wäre allein schon eines Besuches wert gewesen. Es war ein großer, mit seinen Nebengebäuden durch einen Wassergraben vom Wirtschaftshofe und Parke isolierter dreitürmiger Prachtbau aus älterer Zeit. Nachdem man eine Zugbrücke passiert, gelangte man mittelst eines tiefen Tores auf den inneren Schloßhof, der, zur Sommerzeit mit Bowling-greens und Springbrunnen geziert, den reizendsten Anblick darbot. Weiterhin empfing den Eintretenden im Erdgeschoß des Schlosses eine weite steinerne Halle, durch welche man zu einer Wendeltreppe gelangte, die, im mittleren Turme auslaufend, nach den oberen Gemächern führte. Da war's so schön, so still und geräumig. Nichts erinnerte an die Beschränkungen des gemeinen Lebens und nichts an Augenlust, an Weichlichkeit und Hoffart. Es fand sich alles, was zum wirklichen Komfort eines behaglichen Lebens gehört, aber nichts Unnützes und nichts, was geblendet oder geprahlt hätte.

Dem befriedigenden Eindruck dieser Häuslichkeit entsprachen denn auch die Personen, die hier hausten. Der Graf und die Gräfin waren beides Menschen, wie man sie sich zum vertrautesten Umgang wünschen möchte, einfach, wahr und wohlwollend und dazu niet- und nagelfest in ihrem ganzen Wesen. Von der großen Welt zurückgezogen, lebten sie jedoch nichts weniger als einsam, denn ihr Haus war nach und nach ein Sammelplatz geworden für Glaubensbrüder aus allen Kirchen und Konfessionen der Christenheit, ein richtiges hospitium ecclesiae dei, da sich mancher wackere Pilgersmann im Vorübergehen für fernere Wallfahrt Kraft und Segen holte. Was an hervorragenden, für die Ausbreitung des Reiches Gottes tätigen Männern nach Dresden kam, das pilgerte auch hinaus nach Hermsdorf, sich das hospitium und seine Wirte anzusehen. Da sah man Brüder aus England, Frankreich, Rußland und Amerika, Missionare von den fernsten Orten der Erde, Lutheraner, Reformierte aller Denominationen, selbst Katholiken, und alle fühlten sich verbunden durch einen Glauben, eine Liebe und eine Hoffnung.

Es bestand damals eine in hohem Grade erbauliche Herzensunion unter den Offenbarungsgläubigen aller Kirchen, welche freilich mit der eben zu jener Zeit erfundenen Königlich Preußischen Kirchenunion nicht das geringste gemein hatte, vielmehr in dieser nur ihr Zerrbild und[360] ihren Untergang fand. Immerhin ist es auch ein Unterschied, ob man sich mit einzelnen über den Zaun hinweg die Hand reicht und gute Nachbarschaft mit denen hält, die jenseits wohnen, oder ob man den Zaun ganz abträgt und damit Mein und Dein vermischt und verwischt. Graf Dohna und sein Pastor waren entschiedene Widersacher jener preußischen Gleichmacherei, die jeder inneren Wahrheit bar und ledig ging; sie erkannten jeden, der Jesu Christo angehören wollte, als mit sich auf einem Wege, und wenn er auch ein Quäker oder Wiedertäufer gewesen wäre; zugleich aber hielten sie das lutherische Bekenntnis für das allein korrekte und wollten es dem lutherischen Volke ungetrübt erhalten wissen. Der Rationalismus war zwar in die lutherischen Hürden so gut eingebrochen wie in alle anderen, faktisch herrschte er sogar darin, doch aber stand das Bekenntnis in Sachsen noch unter dem Schutze des Rechtes, und diese Position mutwillig aufzugeben, schien gefährlich. Auf solche und andere geistlichen Materien kam an jenen Abenden viel die Rede, und ich achtete auf das Gespräch der Alten und hatte davon wenigstens den Vorteil, mit den theologischen und kirchlichen Fragen der Zeit einigermaßen bekannt zu werden. Das Dohnasche Haus war übrigens nicht das einzige, das wir besuchten. Die trefflichste Schlittenbahn und vielleicht auch das Verlangen, seinen Gast zu unterhalten, verlockten meinen Pastor auch zu weiteren Exkursionen, und der Ackergaul Peter, zum beschellten Schlittenpferde transfiguriert, führte uns in seinem muntersten Hundeträbchen weit in die Runde herum zu den benachbarten Pfarreien. Die Geistlichen, die wir besuchten, waren zwar als Rationalisten Rollers theologische Gegenfüßler, persönlich aber schienen sie ihm nicht abgeneigt und behandelten ihn mit achtungsvoller Auszeichnung. Auch waren es selbst meist achtbare Leute, bei denen es einem recht wohl werden konnte, wie zum Beispiel in Seiffersdorf bei dem sanften, kunstliebenden Hilliger oder bei dem Pastor Richter in Ottendorf, welcher als würdiger Patriarch inmitten einer blühenden Familie lebte.

Einer von diesen geistlichen Herren, ein alter knochendürrer Mann, der ohne alle Angehörigen, nur von einer Magd bedient, als Junggeselle lebte, zeichnete sich vor anderen durch eine höchst auffällige Originalität aus. Seinen Namen habe ich vergessen, vielleicht nie gehört, da er gewöhnlich nur nach dem Orte, wo er Pfarrer war, »der Bärnsdorfer« genannt ward. Die meisten Amtsbrüder flohen ihn wegen seiner unbequemen Sonderbarkeiten, und er sie, weil sie ihm zu altklug und zu gewöhnlich sein mochten; mit Roller aber konnte er sich vertragen, und letzterer schätzte ihn vielleicht schon deshalb, weil er nicht wie andere Leute war, jedenfalls aber seiner umfassenden naturgeschichtlichen[361] Kenntnisse wegen, welche zu vermehren er sich trotz seines Alters immer noch angelegen sein ließ.

»Du mußt den Mann doch kennenlernen«, sagte mir mein alter Freund, und wir machten uns auf den Weg nach Bärnsdorf. Als wir am Pfarrhause vorfuhren, flatterte uns der Pastor in Schlafrock und Pantoffeln, mehr einer Vogelscheuche als einem Menschen ähnlich, mit lautem Freudengeschrei entgegen, umarmte auch mich, den Fremdling, noch ehe ich ihm vorgestellt worden, und führte uns in die einzige bewohnbare Piece des wüsten Hauses, in sein Studierzimmer.

Die vier Ecken dieses großen, saalartigen Raumes waren dergestalt durch Schirmwände verkleidet, daß er fast rund erschien. Hinter dem einen Schirm befand sich die Bibliothek nebst Käfersammlung und anderen Naturalien; hinter dem zweiten stand das Bett des Hausherrn; der dritte diente zum Abschlag für Milch und Brot und sonstige Viktualien, während der vierte gewisse Bequemlichkeiten barg, die in anderen Pfarrhäusern auf den Hof verlegt sind und von denen wir Gebrauch zu machen sogleich eingeladen wurden. In der Mitte des Saales endlich stand ein ungeheurer Familientisch, bepackt mit Büchern, Skripturen, halb ausgerauchten Tonpfeifen, Kaffeegeschirren und den Überresten eines frischsezierten Rattenkopfes. Mit dem Schlafrockärmel ward dieser Schutt beiseite geschoben, um für einen aus dem Speisewinkel hervorgeschleppten, in Brotteig eingebackenen Schinken Platz zu machen. Davon sollten wir vor allen Dingen kosten, was nicht ganz leicht war, denn die Umstände, unter denen angerichtet, sowohl als der Anblick des Anrichters erregten nichts weniger als Appetit. Indes gestand man sich stillschweigend, daß in anderer Umgebung und zu anderer Tageszeit ein derartiger Schinken gewiß nicht zu verachten sein möge. »Ein Götterfleisch!« versicherte der Wirt und ginge ihm niemals aus.

Als darauf eine Pfeife Tabak folgte und das Gespräch im Gange war, so weiß ich nicht, durch welche Wendung unser Wirt auf seine amtlichen Verhältnisse kam. Er ergoß sich aber in den bittersten Klagen über die sämtlichen Elemente seiner Gemeinde, die Alten und Jungen und alle miteinander, mit verdoppelter Schärfe aber über den Herrn Schulmeister, welche letztere Bestie die ersteren aufhetze, ihm alles gebrannte Herzeleid anzutun. So habe dieser Ketzer noch ganz vor kurzem zwar nach unsäglichen Studien und Mühen, für welche der Teufel ihn begeistert, eine höchst verdammliche Zauberei, einen sogenannten Morgenstern, an der Orgel zustande gebracht, ein veritables Bildnis Luzifers, so groß als die Sonne, das mit der Vehemenz eines Mühlsteins oder Kreisels rotiere und ein so hirnverwirrendes[362] Geklingel mache, daß kein Mensch wisse, ob er in der Kirche oder im Schlitten sei. Für einen Groschen ließe der Schlingel das Ding ein ganzes Lied durchschnurren, und für kein Lied fehle der Groschen, welchen die gottlosen Burschen des Unfugs wegen mit Freuden zahlten. Zwar tue er das Seinige, er predige gegen Morgensterne und reibe dem erbärmlichen Künstler die Ohren zur Zeit und Unzeit, aber es sei in die Luft gesprochen und er werde noch ans Konsistorium gehen müssen.

Roller hatte unterdes den Rattenkopf besichtigt, der ihn anscheinend lebhafter als die Jeremiade seines Amtsbruders interessierte. Jetzt sagte er ziemlich zerstreut, er wolle, er hätte auch so einen Morgenstern an der Lausaer Orgel. Da sprang der andere auf, fuhr sich mit allen zehn Fingern durch die Haare und schrie: »Er weiß nicht, was er redet, der Mann! Er weiß es wahrhaftig nicht!«

Aber Roller gebot mit ruhiger Würde: »Setzt Euch hierher, Herr Bruder! Hierher auf Euren Stuhl, und hört mich an: Ihr sollt wissen, Mann, daß es an vielen Orten Morgensterne gibt, sogar in großen Städten bei den feinen Leuten. Das hat an Dank- und Jubeltagen etwas Festliches und Aufmunterndes für die Gemeinde, die gleich um so viel kräftiger singt. Deswegen ...« – »Aber an Buß- und Bettagen!« rief der Bärnsdorfer dazwischen. »Ich bin nicht taub«, fuhr Roller fort, »daß Ihr so schreien müßtet; und wenn mein Kantor auf seiner Orgel wollte jubilieren, klingeln und posaunen, wo ich nicht wollte, so würde ich ihn mit dieser meiner Faust ersticken wie einen Floh. Aber Ihr habt keinen Respekt, und daran ist nicht Euer Schulmeister schuld. Ihr seid zu poltrig, Herr Bruder, zu fahrig, und tut zu viel mit der Zunge; das ist nicht gut! – Und überdem, Mann, wie sieht es in Eurem Hause aus! Was ist das für eine Kaffernwirtschaft da mit den Schirmen! O weh, o weh! – und wenn Leute zu Euch kommen, so will ich nicht gesagt haben, wie Ihr ausseht, aber viel respektierlicher als heute wird's wohl selten sein.« Und damit lachte er laut auf.

Unser Wirt grinste mich an wie ein alter Waldteufel. »Ob der Herr Amtsbruder die Schmeicheleien von Ihnen gelernt hat, junger Herr? – Hört, Roller, wenn sich die Leute vor Euch scheuen, so dankt Ihr es wenigstens nicht Eurer Feinheit. Was mich anbelangt, so bin ich viel zu alt und leberkrank, um mich noch sehr zu ändern; auch fehlen mir die vornehmen Leute, die bei Euch aus und ein gehen und Euch ein Ansehen geben. Daß übrigens meine Magd ein Igel ist«, setzte er lachend hinzu, »das gebe ich zu, Herr Bruder! Das gebe ich zu!«

Auf diese Weise kosten die beiden, bis das Gespräch sich wandte und unser Wirt uns eine ganz interessante Vorlesung über Art und Natur der Ratten hielt. Hier war er in seinem Elemente, sprach sehr gut und[363] fließend, und sein häßliches Gesicht nahm jenen gewinnenden Ausdruck an, der gescheiten Männern eignen kann, wenn sie von etwas reden, das sie verstehen. Darüber trat die Dämmerung ein, und wir brachen auf. Mit herzlichen Umarmungen und einem derben, in den Dresdener Anzeiger gewickelten Stück Backschinkens für Rollers Schwestern wurden wir entlassen.

»Dieser Pastor«, äußerte ich, als wir im Schlitten saßen, »müßte jemand haben, der ihn und das Seinige in Ordnung hielte. Es ist ein Fehler, daß er nicht geheiratet hat.« – »Ein Fehler?« sagte Roller. »Würdest du ihn denn genommen haben, wenn du ein Weib wärst?« – »Nein, ganz gewiß nicht!« – »Richtig!« erwiderte jener, »und ganz ebenso mögen andere auch gedacht haben. Zum Heiraten gehört vor allen Dingen eine Frau, und die man möchte, kriegt man nicht, die man aber kriegen könnte, mag man nicht.« Und damit seufzte der alte Junggeselle tief auf.

Der arme Bärnsdorfer wurde übrigens noch vor Jahresfrist vom Amte suspendiert. Die Gemeinde hatte sich entschieden geweigert, bei ihm zur Beichte zu gehen, und mancherlei Gründe dafür angeführt, unter anderen auch den, daß er bei der letzten Abhaltung des heiligen Abendmahles Kuhmist am Chorrocke gehabt. Er zog nach Dresden, wo er bald darauf verstorben ist.

Nach meinem lieben Dresden zog ich nun auch zurück, doch nicht, um da zu sterben. Fünf Wochen etwa mochte ich in Lausa gewesen sein, als mein Bruder Gerhard mit einem Knotenstocke angewandert kam und mir einen Brief überbrachte, der mich zurückrief. Mein Vater schrieb mir, daß Helenens Eltern diese zurückverlangten, da ihr Vater, welcher schwer erkrankt sei, sich nach der Tochter sehne. Er selbst werde sie begleiten und, wenn ich diese Zeilen erhielte, bereits über alle Berge mit ihr sein. Ob meine Eltern diese Entwicklung provoziert hatten, oder ob sie zufällig eingetreten war, habe ich nie erfahren, weil ich nicht fragen wollte. Helenens Vater starb allerdings bald darauf; sie aber reichte ihre Hand einem trefflichen Manne, mit dem sie bis an ihr Ende glücklich lebte.

Quelle:
Kügelgen, Wilhem von: Jugenderinnerungen eines alten Mannes. Leipzig 1959, S. 358-364.
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