Actus septimus.

[1290] MEDEA geht ein mit Lucifer, jrem geist, vnd sagt.

Hör, Lucifer, Höllischer Geist,

Der du vil zukünfftigs dings weist!

Egeus hat ins Meer sich gstürtzt,

Ihm selbst sein Leben abgekürtzt,

Vmb das er mich vertreiben thet,

Daß ich das Giffttranck gemacht hett,

Zu vergeben seim Sohn damit.

Dennoch hab ich jhm glogen nit

Vnd es ist gleichwol darzu kommen,

Daß er jhm hat das Leben gnommen,

Weil er fuhr auß Cretenserland,

Den weisen Segel nit auffspant.

Nun so will ich nicht lassen ab,

Biß ich alles getödet hab,

Was kompt von disem König her,

Daß sein Stamm außgerottet wer,

Will auch die Sach noch dahin bringen,

Daß die Burger den König zwingen,

Daß sie jhn in das Elend treiben.

Darinn soll er sein Lebtag bleiben.

Als dann ich wol gerochen bin.

LUCIFER sagt.

Medea, du hast gar mein Sinn.

Zum verderben steht all mein Freud.

Ich nemb ein Kreutzer auff mein Eyd

Vnd mach Hagel, Blitz vnd Dunder,

Daß heut die gantze Welt gieng vnter,

Wenn mirs nur Gott wolte nachgeben.

Kein Menschen wolt ich lassen leben.

Drumb will ich dir stehn treülich bey,

Den König in der Hurerey[1290]

Reitzen auffs best, als ich nur mag,

Daß er Tyrannisch hauß darnach,

Daß man hinder jhm nicht kan bleiben.

Die Vnterthanen will ich treiben,

Daß sie jhm gar auffrührisch wern

Vnd eines andern Königs begern

Zuversichtlich, daß sie all sander

Noch selbst erwürgen aneinander,

Damit der König komm vom Brodt.

MEDEA sagt.

Er wer mir am allerliebsten todt.

Weil er die Vrsach ist allein,

Daß ich must von dem Vatter sein,

Mach ich in seim Land zanck vnd streit,

Daß durch solche Vneinigkeit

Werden zerstört vil Leut vnd Land,

Wie vns vil Histori bekannt.

Wenn ich mich als dann hab gerochen,

Sein junges Leben jhm gebrochen,

So will ich desto lieber sterben,

Mit jhm vntergehn vnd verderben.


Sie gehn ab. Tiromenes, Orobes, Parites vnd Athenor, die vier Athenischen Burger, gehn gerüst ein.


TIROMENES sagt.

Ach wie hat doch so gar schändlich

Vnser König verkehret sich,

Der sich vor wol hielt alle zeit,

Liebt vnd handhabt Gerechtigkeit

Vnd halff ob dem gemeinen nutz,

Gab Reichen vnd Armen gleichen schutz!

Ietzund hat er darauff kein acht,

Vil vnnötiger auffsetz macht,

Damit er die Gemein beschwerdt,

Die sein derhalb nit mehr begert

Zu eim König im Regiment.

OROBES sagt.

Sein hertz das hat er gar verwendt.[1291]

Im gantzen Land hat er kein trauen,

Denn er schend Weiber vnd Jungfrauen

Den grossen Herrn, der ich vil kenn,

Der ich den wengsten theil nur nenn,

Anaxonam vnd Perhiboam,

Lopia vnd Egla mit Nam

Geschwecht vnd heimlich hingeführt,

Daß keinem frommen König gebürt.

Solcher vnzucht er stehts nachgeht,

Daß auch keim frommen Mann ansteht.

Weil er sich der schand nicht thut schemen

Vnd ein Vnglück drob wird einnemen,

So mag er jhms dann billig haben,

Als das er jhm selbst hat gegraben,

Vnd die Götter haben jhms verhengt.

PARITES sagt.

Vil vnnötiger Krieg er anfengt,

Hilfft auch zu Krieg wol andern Leüten

Vnd offt auff der vngrechten seyten.

Vnnützer Zanck jhn hoch erfreüt,

Acht weder seiner Landt noch Leüt.

Derhalb wird das Königreich Athen

Seins Regiments halb vntergehn

Vnd wird in kurtzen zeiten gschehen.

ATHENOR sagt.

So muß man jhm nit lang zusehen,

Auch jhm hierinnen nicht vertrauen;

Sonder die Burgerschafft muß schauen,

Daß sie doch ein solches abschaff

Oder mit ernst den König straff,

Vnd zusamm schweren einen Bundt.

TIROMENES sagt.

Vmb zwey vhr sey benendt die stundt,

Darinnen wir wollen Rahtschlagen

Vnd als dann dem König lassen sagen,

Will er der beschwerung nicht abstehn,[1292]

Wöll wir darzu wol nöten den

Vnd jhn gar schlagen auß dem Landt.

Wer das thun will, geb mir sein Handt.


Sie globen alle aneinander an vnd gehn damit ab. Kompt Licometes, der König, mit Laco, dem Marschalt, vnnd Taco, dem Cantzler, setzt sich vnd sagt.


Ir lieben getreuen, wie mag das kommen?

Von Theseo hab wir vernommen,

Vnserm Freund, König zu Athen,

Wie es jhm soll gar übel gehn,

Wie das jhn seine Vnderthonen

Nit ferner bey jhn lassen wohnen,

Sich auff das allerhefftigst wehrn,

Wollen ehe die gantz Stadt vmbkern,

Alß jhm ferner gehorsam sein.

Nun hat er je die gantz Gemein

Erlöst von dem schweren Tribut.

Nicht wieß wir, was das machen thut,

Daß er jetzt kompt in das Vnglück.

LACUS, DER MARSCHALT sagt.

Die Götter stehn jhm gar zu rück,

Haben jm sein ersten Gmahl gnommen,

Sein Sohn ist jhm übel vmbkommen,

Sein Vatter sich selbst hat ertrenckt,

Erseüfft vnd in dem Meer versenckt,

Sein anders Weib hat sich erstochen.

Darauff hat der König gesprochen,

Daß er wöll legen auß der Hendt

Daß gantz Königlich Regiment,

Nemb sich deß nicht mehr an durchauß.

Wie aber die Bäht halten Hauß,

Davon kan ich nicht sagen vil.

TACUS, DER CANTZLER sagt.

Mein einfalt ich ansagen will.

Fellt der Wagen, so sagt man schir,

Es sein daran der Rehder vier.[1293]

Iederman wills zum ergsten deüten.

Wer wolt jetzt recht thun allen Leüten?

Die Welt ist so arg vnd verkehrt:

Wer sie ehrlich helt vnd hoch ehrt,

Dem thut sie alles böß dargegen,

Alles auffs ergst vnd übelst außlegen,

Da man doch von dem König weiß,

Daß er balt in der ersten Reiß

Hat sauber gmacht strassen vnd Landt

Vnd von des Minothauri handt

Erlöset die TributKinder,

Auch sonst vil guts than nichts dest minder,

Daß er nicht ist zu werffen hin.

Derhalben ich der meinung bin,

Wenn er anrufft eur Majestat,

Daß sie jhm geb beystand vnd raht,

Dann er ist dessen gar wol wehrt,

Vmb sonst ers auch gar nicht begert;

Dann ich weiß vnd kenn sein gemüt.

KÖNIG LICOMETES sagt.

Er ist vns gefreundt vom geblüt,

Darumb wir jhm billig beystahn,

Dann er hat vns auch gnug gethan.


Sie gehn alle ab. Kompt König Theseus gerüst mit Frigio vnd andern zweyen gerüsten Personen vnd sagt.


Ir lieben getreuen, wir all gemein

Müssen in vnserer warnung sein.

Die Burgerschafft zwispeltig ist,

Kompt her auff der Pollanten list,

Die vns hart streben nach dem Reich.

An der Geburt sein sie vns gleich.

Müß wir vns förchten einer auffruhr.

FRIGIUS sagt.

Ja das ist zu besorgen nur,

Wir werden heimlich von jhn allen

Etwan eines mals vberfallen[1294]

Mit vngestümm bey finster nacht

Vnd alle zu Hof vmbgebracht.

Derhalb ist vns not fürzusehen,

Dann der gleich ist wol mehr geschehen

Vnd mag sich solches noch begeben.

Doch wöllen wir all Leib vnd Leben

Bey eur Majestat setzen zu.

GEMIUS laufft gerüst ein vnd sagt.

O weh, weh, jammer vnd vnruh!

Herr König, auffruhr, auffruhr, auffruhr!

Die Burgerschaft ist mit vnfuhr

Beysam im Harnisch auff dem platz

Versamlet gleich mit trutz vnd tratz.

Nicht weiß ich, was da wird geschehen.

Darumb mögt jhr euch wol fürsehen.

TIROMENES laufft mit den Burgern Orobes, Parites vnd Athenor gerüst ein vnd sagt.

O Lermen, Lermen, her, her, her!

Die Regierung ghört vns nunmehr.


Sie schlagen lang aneinander, biß der König die flucht gibt.


PARITES schreyet.

Balt raumet vns die Statt Athen!

Thut deß Regiments müssig stehn!

Was Hofgsinds wir ergreiffen eben,

Daß muß als verlieren das Leben.


Die Burger gehn ab.


THESEUS geht ein mit seinem Gesind vnd sagt kläglich.

Nun sein wir von Athen vertrieben,

Die vns zuvor hoch theten lieben,

Den wir auch vil guts haben than,

Biß sich vnglück bey vns fieng an.

Nun wolt wir sie gern bekriegen.

So thun jetzund in der Statt liegen

Die Zingarischen, welche gmein

All so fürtrefflich Kriegsleut sein,

Die vns darzu sein spinnenfeindt,[1295]

Darauß dann offenbar erscheint,

Daß wir an Athen in dem Krieg

Erlangen mögen keinen Sieg.

Drumb woll wir zu Licomedi,

Dem König, der verließ vns nie;

Dem wollen wir vnbeschwerlich sein,

Biß Glück wider kehrt zu vns ein.


Abgang. Tiromenes, Orobes, Parites vnd Athenor, die Athenischen Burger, gehn ein.


TIROMENES sagt.

Also ist nun vnser Statt frey

Von vnsers Königs Tyranney,

Daß vnser Töchter vnd Weiber

Vor diesem aller boßheit treiber

Vnd wir auch selbst gesichert sein.

In dem anfang hielt er sich fein,

Fieng an ein Löblichs Regiment.

Darnach hat er sich vmbgewendt,

Wie einer vmbkehrt eine Hand,

Ist worden all Königen ein schand,

Als zu dem ergsten gwendet nur,

Vns vrsach geben zur auffruhr,

Die wir doch lieber gwesen wern

Sein gehorsame Burger gern,

Wenn er jhm selbst wer gwest vor schaden.

OROBES sagt.

Mit vil Neurung war wir beladen,

Die all waren vnnütz ohn noth.

Vnd wer solt nicht lieber sein todt,

Als solche Neurung müssen tragen,

Davon das Kind auch west zu sagen,

Wenns theten spilen auff der Gassen,

Wer hat jhn nur verführt dermassen,

Daß er sich so gar hat verwendt?

PARITES sagt.

Seine Räht daran schuldig send,

Die jhm als übel recht hiessen,[1296]

Sein schand jhn wol gfallen liessen

Vnd wahrn lauter Fuchsschwentzer, secht!

Gaben dem König allezeit recht

Von der bstallung vnd Bauchfill wegen.

Es ist warlich vil dran gelegen,

Daß man mit worten die Regenten

Thu von bösen zu guten wenden,

Zeig jhn an jhr gebrechlichkeit,

Iedoch mit guter bscheidenheit.

Daß kompt dem gantzen Land zu gut.

ATHENOR sagt.

Vnser König sich halten thut

Bey Lycomede, dem König reich,

Der ist an Tugent jhm vngleich.

Wird jhn derselb recht können lehrn,

Würd er jhn gwiß nicht hoch verehrn,

Sonder gar balten von sich stossen,

Sich sein als eines schandflecks mossen,

Denn er traut zwar vorhin nit wol.

So ist Theseus auch vntreu vol.

Sie werden sich nicht zusamm schicken.

TIROMENES sagt.

Fürwahr, vns thets hierinnen glücken,

Daß wir jhn von hinn theten treiben.

Sein leben lang muß er drauß bleiben.

Darumb so wer diß auch mein Raht,

Daß Mann fleissig bewahr die Statt

Vnd ließ kein Menschen von den sein

Weder auß der Statt noch herein.

Auch so erbrech mann alle Brieff!

Vnd wo man ein Potten ergrieff,

Der Brieff wolt in die Statt rein tragen,

Den ließ man in die Eissen schlagen,

Damit wir vor jhm in ruh blieben,

Kein falsch Practica wird getrieben,

Biß der König sein Leben endt.

OROBES sagt.[1297]

Diser meinung wir allsampt sendt.

Kommt rein! darinnen wir dann wöllen,

Wie jhr habt gsagt, all sach bestellen.


Abgang. Kompt der König Licometes mit Laco vnd Taco, seinen Rähten, vnd sagt.


Wie gefellt euch König Theseus,

Der leichtfertig ohn kümmernuß

Lebt leichtsinnig, ist doch vertrieben

Vnd biß daher verjaget blieben?

Er muß haben ein leichten muth,

Daß er so gar schlecht achten thut

Den verlust seines Regiments,

Als die vrsach alles elendts,

Die er muß tragen biß in todt.

Ey solt er nit bedencken den spot,

Der jhm ist an sein Ehrn gschehen,

Dahin bedacht sein vnd zu sehen,

Wie er würd wider gesetzet ein?

Derhalb wir sein schier vrdritz sein

Vnd machen vns gedancken darab,

Mann jhn billig vertrieben hab

Von seiner würd vnd Majestat.

LACUS, DER MARSCHALT sagt.

Großmechtiger König, es wer mein Raht,

Daß sich eur Gnad fürsehen thet.

Theseus ist listig vnd beredt

Vnd heüchelt dem gemeinen Mann,

Bey dem er balt könnt richten an

Wider eur Reich durch schmeichelley

Ein heimliche verrähterey,

Daß eur Majestät durch auffruhr

Würd außgetrieben mit vnfuhr

Vnd durch sein arglistigen Raht

Sich König machet an eur stadt.

Daß merck eur Gnad! ich treib kein schertz.

TACUS, DER CANTZLER sagt.[1298]

Zu jhm hab ich fürwar kein hertz,

Denn ein solcher vertribener Mann,

Wenn er auch wer kein König schon,

Solt sein zustandt zu hertzen nemen,

Sich hefftig scheuen vnd drob schemen,

So treibt er sein glechter vnd gspöt,

Als wenn ers wol getroffen hett,

Vnd das er, welchs wol ärger ist,

Stecket so gar vol arger list.

Er feyret nicht mit sein gedancken,

Ist einrüssig, thut gern zancken

Vnd ist ein gar Wehrhaffter Höldt,

Dem Krieg vnd Kämpften wol gefellt.

Derhalb eur Majestat sich hüt!

KÖNIG LICOMETES sagt.

Ir habt vns gleich vnser gemüth

Auß Lieb verkehrt in Neid vnd Haß.

So wir der Sach nachdencken baß,

So hat Theseus durch seine dück

Erpracticirt vil böser stück

Vnd verkehrt sein Löbliche Tugent,

Welche er pflag in seiner Jugent,

Deß Königs Miri Tochter schon,

Die jhm hett alles guts gethon,

Geschwengert vnd zu schanden gmacht,

Sein glüb vnd treu wenig betracht,

Sonder heimlich davon gezogen,

Sie schändtlich angsetzt vnd betrogen,

Daß sie sich selber hat erhenckt.

Solches groß laster vns selbst bekrenckt,

Daß wir darob haben ein grauß,

Zu schaffen jhn zum Land hinauß.

LACUS sagt.

Es folg mir nur eur Majestat

Vnd führt Theseum abendts spat

Auff den Felß, eur Landschafft zu schauen,

Als in Freundschafft grossen vertrauen![1299]

So er kommt auff den Berge hoch

Vnd auff deß schmalen Felsen loch,

In hinunter in das Meer stürtzet,

Damit sein Leben jhm abkürtzet!

Daß ist besser, als das verweissen.

Ein toder Mann kan niemand beissen

Vnd kommt man sein still ab mit ehrn.

LICOMETES, DER KÖNIG sagt.

Dein treuen raht theten wir hörn.

Demselben wöll wir kommen nach.

Doch schweiget still zu diser Sach!

THESEUS geht allein ein vnd sagt.

Ich hab heut ghabt ein schweres gsicht.

Was das bedeut, das weiß ich nicht.


Zum König Licometi sagt er.


Herr König, es wer mein beger,

Wenns eur Lieb nicht beschwerlich wer,

Mit mir auff die Burg zu spacirn,

Ob ich den Lufft da möcht mutirn,

Weil mir ein schweres gsicht kam für,

Davon ich heut Melanculir,

Ob ich mich dessen möcht entladen.

LICOMETES sagt.

Ja wol, es kan eur Lieb nit schaden.

Auch so zeig wir euch auff dem Berg

Vnser Landschafft nach leng vnd zwerg.

Nun macht euch auff! so Reiß wir gschwindt

Mit allem vnserm Hofgesindt.


Abgang jhr aller.


GEMIUS, DESS THESEI RAHT VND HOFMEISTER geht ein vnd sagt.

Ach wie wird boßheit vnd vntreu

Auff diser Welt täglich so neu!

Fürwar sie nimmt zusehens zu,

Daß ich jetzt dabey spüren thu.

Dann meim König muß ich verjehen,[1300]

Hat sich alls Liebs vnd guts versehen

Zu dem König in seiner noth.

So hat er jhn geworffen todt,

Daß er ist von dem Felß abgfallen,

Im Meer ertruncken vor vns allen.

Ach wie oft hub er auff sein Händt

Vnd schrye gar kläglich vor seim endt

Vmb hülff! doch ward vmbsonst als gelffen,

Dann vnser keiner möcht jhm helffen,

Auß dem vngestümmen Meer zu kommen,

Vnd hat darinn sein Endt genommen,

Durch solche vntreu vberladen.

Die Götter wollen jhn begnaden

Vnd an Licometi, dem frechen,

Solch vntreu vnd Mordstück balt rechen!

Nun kommt das Athenische Reich

Von disem Gschlecht vnd kriegens gleich,

Die so lang darnach haben tracht,

Meinem König vil vnruh gemacht,

Daß jhm doch kein Mensch hett gedacht.


Abgang.


Quelle:
Jakob Ayrer: Dramen. Band 2, Stuttgart 1865, S. 1290-1301.
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