1588.

[326] Hir beghinnet ene ghude segheninge van Thobias.

Thobias de sinen sone ut sende

myt eneme hillighen enghele to eneme anderen lande.

sin sone was eme lef,

vil drovedes modes he van eme schedede.

he ghink vor eme stan,

dar wart en hillich segheninghe over dan.

he sprak: benedictus

dominus deus meus.

des hilligen waren godes sone,

des du sone eghene knecht bist,

de mote di behoden

dorch sine vederliken ghude.

got hebbe diner schone

vor hungher, vor dorst,

vor water, vor vur,

got de mote di myt siner hillighen craft sulven sturen,

du slapest edder du wakest,

an holte edder an dake.

alle dine vyende sin di nedderghet.

god de mote di senden wedder[326]

vrolikes modes

to dineme heymode.

gheseghenet si din wech

unde stech,

berch unde dal.

got de late di ummer wol varen.

alle dine beyne

grot unde cleyne

sin di licht alse en veddere.

de hillighen enghele

moten di behuden sulven.

Sunte Johannes baptiste

vorlene di ghude liste,

sunte Stephan de sta di bi,

dat di deste beth sy.

Sunte Maria de ghude

de mote di behuden

vor enghestliken noden.

Sunte Maria de ghute

myt erer hute

motestu werden ghesalvet unde ghehelet.

din sele werde des hemmelrikes nummer unbedelet,

din lif der werliken ere.

got mote di seghenen mere:

de mane de sunne

de schinen di de wunne.

dat paradys dat sta di open,

de helle vor besloten,

de helle vorsperet.

alle wapene sin vor de verret,

sunder din alleyne;

dat ik dar mede meyne:

dat du dar bi drechst,

dat mote snyden

unde byten,

allent dat du to donde hest.
[327]

Nu bevele ik my an de hude dar myn vrouwe sunte Maria was an bevolen myneme heren sunte Johanse under deme hillighen cruce. Dem bevele ik hute


din lif unde dine sele,

din gut unde dine ere.

unse here ut sineme grave stunt:

de seghene din vlesch unde din blot.


de hillige enghel sunte Raphael, deme de ghude Thobias sinen sone bevol, dem bevele ik hute din lif unde dine sele. De hillighe vrouwe sunte Gherdrut van Neuele de sende dy uppe ghude herberghe. Amen.


Rostocker Handschrift VI, 1, 7. Nach meiner Abschrift herausgegeben von C. Hofmann in den Sitzungsberichten der Münchener Akademie 1872.

Quelle:
Karl Bartsch: Sagen, Märchen und Gebräuche aus Meklenburg 1–2. Band 2, Wien 1879/80, S. 326-328.
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