Fünfzehntes Kapitel.

[138] Eine kurze Historie von Europa, und ein merkwürdiges Gespräch zwischen Herrn Jones und dem Manne vom Berge.


»In Italien sind die Gastwirte sehr eigensinnig. In Frankreich sind sie gesprächiger, aber dennoch höflich. In Deutschland und Holland sind sie gemeiniglich neugierig, zudringlich und grob, und was ihre Ehrlichkeit anbelangt, so glaub' ich, sind sie sich in allen diesen Ländern so ziemlich ähnlich. Die Mietlakaien sind sehr auf ihrer Hut, keine Gelegenheit zu verlieren, wo sie den Fremden prellen können; in Ansehung der Postillone bin ich der Meinung, daß sie durch die ganze Welt von einem Schlage sind. Dies, mein Herr, sind die Bemerkungen, welche ich auf meinen Reisen über die Menschen gemacht habe. Denn mit andern Menschen habe ich niemals Umgang haben wollen. Mein Vorsatz, als ich außer Lands ging, war, mich über der unendlichen Mannigfaltigkeit von Prospekten, Tieren,[138] Vögeln, Fischen, Insekten und Pflanzen zu zerstreuen und zu vergnügen, womit es Gott gefallen hat, die verschiedenen Teile dieses Erdballs zu bereichern. Eine Mannigfaltigkeit, welche, indem sie dem nachsinnenden Beobachter ein inniges Vergnügen gewährt, auch zugleich die Macht, die Weisheit und Güte des Schöpfers auf eine bewundernswürdige Weise verkündigt. Die Wahrheit zu sagen, gibt es in seiner ganzen Schöpfung nur ein einziges Gemächte, das nicht zu seinem Preise gereicht, und mit diesem hab' ich schon längst vermieden, nur irgend etwas zu schaffen zu haben.« – »Sie werden mir verzeihen,« rief Jones. »Ich bin aber beständig der Meinung gewesen, daß gerade in diesem Gemächte, dessen Sie erwähnen, eine ebenso große Mannigfaltigkeit herrsche, als in allen übrigen. Denn nicht zu gedenken der großen Verschiedenheit der Gemütsarten, so haben, wie man mir gesagt hat, Klima und Gewohnheiten eine unendliche Verschiedenheit in der menschlichen Natur hervorgebracht.« – »In der That, eine sehr geringe!« antwortete der andre. »Wer deswegen reist, um sich mit den verschiedenen Sitten der Menschen bekannt zu machen, könnte sich viele Mühe ersparen, wenn er nach Venedig aufs Karneval ginge. Dort kann er auf einmal alles sehen, was er sonst an den verschiedenen europäischen Höfen zu entdecken sucht. Eben dieselbige Verstellungskunst, eben dieselbige Falschheit, kurz, eben dieselbigen Thorheiten und Laster, nur in verschiedene Formen gekleidet. In Spanien geht man mit großer Ernsthaftigkeit und in Italien mit vielem Glanze vermummt. In Frankreich geht der listige Gauner gekleidet wie ein Stutzer, und in den nordischen Ländern wie ein ungekämmter Lümmel. Die menschliche Natur aber ist überall und allenthalben ebendieselbe, überall und allenthalben ein würdiger Gegenstand des Abscheus und der Verachtung.

Ich meinesteils ging durch alle diese Nationen, wie Sie vielleicht durch einen gedrängten Haufen bei einem öffentlichen Spektakel gegangen sind. Ich schob mich mit beiden Ellbogen hindurch, hielt mit einer Hand meine Nase zu und verteidigte mit der andern meine Taschen, ohne weder links noch rechts mit jemand ein Wort zu sprechen, derweil ich mich durchdrängte, um zu sehen, was ich sehen wollte. Welches dann, so angenehm es auch an und für sich selbst sein mochte, mir dennoch kaum die Beschwerden belohnte, die mir die Gesellschaft verursachte.«

»Fanden Sie denn unter den Nationen, unter welchen Sie reisten, keine, die Ihnen weniger beschwerlich war, als die übrigen?« fragte Jones. – »Allerdings,« versetzte der alte Mann. »Die Türken waren mir weit erträglicher als die Christen. Denn das sind Menschen vom tiefsten Stillschweigen und belästigen keinen Fremden mit ihren Fragen. Von Zeit zu Zeit werfen sie ihm einen kurzen Fluch an[139] den Hals, oder spucken ihm ins Gesicht, wenn er durch die Gassen geht; aber damit lassen sie's dann auch gut sein, und man kann ein Jahrhundert in ihrem Lande leben, ohne ein Dutzend Worte von ihnen zu hören. Aber von allen Völkern, die ich jemals gesehen habe, bewahre mich Gott vor den Franzmännern! Mit ihrem verdammten Geschnatter und mit ihren Höflichkeiten und ihrem Faire l'honneur de la nation envers les Etrangers (wie sie's zu nennen belieben, in der That aber mit ihrer eignen lieben Eitelkeit zu prahlen) sind sie so lästig, daß ich tausendmal lieber mein ganzes Leben unter den Hottentotten zubringen, als wieder einen Fuß nach Paris setzen möchte. Ein unsauberes Volk sind die Hottentotten, wahr, aber ihre Unsauberkeit ist meistens nur äußerlich. In Frankreich hingegen und bei einigen andern Nationen, die ich nicht nennen will, steckt der Unflat innerlich und macht sie meiner Vernunft weit stinkender, als der Unflat der Hottentotten sie meiner Nase macht.«

»Hiermit, mein Herr, habe ich die Geschichte meines Lebens zu Ende gebracht, denn alle die übrigen Jahre, welche ich hier in der Einsamkeit gelebt habe, enthalten gar keine Veränderung, womit ich Sie unterhalten könnte, und in gewissem Betracht machen solche nur einen einzigen Tag aus. Ich habe so vollkommen abgesondert von der Welt gelebt, daß ich schwerlich in den Thebaischen Wüsten einer unumschränkteren Einsamkeit hätte genießen können, als hier, mitten in diesem volkreichen Lande. Da ich keine Landgüter besitze, so plagt mich kein Pächter und kein Verwalter; meine Leibrente wird mir ziem lich pünktlich ausbezahlt, wie ich's freilich mit Billigkeit erwarten kann, weil sie gegen das gerechnet, worauf ich Verzicht gethan habe, allerdings nur klein ist. Besuche nehm' ich nicht an, und die alte Frau, welche mein Haus in Ordnung hält, weiß, daß ihre Stelle platterdings davon abhängt, daß sie mir die Mühe erspart, alle Dinge einzukaufen, welche mir nötig sind, daß sie mich mit keinen Haushaltungsgeschäften behellige und ihre Zunge still halte, wenn ich ihr so nahe bin, daß ich sie hören könnte. Da ich niemals anders als zur Nachtzeit spazieren gehe, so bin ich in dieser wilden, unwirtbaren Gegend so ziemlich dagegen gesichert, Gesellschaft anzutreffen. Zufälligerweise bin ich einigen wenigen Personen begegnet und habe sie herzlich erschrocken nach Hause geschickt, weil sie mich wegen meiner sonderbaren Gestalt und Kleidung für ein Gespenst oder einen Kobold hielten. Jedoch der Zufall dieser Nacht beweist, daß ich auch nicht einmal hier vor der Bosheit der Menschen sicher sein kann. Denn ohne Ihren Beistand hätten sie mich nicht nur bestohlen, sondern höchst wahrscheinlicherweise auch ermordet.«

Jones dankte dem Fremden für die Mühe, die er sich genommen[140] hatte, ihm seine Geschichte zu erzählen, und bezeigte darauf einige Verwunderung, wie er's in einem solchen Einsiedlerleben solange hätte aushalten können. »Sie haben wohl recht,« sagte er, »dabei über den Mangel an Abwechslung zu klagen. Ich kann wirklich nicht begreifen, womit Sie einen so großen Teil Ihrer Zeit haben ausfüllen oder vielmehr töten können.«

»Es wundert mich ganz und gar nicht,« antwortete der andre, »daß jemand, dessen Neigungen und Gedanken an der Welt hängen, nicht begreifen kann, womit ich an diesem Orte mich in so viel müßigen Stunden beschäftigt habe. Es gibt aber ein einziges Geschäft, für welches das ganze Leben eines Menschen unendlich zu kurz ist. Welche Zeit könnte wohl hinreichen für die Betrachtung und Verehrung des erhabensten, unsterblichen und ewigen Wesens, unter dessen Werken in seiner unermeßlichen Schöpfung nicht nur dieser Erdball, sondern selbst jene unzähligen strahlenden Lichtkörper, womit wir den weit ausgedehnten Himmel besät sehen, obgleich die meisten von ihnen Sonnen sein mögen, welche ebensoviele Weltsysteme erleuchten und erwärmen, dennoch vielleicht mit dem Ganzen verglichen nichts mehr sein dürften als etwa einige Atome, verglichen mit der ganzen Erde, welche wir bewohnen? Kann ein Mensch, welcher durch göttliche Betrachtung gleichsam zum vertrauten Umgange dieser allumfassenden, unbegreiflichen Majestät zugelassen wird, Tage oder Jahre oder Jahrhunderte für die Dauer einer so entzückenden Ehre für zu lang halten? Sollten die leeren Zeitvertreibe, die übersättigenden Vergnügungen, die ermüdenden Geschäfte der Welt uns unsre Stunden zu schnell entrücken, und soll der Gang der Zeit einem Geiste gelähmt scheinen, der in so hohen, so wichtigen und so seligen Betrachtungen geübt ist? So wie keine Zeit hinreicht, so ist auch kein Ort unschicklich für diese erhabene Beschäftigung. Auf welchen Gegenstand könnten wir wohl unsre Augen werfen, der nicht geschickt wäre, uns mit Gedanken an seine Macht, an seine Weisheit und an seine ewige Liebe zu erfüllen? Es bedarf's nicht, daß die aufgehende Sonne ihre blendenden Strahlen über den östlichen Horizont verbreite, noch daß die tobenden Winde aus ihren Höhlen hervorstürmen, um die Bäume des hohen Waldes zu beugen, noch daß die regenschwangern Wolken zerreißen, um Ebenen und Thäler zu überschwemmen; es bedarf's nicht, sag' ich, daß diese größeren Naturerscheinungen die Herrlichkeit seiner Majestät verkündigen, kein Gewürm, kein Hälmchen Gras, so niedrig und unbemerkt es in der Schöpfung sei, das nicht mit Mal und Zeichen seines großen Schöpfers beehrt wäre, nicht nur mit Mal und Zeichen seiner Macht, sondern auch seiner Weisheit und ewigen Güte. Nur der Mensch, der König dieses Erdballs, das letzte und größte Werk[141] des allerschaffenden Wesens unter der Sonne, nur der Mensch hat niedrigerweise seine eigne Natur entehrt, und durch Falschheit, Grausamkeit, Undank und Verräterei die Güte seines Schöpfers zweifelhaft gemacht, indem durch ihn es fast zu einem Rätsel geworden, wie ein so allwohlthuendes Wesen ein so thörichtes, verworfenes Tier habe erschaffen können. Und doch ist dies das Geschöpf, von dessen Umgang ich, wenn ich Ihre Meinung recht verstehe, unglücklicherweise soll getrennt worden sein, und ohne dessen beseligende Gesellschaft nach Ihren Gedanken das Leben langweilig und freudenleer sein soll.«

»Ich bin mit dem ersten Teile von dem, was Sie gesagt haben,« erwiderte Jones, »völlig und von Herzen einverstanden. Ich glaube aber sowohl als ich's hoffe, daß der Abscheu, welchen Sie am Schlusse gegen das menschliche Geschlecht äußern, viel zu allgemein sei. Wirklich, Sie fallen hier in einen Irrtum, welcher, wie ich bei meiner wenigen Erfahrung bemerkt habe, sehr gewöhnlich ist, daß Sie den Charakter der Menschheit nach den schlechtesten und schlimmsten einzelnen Menschen zeichnen, da doch, nach der Bemerkung eines vortrefflichen Schriftstellers, eigentlich von einer ganzen Gattung nichts für charakteristisch gehalten werden sollte, als man an den besten und vollkommensten Individuen dieser Gattung findet. Dieser Irrtum, glaub' ich, wird gewöhnlich von denjenigen begangen, welche aus Mangel an gehöriger Vorsicht in der Wahl ihrer Freunde und Bekannten von schlechten und unwürdigen Menschen betrogen und hintergangen worden sind, und zwei oder drei solcher Beispiele werden dann sehr ungerechterweise der ganzen menschlichen Natur zur Last gelegt.«

»Ich sollte denken,« antwortete der andre, »ich hätte der Erfahrungen genug und satt gehabt. Meine erste Geliebte und mein erster Freund betrogen mich auf die schändlichste Weise, und zwar bei Gelegenheiten, wo es mir die ärgsten Folgen, ja selbst einen schimpflichen Tod hätte zuziehen können.«

»Dennoch werden Sie mir verzeihen,« rief Jones, »wenn ich Sie zu überlegen bitte, was für eine Geliebte und was für ein Freund das waren! Was ließ sich, mein lieber Herr, von einer Liebe erwarten, die sich auf einer Streu, oder von einer Freundschaft, die sich bei einem Würfeltische entspann und ernährte? Auf das ganze weibliche Geschlecht aus dem ersten, oder auf das männliche aus dem letztern schließen, wäre ebenso ungerecht, als wenn man behaupten wollte, die Luft sei ein ekelhaftes und ungesundes Element, weil wir sie in faulen Sümpfen von dieser Beschaffenheit finden. Ich habe nur eine kurze Zeit in der Welt gelebt, und doch habe ich Männer gefunden, welche der höchsten Freundschaft,[142] und Frauenzimmer, welche der höchsten Liebe würdig und fähig waren.«

»Ach, edler Jüngling,« antwortete der Fremde, »Sie haben, wie Sie selbst gestehen, nur eine sehr kurze Zeit in der Welt gelebt! Ich war schon etwas älter als Sie, da ich noch eben der Meinung war.«

»Und Sie hätten bis jetzt darin verharren können,« versetzte Jones, »wären Sie nicht unglücklich, ja, ich wag' es zu sagen, unvorsichtig darin gewesen, wem Sie Ihre Neigung und Freundschaft schenkten. Wäre auch wirklich noch weit mehr Bosheit in der Welt als nicht darin ist, so würde es doch für eine so allgemeine Behauptung gegen die menschliche Natur noch nichts beweisen, weil dergleichen oft durch bloßen Zufall geschehen kann, und weil mancher Mensch, der eine Uebelthat begeht, darum noch nicht von Grund aus bös und verderbt ist. Wahrlich, mich deucht, niemand sei berechtigt, von der menschlichen Natur zu behaupten, sie sei durchgängig und unbedingterweise verderbt, als nur derjenige, dessen eignes Herz ihm einen Beweis von diesem natürlichen Verderben gibt, und ich bin überzeugt, daß dies Ihr Fall nicht ist.«

»Und eben diese werden sich wohl hüten, jemals etwas dergleichen zu behaupten. Schelme werden sich ebensowenig bemühen, uns von der Verderbtheit des menschlichen Geschlechts zu unterrichten, als uns ein Straßenräuber Nachricht geben wird, daß die Heerwege vor Dieben nicht sicher sind. Denn dies wäre ja gerade das Mittel, ihrem eignen Endzwecke entgegenzuarbeiten und uns aufmerksam und vorsichtig zu machen. Das ist die Ursache, warum Schelme und Betrüger, wie ich mich noch aus vorigen Zeiten erinnere, zwar sehr geneigt sind, einzelnen Menschen viel Böses nachzusagen, gegen die menschliche Natur überhaupt aber niemals etwas einzuwenden haben.«

Der alte Herr sagte dies mit so vieler Wärme, daß Jones, welcher nicht hoffen konnte, ihn zu bekehren und ihn auch nicht gerne beleidigen wollte, ihm nichts darauf antwortete.

Der Tag begann nunmehr seine ersten Lichtströme auszugießen, als Jones sich bei dem Fremden entschuldigte, daß er so lang geblieben wäre und ihn dadurch vielleicht von seiner Ruhe abgehalten hätte. Der Fremde antwortete, er habe der Ruhe niemals weniger bedurft als jetzt; Tag oder Nacht sei ihm ziemlich gleichgültig für seinen Schlaf, und gemeiniglich sei der erste für seine Ruhe und die letzte für seine Spaziergänge und seine Geistesbeschäftigungen bestimmt. »Unterdessen,« sagte er, »ist es heute ein sehr liebreicher Morgen, und wenn Sie selbst noch etwas länger des Schlafs und der Nahrung entbehren können, so möchte ich Sie gerne mit dem[143] Anblick einiger sehr schönen Prospekte unterhalten, welche Sie, wie ich glaube, noch nicht gesehen haben.«

Jones nahm dieses Anerbieten mit vielen Freuden an, und beide gingen darauf sofort von der Hütte hinweg. Rebhuhn war den Augenblick, da der Fremde seine Geschichte geendigt hatte, in einen tiefen Schlummer verfallen; denn seine Neugier war befriedigt, und die folgende Unterredung war für ihn nicht wichtig genug, um durch ihre Wirkung den mächtigen Zauber des Schlafs zu überwältigen. Jones ließ ihm also die Freiheit, auf seinem Stuhle fortzunicken; und da vielleicht zu dieser Frist dem Leser eben diese Freiheit willkommen sein möchte, so wollen wir hier dem achten Buche unserer Geschichte ein Ende machen.

Quelle:
Fielding, Henry: Tom Jones oder die Geschichte eines Findelkindes. Stuttgart [1883], Band 2, S. 138-144.
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