Zweites Kapitel

[102] Emma stieg zuerst aus, nach ihr Felicie, dann Herr Lheureux und eine Amme. Karl mußte man erst aufwecken. Er war in seiner Ecke beim Einbruch der Dunkelheit fest eingeschlafen.

Homais stellte sich vor. Er erschöpfte sich der ›gnädigen Frau‹ und dem ›Herrn Doktor‹ gegenüber in Galanterieen und Höflichkeiten. Er sei entzückt, sagte er, bereits Gelegenheit gehabt zu haben, ihnen gefällig sein zu dürfen. Und in herzlichem Tone fügte er hinzu, er lüde sich für heute bei ihnen zu Tisch ein. Er sei Strohwitwer.

Frau Bovary begab sich in die Küche und an den Herd. Mit den Fingerspitzen faßte sie ihr Kleid in der Kniegegend, zog es bis zu den Knöcheln herauf und wärmte ihre mit schwarzledernen Stiefeletten bekleideten Füße an der Glut, in der die Hammelkeule am Spieß gedreht wurde. Das Feuer beleuchtete ihre ganze Gestalt und warf grelle Lichter auf den Stoff ihres Kleides, auf ihre poröse weiße Haut und in die Wimpern ihrer Augen, die sich von Zeit zu Zeit schlossen. Der Luftzug strich durch die halb offene Tür und rötete die Flammen. Hochrote Reflexe umflossen die Frau am Herd. Am anderen Ende desselben stand ein junger Mann mit blondem Haar, der sie summ betrachtete.

Es war Leo Dupuis, der Adjunkt des Notars Guillaumin, einer der Stammgäste im Goldenen Löwen. Er langweilte sich gehörig in Yonville, und deshalb kam er zu Tisch öfters absichtlich zu spät, in der Hoffnung, mit irgendeinem Reisenden den Abend im Wirtshause verplaudern zu können. Wenn er aber in der Kanzlei gerade gar nichts zu tun hatte, mußte er aus Langerweile wohl oder übel pünktlich erscheinen und von der Suppe bis zum Käse Binets Gesellschaft erdulden. Frau Franz hatte ihm den Vorschlag gemacht, heute mit den neuen Gästen zusammen zu essen; er war mit Vergnügen darauf eingegangen. Zur Feier des Tages war im Saal für vier Personen gedeckt worden.[103]

Man versammelte sich daselbst. Homais bat um Erlaubnis, sein Käppchen aufbehalten zu dürfen. Er erkälte sich leicht.

Frau Bovary saß ihm beim Essen zur Rechten.

»Gnädige Frau sind zweifellos ein wenig müde?« begann er. »In unserer alten Postkutsche wird man schauderhaft durchgerüttelt.«

»Freilich!« gab Emma zur Antwort. »Aber dieses Drüber und Drunter macht mir gerade Spaß. Ich liebe die Abwechselung.«

»Ach ja, immer auf demselben Platze hocken ist gräßlich!« seufzte der Adjunkt.

»Wenn Sie wie ich den ganzen Tag auf dem Gaule sitzen müßten ...« warf Karl ein.

Leo wandte sich an Emma:

»Grade das denke ich mir köstlich. Natürlich muß man ein guter Reiter sein.«

»Ein praktizierender Arzt hats übrigens in hiesiger Gegend ziemlich bequem«, meinte der Apotheker. »Die Wege sind nämlich so weit imstand, daß man ein Kabriolett verwenden kann. Im allgemeinen lohnt sich die Praxis auch. Die Bauern sind wohlhabend. Nach den statistischen Feststellungen haben wir, abgesehen von den gewöhnlichen Diarrhöen, Rachenkatarrhen und Magenbeschwerden, hin und wieder während der Erntezeit wohl Fälle von Wechselfieber, aber im großen und ganzen selten schwere Krankheiten. Besonders zu erwähnen sind die zahlreichen skrofulösen Leiden, die zweifellos von den kläglichen hygienischen Verhältnissen in den Bauernhäusern herrühren. Ja, ja, Herr Bovary, Sie werden öfters mit altmodischen Ansichten zu kämpfen haben, und vielfach werden Dickköpfigkeit und alter Schlendrian alle Anstrengungen Ihrer Kunst zunichte machen. Denn die Leute hierzulande versuchen es in ihrer Dummheit immer noch erst mit Beten, mit Reliquien und mit dem Pfarrer, statt daß sie von vornherein zum Arzt oder in die Apotheke gingen. Im übrigen ist das Klima wirklich nicht schlecht. Wir haben sogar etliche Neunzigjährige in der Gemeinde. Nach meinen Beobachtungen[104] ist die Maximalkälte im Winter vier Grad Celsius, während wir im Hochsommer auf fünfundzwanzig, höchstens dreißig Grad kommen. Das wäre ein Maximum von vierundzwanzig Grad Reaumur. Das ist nicht viel. Das kommt aber daher, daß wir einerseits vor den Nordwinden durch die Wälder von Argueil, anderseits vor den Westwinden durch die Höhe von Sankt Johann geschützt sind. Diese Wärme, die ihre Ursachen auch in der Wasserverdunstung des Flusses und in den zahlreich vorhandenen Viehherden in den Weidegebieten hat, die, wie Sie wissen, viel Ammoniak produzieren (also Stickstoff, Wasserstoff und Sauerstoff, ach nein, nur Stickstoff und Sauerstoff!), – diese Wärme, die den Humus aussaugt und alle Dünste des Bodens aufnimmt, sich gleichsam zu einer Wolke zusammenballt und sich mit der Elektrizität der Atmosphäre verbindet, die könnte schließlich (wie in den Tropenländern) gesundheitsschädliche Miasmen erzeugen, – diese Wärme, sag ich, wird gerade dort, wo sie herkommt, oder vielmehr, wo sie herkommen könnte, das heißt im Süden, durch die Südostwinde abgekühlt, die ihre Kühle über der Seine erlangen und bei uns bisweilen plötzlich als sanftes Mailüfterl wehen ...«

»Gibt es denn wenigstens ein paar Spazierwege in der Umgegend?« fragte Frau Bovary im Laufe ihres Gespräches mit dem jungen Manne.

»Leider nur sehr wenige«, entgegnete er. »Einen hübschen Ort gibt es auf der Höhe, am Waldrande, der ›Futterplatz‹ genannt. Dort sitze ich manchmal sonntags und vertiefe mich in ein Buch und seh mir den Sonnenuntergang an.«

»Es gibt nichts Wunderbareres als den Sonnenuntergang,« schwärmte Emma, »zumal am Gestade des Meeres!«

»Ach, ich bete das Meer an!« stimmte Leo bei.

»Haben Sie nicht auch die Empfindung,« fuhr Frau Bovary fort, »daß die Seele beim Anblicke dieser unermeßlichen Weite Flügel bekommt, die Flügel der Andacht, die ins Reich der Ewigkeiten emporheben, in die Sphäre der Ideen, der Ideale?«[105]

»Im Hochgebirge ergeht es einem ebenso«, meinte Leo. »Ich habe einen Vetter, der im vergangenen Jahre eine Schweizerreise gemacht hat. Der hat mir erzählt: ohne sie selber zu sehen, könne man sich den romantischen Reiz der Seen gar nicht vorstellen, den Zauber der Wasserfälle und den großartigen Eindruck der Gletscher. Über Gießbächen hängen riesige Fichten, und am Rande von tiefen Abgründen kleben Alpenhütten; und wenn die Wolken einmal zerreißen, erblickt man tausend Fuß unten in der Tiefe die langen Täler. Wer das schaut, muß in Begeisterung geraten, in Andachtsstimmung, in Ekstase! Jetzt begreife ich auch jenen berühmten Musiker, der nur angesichts von erhabenen Landschaften arbeiten konnte.«

»Treiben Sie Musik?« fragte Emma.

»Nein, aber ich liebe die Musik!« antwortete er.

»Glauben Sie ihm das nicht, Frau Doktor!« mischte sich Homais ein. »Das sagt er nur aus purer Bescheidenheit ... Aber gewiß, mein Verehrter! Gestern, in Ihrem Zimmer, da haben Sie doch das Engellied wundervoll gesungen. Ich hab es von meinem Laboratorium aus gehört. Sie haben eine Stimme wie ein Opernsänger!«

Leo Dupuis bewohnte nämlich im Hause des Apothekers im zweiten Stock ein kleines Zimmer, das nach dem Markt hinausging. Bei dem Komplimente seines Hauswirtes wurde er über und über rot.

Homais widmete sich bereits wieder dem Arzte, dem er die bemerkenswerten Einwohner von Yonville einzeln aufzählte. Er wußte tausend Anekdoten und Einzelheiten. Nur über das Vermögen des Notars könne er nichts Genaues sagen. Auch über die Familie Tuvache munkele man so allerlei.

Emma fuhr fort:

»Das ist ja entzückend! Und welche Musik lieben Sie am meisten?«

»Die deutsche! Die ist das wahre Traumland!«

»Kennen Sie die Italiener?«[106]

»Noch nicht. Aber ich werde sie nächstes Jahr hören. Ich habe die Absicht, nach Paris zu gehen, um mein juristisches Studium zu vollenden.«

»Wie ich bereits die Ehre hatte, Ihrem Herrn Gemahl mitzuteilen,« sagte wiederum der Apotheker, »als ich ihm von dem armen Stryienski berichtete, der auf und davon gegangen ist: dank den Dummheiten, die der begangen hat, werden Sie sich eines der komfortabelsten Häuser von Yonville erfreuen. Eine ganz besondere Bequemlichkeit gerade für einen Arzt ist das Vorhandensein einer Hinterpforte nach dem Bach und der Allee zu. Man kann dadurch unbeobachtet ein und aus gehen. Die Wohnung selbst besitzt alle denkbaren Annehmlichkeiten; sie hat ein großes Eßzimmer, eine Küche mit Speisekammer, eine Waschküche, einen Obstkeller und so weiter. Ihr Vorgänger war ein flotter Kerl, dem es auf ein paar Groschen nicht ankam. Hinten in seinem Garten, mit dem Blick auf unser Flüßchen, da hat er sich ein Lusthäuschen bauen lassen, lediglich, um an Sommerabenden sein Bier drin zu süffeln. Wenn die gnädige Frau die Blumenzucht liebt ...«

»Meine Frau gibt sich damit nicht weiter ab«, unterbrach ihn Karl. »Obgleich ihr körperliche Bewegung verordnet ist, bleibt sie lieber dauernd in ihrem Zimmer und liest.«

»Ganz wie ich!« fiel Leo ein. »Was wäre wohl auch gemütlicher, als abends beim Schein der Lampe mit einem Buche am Kamin zu sitzen, während draußen der Wind gegen die Fensterscheiben schlägt?«

»So ist es!« stimmte sie zu und blickte ihn mit ihren großen schwarzen Augen voll an.

Er fuhr fort:

»Dann denkt man an nichts, und die Stunden verrinnen. Ohne daß man sich bewegt, wandert man mit dem Erzähler durch ferne Lande. Man wähnt sie vor Augen zu haben. Man träumt sich in die fremden Erlebnisse hinein, bis in alle Einzelheiten; man verstrickt sich in allerhand Abenteuer; man lebt und webt unter[107] den Gestalten der Dichtung, und es kommt einem zuletzt vor, als schlüge das eigene Herz in ihnen.«

»Wie wahr! Wie wahr!« rief Emma aus.

»Haben Sie es nicht zuweilen erlebt, in einem Buche einer bestimmten Idee zu begegnen, die man verschwommen und unklar längst in sich selbst trägt? Wie aus der Ferne schwebt sie nun mit einem Male auf einen zu, gewinnt feste Umrisse, und es ist einem, als stehe man vor einer Offenbarung seines tiefsten Ichs ...«

»Das hab ich schon erlebt!« flüsterte sie.

»Und darum«, fuhr er fort, »liebe ich die Dichter über alles. Ich finde, Verse sind zarter als Prosa. Sie rühren so schön zu Tränen!«

»Aber sie ermüden auf die Dauer,« wandte Emma ein, »und daher ziehe ich jetzt mehr die Romane vor, aber sie müssen spannend und aufregend sein. Widerlich sind mir Alltagsleute und lauwarme Gefühle. Die hat man doch schon genug in der Wirklichkeit.«

»Gewiß,« bemerkte der Adjunkt, »die naturalistischen Romane haben dem Herzen nichts zu sagen und entfernen sich damit, meiner Ansicht nach, von dem wahren Ziele der Kunst. Es ist so süß, sich aus den Häßlichkeiten des Daseins herauszuflüchten, wenigstens in Gedanken: zu edlen Charakteren, zu hehren Leidenschaften und zu glückseligen Zuständen. Für mich, der ich hier fern der großen Welt lebe, ist das die einzige Erholung. Nur hat man in Yonville wenig Gelegenheit ...«

»Jedenfalls genau so wie in Tostes!« bemerkte Emma. »Drum war ich ständig in einer Leihbibliothek abonniert.«

Der Apotheker hatte diese letzten Worte gehört. »Wenn gnädige Frau mir die Ehre erweisen wollen,« sagte er, »meine Bibliothek zu benutzen, so steht sie Ihnen zur Verfügung. Sie enthält die besten Autoren: Voltaire, Rousseau, Delille, Walter Scott, außerdem ein paar Zeitschriften und Zeitungen, unter anderen den ›Leuchtturm von Rouen‹, ein Tagesblatt, dessen Korrespondent für Buchy, Forges, Neuschâtel, Yonville und Umgegend ich bin.«[108]

Man saß bereits zwei und eine halbe Stunde bei Tisch, nicht ohne Mitverschulden der bedienenden Artemisia, die in ihren Holzschuhen saumselig über die Dielen schlurfte, jeden Teller einzeln hereinbrachte, allerlei vergaß, jeden Auftrag überhörte und immer wieder die Tür zum Billardzimmer offen ließ, die dann krachend von selber zuklappte.

Ohne es zu bemerken, hatte Leo, während er so eifrig plauderte, einen Fuß auf eine der Querleisten des Stuhles gesetzt, auf dem Frau Bovary saß. Sie trug einen gefältelten steifen Batistkragen und einen blauseidenen Schlips, und je nach den Bewegungen, die sie mit ihrem Kopfe machte, berührte ihr Kinn den Batist oder entfernte sich graziös davon. So kamen Leo und Emma, während sich Karl mit dem Apotheker unterhielt, in eines jener uferlosen Gespräche, die um tausend oberflächliche Dinge kreisen und keinen anderen Sinn haben, als die gegenseitige Sympathie einander zu bekunden. Pariser Theaterereignisse, Romantitel, moderne Tänze, die ihnen fremde große Gesellschaft, Tostes, wo Emma gelebt hatte, und Yonville, wo sie sich gefunden, alles das berührten sie in ihrer Plauderei, bis die Mahlzeit zu Ende war.

Als der Kaffee gebracht wurde, ging Felicie fort, um in der neuen Wohnung das Schlafzimmer zurecht zu machen. Bald darauf brach die kleine Tischgesellschaft auf. Frau Franz war längst am erloschenen Herdfeuer eingenickt. Aber der Hausknecht war wach geblieben. Eine Laterne in der einen Hand, begleitete er Herrn und Frau Bovary nach Hause. In seinem roten Haar hing Häcksel, und auf einem Beine war er lahm. Den Schirm des Pfarrers, den er ihm noch hintragen sollte, in der anderen Hand, ging er voran.

Der Ort lag in tiefem Schlafe. Die Säulen der Hallen auf dem Markte warfen lange Schatten über das Pflaster. Der Boden war hellgrau wie in einer Sommernacht. Da das Haus des Arztes nur fünfzig Schritte vom Goldenen Löwen entfernt lag, wünschte man sich alsbald gegenseitig Gute Nacht, und so schied man voneinander.[109]

Als Emma den Hausflur ihres neuen Heims betrat, hatte sie die Empfindung, als lege sich ihr die Kühle der Wände wie feuchte Leinwand um die Schultern. Der Kalkbewurf war frisch. Die Holztreppen knarrten. In ihrem Zimmer, im ersten Stock, fiel fahles Licht durch die gardinenlosen Fenster. Sie sah draußen Baumwipfel und weiterhin in der Niederung das Wiesenland, ein Nebelmeer darüber. Das Mondlicht sickerte durch die aufwallenden Dämpfe.

Im Zimmer standen Kommodenkästen, Flaschen, Gardinenstangen, Möbelstücke und Geschirr kunterbunt umher. Die beiden Packer hatten alles so stehen und liegen lassen.

Zum vierten Male schlief Emma an einem ihr noch fremden Orte. Das erste Mal war es am Tage ihres Eintritts ins Kloster gewesen, das zweite Mal an dem ihrer Ankunft in Tostes, das dritte Mal im Schloß Vaubyessard und das vierte hier in Yonville. Jedesmal hatte ein neuer Abschnitt in ihrem Leben begonnen. Darum glaubte sie, daß sich die gleichen Dinge an verschiedenen Orten nicht wiederholen könnten, und da ihr bisheriges Stück Leben häßlich gewesen war, so müsse das, was sie noch zu erleben hatte, zweifellos schöner sein.

Quelle:
Flaubert, Gustave: Frau Bovary. Leipzig 1952, S. 102-110.
Lizenz:
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