73. Der Bauer mit seinem Kobold

[92] Ein Bauer war seines Kobolds ganz überdrüssig geworden, weil er allerlei Unfug anrichtete; doch mochte er es anfangen, wie er immer wollte, so konnte er ihn nicht wieder loswerden. Zuletzt ward er Rats, die Scheune anzustecken, wo der Kobold seinen Sitz hatte, und ihn zu verbrennen. Deswegen führte er erst all sein Stroh heraus, und bei dem letzten Karrn zündete er die Scheune an, nachdem er den Geist wohl versperrt hatte. Wie sie nun schon in voller Glut stand, sah sich der Bauer von ungefähr um, siehe! da saß der Kobold hinten auf dem Karrn und sprach: »Es war Zeit, daß wir herauskamen! Es war Zeit, daß wir herauskamen!« Mußte also wieder umkehren und den Kobold behalten.

Quelle:
Jacob und Wilhelm Grimm: Deutsche Sagen. Zwei Bände in einem Band. München [1965], S. 92-93.
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Bauer, Michael

Neurobiologie und Therapie depressiver Erkrankungen

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Die neurobiologisch ausgerichtete Forschung der vergangenen Jahre hat gezeigt, dass es sich bei der Depression um eine Erkrankung handelt, bei der ... weiterlesen
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