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Martin Luther

Eyn trew vormanung Martini Luther tzu allen Christen, sich tzu vorhuten fur auffruhr unnd emporung

Jhesus.


Allen Christen, die dissen brieff leszen odder horenn, geb gott gnad unnd fryde. Amen.

Es ist von gottis gnaden yn dissen iaren das selige licht der Christlichen warheyt, durch Babst und die seynen tzuvor vordruckt, widder auffgangenn, da durch yhre manchfeldige schedliche und schendliche vorfurunge allerley misztadt und tyranney offentlich an tag bracht und tzuschanden worden ist. Das es sich ansehen lest, es werde gelangen tzu auffruhr und Pfaffen, Munich, Bisschoff mit gantzem geystlichen standt erschlagenn und voriagt mochten werden, wu sie nit ein ernstliche merckliche besserung felbs fur wendenn, denn der gemeyne man, yn bewegung und vordriesz seyner beschedigung am gut, leyb und seel erlitten, tzu hoch vorsucht und ubir alle masz vonn yhn auffs aller untreulichst beschweret, hynfurt solchs nymmer leydenn muge noch wolle, und datzu redliche ursach habe mit pflegeln und kolben dreyn tzu schlagen, wie der Karst hans drawet.

Wie woll nu ich nit ungerne hore, das die geystlichen yn solcher furcht und sorge stehen, ob sie da durch wolten yn sich selb schlahen und yhr wutende tyranney senfften, und wolt got, solch schrecken und furcht were noch grosser: szo dunckt mich doch, ich sey des gewisz, byn auch on alle sorge eyniges tzukunfftigenn auffrurhisz odder entporunge, sonderlich der do durch und durch dringe und den gantzen hauffen ubir falle, ausz der ursach, das ich nit mag nach soll tzweyffeln, gott werde ubir seynem wort halten und viell ehe lassen hymel und erden vorgehen, ehe eyn eyniger tuttel odder buchstab davon verfalle, [Rand: Matth. 5, 18. 24, 35.] wie er selbs sagt Math. v. und xxiiij. Der halben lasz ich drawen und schrecken wer da mag unnd will, auff das erfullet werde die schrifft, die [Rand: Ps. 36, 3.] do sagt von solchenn geystlichen ubelthetern, Psal. xxxv. ›yhre boszheyt ist[676] offenbar worden, das man yhn feyndt wirt‹. Item Psal. xiij. ›sie furchtenn [Rand: Ps. 14, 5.] sich da keyne furcht ist‹. Item prover. xxvij. ›Die gotloszen fliehen, ob sie [Rand: Sprichw. 28, 1.] schon niemant iaget‹. Und Levit. xxvi. ›Es soll sie auch eyn rawschend bladt [Rand: 3. Mos. 26, 36.] erschrecken‹, und Deu. xxviij. ›Gott wirt dyr geben ein erschrocken hertz, das [Rand: 5. Mos. 28, 65–67.] dein leben wirt fur dyr weben. Des morgens wirstu sagen: wolt got, ich ubir lebet denn abent, des abents wirstu sagen: wolt got, ich ubirlebt den morgenn‹. Solch schrecken und furcht gibt die schrifft allen gottes feynden tzum anfang yhrer vordamnusz. Darumb ist billich und gefellet myr wol, das solche plage anfehet yn den Papisten, die gotliche warheyt vorfolgen unnd vordamnen. Es soll schyr noch basz beyssen.

Und das ich mehr sage. Wen ich tzehen leybe hette unnd mocht bey got szo vill gnade erwerben, das er sie mit dyssem fuchs schwantz des leyplichen tods odder auffruhrisz casteyet, szo wolt ich sie doch alle ausz hertzen grund gerne dar strecken fur den elenden hauffen. Ach herr got, es ist nit ein solche linde straff fur der thur, es ist ein unsaglicher ernst und tzorn, des keyn ende ist, ubir sie schon angangen. Der hymel ist eysern, die erde eerern. Es hilfft keyn bitten mehr. Der tzorn ist, wie S. Paulus vonn Juden sagt, ubir sie [Rand: 1. Thess. 2, 16.] komen entlich. Es ist nit umb ein auffruhr tzu thun fur gott, wolt gott, die weyl dem hauffen nit zu helffen ist, wir mochten doch ettlich erausz reyssen und von dem grewlichen schlund unnd rachen erretten. Die schrifft gibt dem Bapst und den seynen gar viel ein ander ende, den leyplich todt und auffruhr. Daniel. viij. spricht: ›Er soll onn hand tzur knursset werden‹, das ist, nit mit [Rand: Dan. 8, 25.], dem schwerd und leyplicher gewalt. Und S. Paulus ij. Thess. ij. sagt von [Rand: 2. Thess. 2, 8.] ym alszo: ›Unszer herr Ihesus wirt yhn todten mit dem geyst seynes munds und wirt yn vorstoren durch das erleuchten seyner tzukunfft‹. Die maler malen auch alszo Christum auff dem regen bogenn, das yhm ein ruthe unnd schwerd ausz dem mund gehet, wilchs ist ausz Isaia xi. genommen, da [Rand: Jes. 11, 4.] er spricht: ›Er wirt schlahen die erden mit der stangen seins munds, und mit dem geyst seyner lippen wirt er todten den gotlos zen.‹ Das aber die maler ein bluende ruthen malenn, ist nit recht. Es solt eyn stab adder stangen seyn, unnd beyde, stange unnd schwerdt, alleyn ubir die eyne seytte [677] [Rand: Ps. 10, 15.] gehenn ubir die vordampten. Item Psal. x. ›tzurknursse den arm des gotlosszen, ersuche seyne boszheyt, szo wirt sehn gottlosz weszen schon nymmer bestehen‹.

Ausz diszen spruchen lernen wir, das des Bapst Endchristisch regiment mit yhm wirt diszer massenn vorstoret werdenn. Nemlich das durch das wort Christi, wilchs ist der geyst, stang und schwerd seynes mundisz, wirt seyne buberey, trigerey, schalckeyt, tyranney, vorfurerey auffdeckt und fur aller welt blosz tzu schanden werden, denn die lugen und vorfurerey wirt alleyne damit vorstoret, wen sie offenbar und erkant wirt. Szo bald die lugen erkennet wirt, darff sie schon keynes schlags mehr, seid und vorschwund von yhr selbs [Rand: Ps. 10, 15.] mit allen schanden. Das meynet Psal. x. ›suche nur seyne boszheyt, szo ist seyn gotlosz weszen schon dahyn‹. Es darff nit mehr denn suchen und erkennen. Nu ist des Bapsts weszen mit seynen stifften, klostern, hohen schulen, gesetzen unnd leren eyttell lugen, durch eyttell lugen auff bracht, hat auch die welt nit anders denn mit scheyn und guter gestalt betrogen, vorfuret, unterdruckt, an leyb, gut und seel vorderbt. Drumb darffs nit mehr denn nur erkennen und offenbar machen, szo fellet es dahyn mit Bapst, Pfaffen, Munchen yn aller schand unnd schmach. Denn keyn mensch ist szo toll, der da folge und nit hassze die offentlichenn lugen und falscheyt. Wen nun solch offenbarung der Bepstischen buberey geschehenn ist unnd der geyst des munds Christi ym schwanck gehet, das der Bapst mitt seynen lugen nichts mehr gilt und gantz voracht wirt, als den wirt mit tzuplatzen und treffenn der iungst tag, unnd [Rand: 1. Thess. 2, 8.] wie Paulus sagt, wirt Christus den Bapst vollend tzu storen durch seyne tzukunfft.[678]

In dissem handell ist ditz das aller feynst, das der Bapst und die seynen vorstockt, werden solchs nit gleuben, sundern vorlachen, auff das sie erfullen den spruch Pauli: ›Cum dixerint pax, Wen sie werden sicher seyn und sagen: [Rand: 1. Thess. 5, 3.] Es hat noch keyn nott, szo wyrdt yhn komen schnell yhr vorterben.‹ Auff das nu die Papisten yhe sich nit bessern und gnade suchen, sollen sie ditz nit glauben, und sagen: ›ya, der Jungst tag ist noch fernn‹, bisz das sie ym augenblick, ehr sie sich vorsehen, ym grund des hellischen fewrisz ligenn ubir einem hauffen.

Als ich nu hab gesagt, die weyl ich gewisz byn ausz dysen spruchen, das durch menschen hand odder auffruhr das Bapstum und geystlicher stand nit wirt vorstoret, sundernn seyne boszheyt szo grewlich ist, das yhr keyne straff gnug ist, denn alleyn der gottliche tzorn selber on alles mittel, hab ich noch nie mich bewegenn lassen, denen tzu weren, die mit der hand unnd pflegell drawen. Weysz wol, das yhn nit wirt datzu kommen, ob gleych ettliche wurden antastet, szo wirts doch nit eyn gemeyn antasten werden, sind doch tzuvor woll mehr pfaffen on allen rumor und emporung erschlagen, da man sich noch fur yhren ban furchtet und der tzorn gottis noch nit war angangen, aber nu er angangen ist und man sich nit mehr fur yn furchtet, sollen sie sich furchten umb sonst, gleych wie sie uns biszher vorgeblich mit yhrem falschen ban haben furchten gemacht und yn unszer furcht eyn gutten hoffertigen willen gehabt.

Doch ob wol die hand nit dar zu komen wirt und der selbigen mir nit nott ist tzu weren, szo musz ich doch auch die hertzen ein wenig unterrichten. Und fur das erste lasz ich die weltlich ubirkeyt und adel itzt anstehen, welche wol solten ausz pflicht yhrer ordenlicher gewalt datzu thun, ein iglicher Furst und herr ynn seynem land. Den was durch ordenliche gewalt geschicht, ist nit fur auffruhr tzu halten. Aber nu lassen sie es alles gehen, eyner hyndert den andern, ettliche helffen und rechtfertigen datzu des Endchrists sache. Got wirt sie wol finden und yhn geben, nach dem sie yhrer gewalt und ubirkeyt tzu rettung oder vorderben yhrer unterthan an leyb, gut und seel braucht haben. Aber dem gemeynenn man ist seyn gemut tzu stillen und tzu sagen, das er sich enthalde, auch der begirden und wort, szo tzum auffruhr sich lencken, und tzur sach nichts furnehm on befelh der ubirkeyt odder tzuthun der gewalt. Datzu sollen yhn bewegen

Zum erstenn, das, wie gesagt, es doch nit tzur that komen wirt. Und eytell vorgebliche wort und gedancken sind, was do von gered und gedacht[679] wirt. Den wie gehort ist, gott will unnd wirt selber hie der streffer seyn, und sie solcher leychter straff gantz und gar nit wirdig sind. Auch szo sehen wir, wie die Fursten und herren szo uneynisz und sich gar nichts datzu stellen, alsz woltenn sie den sachen helffen, wilchs alles von gott vorhenget und geschickt wirt, auff das er alleyn straff unnd seynen tzorn ubir sie ausz schutte. Wie woll Fursten und herren, wie gesagt ist, do mit nicht entschuldigt sind. Sie solten das yhre datzu thun und mit dem schwerd, das sie tragen, weren, szo viel sie mochten, ob sie gottis tzorn doch eynisz teyls tzu vor komen und [Rand: Mos. 32, 28.] lyndern kundenn. Gleych wie Moses Exo. xxxij. liesz drey tausent vom volck erschlahen, auff das gottis tzorn vom volck wendet wurde, wie den auch von [Rand: Röm. 18, 40. /Mos. 25, 7 ff.] Elia und Phinehes die schrifft sagt, nit das man itzt solt die Pfaffen todten, wilchs on nott ist, sondern nur mit worten vorpietten und drob mit gewalt halten, was sie treyben ubir und widder das Evangelium. Man kan yhn mit wortten und brieffen mehr den gnug thun, das widder hawen noch stechens bedarff.

Zum andern, obs gleych muglich were, das eyn auffruhr wurde, und got sie szo gnediglich wolt straffen, szo ist doch die weysze keyn nutz, brengt auch nymer mehr die besserung, die man da mit sucht. Denn auffruhr hat keyn vornunfft und gehet gemeynicklich mehr ubir die unschuldigen denn ubir die schuldigen. Darumb ist auch keyn auffruhr recht, wie rechte sach er ymer haben mag. Und folget alletzeyt mehr schadens den besserung dar ausz. Damit erfullet wird das sprich wort: ›Ausz ubel wirt ergers.‹ Der halben ist die ubirkeyt und das schwerd eyngesetzt tzu straffen die boszen und tzu schutzen [Rand: 13, 1 ff.] die frumen, das auffruhr vorhuttet werde, wie S. Paulus saget, Ro. xiij. und [Rand: Petr. 2, 13. 14.] i. Pe. ij. Aber wen Er omnes auffstehet, der vormag solch unterscheyden der boszenn und frumen wydder treffen noch halten, schleget yn den hauffen, wie es trifft, und kan nit on grosz greulich unrecht tzu gehen. Darumb hab acht auff die ubirkeyt, so lange die nit tzu greyfft und befilhet, szo haldt du stille mit hand, mund unnd hertz und nym dich nichts an, kanstu aber die ubirkeyt bewegen, das sie angreyffe und befelhe, szo magistu es thun, will sie nicht, szo soltu auch nit wollen, feristu aber fort, szo bistu schon ungerecht unnd vill erger den das ander teyll. Ich halt und wills alletzeyt halten mit dem teyl, das auffruhr leydet, wie unrechte fach es ymer habe, und wydder seyn dem teyll, das auffruhr macht, wie rechte sach es ymmer habe, darumb das auffruhr nit kan on unfchuldig blutt odder schaden ergehen.

Zum dritten, szo ist auffruhr vonn gott vorpottenn, da er sagt durch [Rand: Mos. 16, 20.] Mosen: ›Quod iustum est, iuste exequaris. Was recht ist, soltu mit recht [Rand: Mos. 32, 35.] auszfurenn.‹ Item ›die rach ist mein, ich will wydder gelten‹. Da her kompt[680] das ware sprichwort: ›Wer wydderschlegt, der ist unrecht.‹ Item ›niemant kan seyn eygen richter seyn.‹ Nu ist auffruhr nicht anders, denn selbs richten und rechen, das kan gott nit leydenn, darumb ists nit muglich, das auffruhr nit solt die sach alletzeyt vill erger machenn, weyll sie wydder gott unnd gott nit mit yhr ist.

Zum vierdenn ist ynn diszer sach der auffruhr eyn szonderlich gewissz eyngeben des teuffels. Denn die weyl er sihet das helle liecht der warheyt, welches seyne gotzen Bapst und Papisten auffdeckt ynn aller welt, unnd er yhm ynn keynen weg begegen kan, die glentz sind yhm ynn die augen geschlagen, das er vorblendet nit mehr den liegen, lestern und das nerrischt ding fur geben kan, szo gar das er auch vorgist, scheyn farbe und gleyssen, wie er biszher gewonet hat, fur tzu wenden, als das ausz weyssen die lugen meuler Bapst, Eck, Emszer unnd yhr gleychenn ynn yhren bullen unnd schrifften, feret ertzu unnd will auffruhr anrichtenn durch die, szo sich des Evangelii rhumenn, domit er hoffett unszere lere tzu schimpfirn, als sey sie vom teuffell unnd nit ausz gott, wie ettlich schon auff der kantzell gloriern, ausz dem spiel, das er tzu Erffurd mit den Pfaffen anfieng. Aber es soll yhm, ob gott wyll, nit gelingen. Wyr mussen den schimpff von yhm leyden. Er soll aber da gegen auch etwas leyden, das yhn reychlich betzale. Wilche meyne lere recht leszen und vorstehen, die machen nitt auffruhr. Sie habensz nit von myr gelernet. Das aber etlich solchs thun und sich unszers namens rhumen, was konnen wyr datzu? Wie viel thun die Papisten unter dem namen Christi, das nit alleyn Christus vorpotten hatt, szondern auch Christum vorstorett? Sollen wyr unszern Chor szo reyn halten, das auch S. Peter nitt strauchele unter unsz, szo doch unter den Papisten eyttell Judas und Judas tuck sind und wollen dennoch yhr lere nit dem teuffel tzu geeygent haben? Aber, wie ich sage, der teuffell sucht alszo ursach, disze lere tzu schmehen, wie er kan, kund er etwas ergers, szo thett ersz auch. Er ist matt wordenn, er musz her halten, ob gott will, weyl er solch lame, losze, fawle anschleg furnympt. Es wirtt unnd soll yhm tzum auffruhr nit gedeyen, wie er gerne wollt.

Darumb bitt ich, wer sich des Christlichenn namens will rhumen, der halt sich wie S. Paulus sagt ij. Cor. iij. das wyr den widdersachern nit ursach [Rand: 2. Cor. 6, 3.] geben, tzu lestern unszere lere. Denn wyr sehen, wie die Papisten geschickt sind, das sie den balcken ynn yhren augen stehen lassen und mit gantzem vleysz suchen unnd scharren, ob sie eyn kleynisz stecklein ynn unszern augen finden mugen. Wyr sollen yhn nit auffrucken, das sie fast nichts gutts bey yhn haben. Aber wo unszer eyner nit eyttel geyst und engel ist, szo soll all unszer ding unrecht seyn. Da frewen sie sich, da hupffen sie, da singen sie,[681] alsz hetten sie gantz gewonnen. Darumb sollen wyr unsz hutten vor ursach yhrer lesterung, der sye voll, voll, voll stecken, nitt umb yhrend willen, denn [Rand: Matth. 12, 34.] sie mussen doch lesternn unnd das maul ubir gehen lassen, des das Hertz voll ist, sollten sie es auch mit lugen ausrichten, wie wyr sehen, das sie thun, szondern umb des heyligen Evangelii wyllen, das wyr seyne schmach vorwaren [Rand: Petr. 3, 16.] und yn yhr maull tzu stopffen (alsz S. Petrus leret), das sie mit keyner warheyt unsz schenden mugen, szo viel unsz muglich ist. Denn was sie boszes von unsz sagen mugen, zihen sie szo bald auff die lere, und musz alszo das heylig wortt gottis unszer schand tragen, davon wyr alle ehre habenn. Aber sie wollen yhre lere ungeschend haben, ob sie eyttel schand wircken, das edle, tzarte, rechtfertige volck.

Sprichstu aber: ›was sollen wyr denn thun, so die uberkeytt nicht anfahen wyll? szollen wyrs noch lenger gedulden unnd yhren muttwillen stercken?‹ Anttwortt: Neyn, du sollt der keynisz thun. Dreyerley solltu datzu thun. Das erst, du sollt erkennen deyn sund, wilche gottis strenge gerechtickeyt mitt [Rand: Thess. 2, 11. 12.] solchem Endchristischen regimentt geplaget hatt, wie Sanct. Paulus ij. Tess. ij. vorkundiget: ›Gott wirtt yhn tzusenden yrrige lere unnd regiment, darumb das sie die liebe der warheytt nit angenommen haben, damit sie selig wurden.‹ Es ist eyttel unszer schuld, alles was der Bapst mitt den seynen an unszerm gut, leyb und seel than hatt. Darumb mustu tzuvor die sund bekennen und ablegen, ehe du der straff unnd plage wilt losz seynn, szonst wirstu wydder den spiesz tretten, unnd der steyn, den du uber dich wirffist gen hymel, wyrt dyr auff denn kopff fallenn. Das ander, du solt demutiglich bitten wydder das Bepstisch regiment, wie da thut und leret der newnde psalm und spricht: [Rand: 10, 12–15] ›Stand auff, herr gott, unnd erhebe deyne hand, vorgissz nit deyner armen. Warumb lestert der gotlosz dich, her gott, unnd spricht, du fragist nicht dar nach? du sihest yhe und erkennist seyne muhe und grym, auff das du sie ubirgebist ynn deyne hende. Der arme ist dyr gelassen, dem weyszen wirstu helffen, zur knurse den arm des gottloszen, suche seyne boszheyt, szo wirt seyn gottlosz weszen nymmer seyn etc.‹

Das dritte, das du deynen mund lassist seyn eynn mund des geystes [Rand: Thess. 2, 8.] Christi, vonn dem S. Paulus droben saget: ›Unszer herre Ihesus wirt yhn todten mitt dem mund seynes geystes.‹ Das thun wir, szo wir getrost furt faren, wie angefangen ist, des Bapst und der Papisten buberey und triegerey unter die leut treyben, mit reden unnd mit schreyben, bisz das er ynn aller wellt blosz auffdeckt erkennet und tzu schanden werde. Denn mit worten musz[682] man yhn tzuvor todten, der mund Christi musz es thun, da mit wirt er ausz der menschen hertzen geryssen und seyne lugen erkennet und vorachtet. Wenn er aber ausz denn hertzen ist, das seyn dinck nitt mer gilt, szo ist er schon vorstoret. Hie mit kan man yhm basz radten, denn mit hundert auffruhr. Mit gewallt werden wyr yhm nichts abbrechenn, ia mehr yn stercken, wie es biszher vielen ergangen ist. Aber mitt dem liecht der warheyt, wenn man yhn gegen Christo unnd seyne lere gegen das Evangelium hellt, da, da fellet er unnd wirt tzu nicht on alle muhe und erbeyt. Sich meyn thun an. Hab ich nit dem Bapst, Bisschoffen, Pfaffen unnd munchen alleyn mitt dem mund, on allen schwerd schlag, mehr abbrochen, denn yhm biszher alle Keyszer unnd Konige unnd Fursten mit alle yhr gewalt haben abbrochen? Warumb das? Darumb das Daniel. viij. sagt, dyszer Konig soll on hand vorstoret werden, [Rand: Dan. 8, 25.] unnd S. Paulus, Er soll mit dem mund Christi vorstoret werden. Nu mag, [Rand: 2. Thess. 2, 8.] ich unnd eyn iglicher, der Christus wort redet, frey sich rhumen, das seyn mund Christus mund fey. Ich bynn yhe gewisz, das meyn wort nitt meyn, sondernn Christus wort sey, szo mus meyn mund auch des seyn, des wort er redet.

Darumb darffistu nit begeren eyner leyplichen auffruhr. Es hat Christus selbs schon eyne angefangen mit seynem mund, die dem Babst alltzu schwere wirt seyn, der selbige lasz uns folgen und fort faren. Es ist nit unser werck, das itzt geht ynn der welt. Es ist nit muglich, das ein mensch solt alleyn solch eyn weszen anfahen und furen. Es ist auch on mein bedencken unnd radschlagen szo ferne komenn. Es soll auch on meynem radt woll hynausz gehen, und die pforten der hellen sollens nit hyndern. Ein ander man ists, der das redle treybt, den sehen die Papisten nit unnd gebens unsz schult. Sie sollens aber gar schyr ynnen werden. Der teuffel hat sich lange tzeyt fur dissen iaren gefurcht unnd den braten vonn ferne gerochen, hat auch viel prophetzeyen da wydder lassen auszgehen, der etliche auff mich deutten, das ich mich offt seyner grossen schalckeyt vorwunder. Er hett mich auch offt gar gerne todtet, itzt wolt er gerne, das ein leyplich auffruhr wurde, da mit disser geystlich auffruhr tzu schanden unnd vorhyndert wurde. Es will aber unnd soll yhn nit helffen, ob gott wil. Er musz on hand unnd alleyn mit dem mund vorstoret werdenn, da hilfft nichts vor.

Sihe nun, treybe und hilff treybenn das heylige Evangelium, lere, rede, schreyb und predige, wie menschen gesetz nichts seynn, were unnd rad, das niemant Pfaff, Munch, Nonne werden, und wer drynnen ist, erausz gehe, gib[683] nit mer gelt tzu Bullen, Kertzen, Glocken, Taffeln, Kirchen, szondern sage, das eyn Christlich lebenn stehe ym glauben unnd liebe, unnd lasz uns das noch tzwey iar treyben, szo soltu wol sehen, wo Bapst, Bisschoff, Cardinal, Pfaff, Munch, Nonne, Glocken, Turnn, Mesz, Vigilien, Kutten, Kappen, Platten, Regel, statuten und das gantze geschwurm unnd gewurm Bepstlichs regements bleybe, wie der rauch sol es vorschwinden! Leren wyr aber das nit unnd bringen solch warheyt nit unter die leut, das yhn solch ding ausz dem hertzen genommen werde, so wirt der Bapst woll fur uns bleybenn, wen wir gleych tausent auffruhr widder yhn anfiengen. Sihe, was hats gewirckt alleyn ditz eynige iar, das wir habenn solche warheyt getrieben und geschryben, wie ist den Papisten die decke szo kurtz und schmal wordenn! Die Stationirer klagen, sie mussenn schyr hungersz sterben. Was will werden, wo solcher mund Christi noch tzwey iar mit seynem geyst dresschen wirt? Solch spiel wolt der teuffell mitt leyplicher auffruhr gerne hyndern. Aber last unsz weysze seyn, gott dancken fur seyn heylig wort, unnd dyszer seligen auffruhr, denn mund frisch dar geben.

Es ist offenbar worden der Papisten unwissenheyt. Es ist offenbar worden yhr gleysnerey. Es ist offenbar worden yhr falsche lugen ynn yhren gesetzenn unnd orden. Es ist offenbar worden yhr falsche tyranney des bannes. Kurtz umb, es ist alles auff deckt, damit sie biszher die welt betzaubert, erschreckt und vorfuret haben. Man sihet, das es eyttel gauckel werck geweszenn sey. Nichts mehr ist bey yhn, das man furcht, on alleyn noch eynn kleyner behelff weltlicher gewalt. Aber die weyl der scheyn abe ist, unnd mit lautter gewalt sie sich schutzen mussen, ists nit muglich, das es lange muge bestehen. Auch was dem mund Christi uber bleybt, das wirt seyne tzukunfft vortilgenn, [Rand: Thess. 2, 8.] wie S. Paulus sagt. Darumb last uns frisch anhalten, das wort redlich eyn treyben, die menschen gesetz ausz treyben. Szo todtet Christus durch uns [Rand: Luc. 15, 34. 37.] das Bapstumb. Es singet schon ›Eli Eli‹, es ist troffen. Schyer wirts heyssen: ›Expiravit‹.

Aber hie ynn dyszem treyben musz ich abirmall ettlich vormanen, die dem heyligen Evangelio eynen grossen abfall und nach reden machen. Es sind ettlich, szo sie eyn blatt oder tzwey geleszen, odder ein predigt gehoret, rips raps aufzher wisschen, und nichts mehr thun denn ubirfaren und vorsprechenn die andern mitt yhrem wesen, als die nit Evangelisch seyn, unangesehen das tzu weylen schlecht eynfeltige leutt sind, die woll die warheyt lernten, so man sie yhn sagete. Das hab ich auch niemant geleret, unnd S. Paulus hat es hart vorpotten. Sie thunsz nur darumb, das sie wollenn etwas newesz wissen unnd gut lutherisch gesehen seyn. Aber sie missbrauchen des heyligen Evangelii[684] tzu yhrem mutwillen. Da mit wirstu das Evangelium nymmer mehr ynn die hertzenn treyben. Du wirst sie viel mehr abschrecken, unnd must ein schwer antwort gebenn, das du sie alszo von der warheyt getriebenn hast. Nit alszo, du narr, hore unnd lasz dyr sagen. Tzum ersten bitt ich, man wolt meynes namen geschweygen und sich nit lutherisch, sondern Christen heyssen. Was ist Luther? ist doch die lere nitt meyn. Szo byn ich auch fur niemant gecreutzigt. S. Paulus i. Corint. iij. wolt nit leyden, das die Christen [Rand: 1. Chor. 3, 4. 5.] sich solten heyssen Paulisch oder Petersch, sondernn Christen. Wie keme denn ich armer stinckender madensack datzu, das man die kynder Christi solt mit meynem heyloszen namen nennen? Nitt alszo, lieben freund, last uns tilgenn die parteysche namen unnd Christen heyssen, des lere wir haben. Die Papisten habenn billich eynen parteyschen namen, die weyl sie nit benuget an Christus lere unnd namen, wollenn auch Bepstisch seyn, szo last sie Bepstisch seynn, der yhr meyster ist. Ich byn unnd wyll keynisz meyster seyn. Ich habe mitt der gemeyne die eynige gemeyne lere Christi, der alleyn unszer meyster ist. Matth. xxiij. [Rand: Matth. 23, 8.]

Zum andern, wenn du das Evangelium wilt Christlich handeln, szo mustu acht auff die person habenn, mitt denn du redist. Die sind tzweyerley: tzum erstenn sind ettlich vorstockt, die nit horenn wollen, datzu andere mit yhrem lugen maull vorfuren unnd vorgyfften, alsz da ist der Bapst, Eck, Emser, ettliche unszere Bisschoff, Pfaffenn unnd Munch, mit denn selbigen soltu nichts handeln, sondern dich halten des spruchs Christi Matth. vij. ›yhr [Rand: Matth. 7, 6.] solt das heyligthum nit gebenn den hunden, noch die perlen werffen fur die sewe, auff das sie die nitt mit fussen tretten, unnd die hund sich umb keren unnd euch tzu reyssen‹, last sie hund und sew bleyben. Es ist doch vorlorenn. Item Salomon: ›wo nit ist der dyr tzuhoret, szo soltu deyn wort nit ausz [Rand: Jes. Sir. 32, 6.] gissen‹. Wenn du aber sihest, das die selbigen lugner yhr lugen unnd gifft auch ynn andere leutt schencken, da soltu sie getrost fur denn kopff stossenn unnd widder sie streytten, gleych wie Paulus stieß den Elimam act. xiij. mit [Rand: Apgsch. 13, 10. 11.] harten scharffen wortten, unnd Christus die Phariseos nennet ›otter getzichte‹. [Rand: Matth. 23, 33.] Das soltu nit umb yhrenn willen thun, denn sie horen nitt, szondern umb der willen, die sie vorgifften. Alszo gepeut S. Paulus Tito, Er soll solch [Rand: Tit. 1, 10. 11.] unnutze plauderer unnd seel vorfurer hertticklich straffenn.

Zum andern sind ettliche, die solchs tzuvor nit mehr gehort habenn, unnd woll lernen mochten, szo mansz yhn saget, odder sind szo schwach, das sie es nit leychtlich fassen mugen. Dysse soll man nitt ubirpoltern noch uber[685] rumpelln, sondern sie freuntlich unnd senfft unter weysen, grund und ursach antzeygen, wo sie es aber nitt gleych fassen mugen, eynn tzeyt lang gedult mit [Rand: Röm. 14, 1] yhn haben. Do von sagt S. Paulus Ro. xv. ›den schwachenn ym glawben [Rand: 1. Petr. 3, 16.] solt yhr an nehmen.‹ Item S. Peter i. Pe. iij. ›yhr solt alletzeyt bereyt seyn tzur antwort eynem iglichen, der vonn euch begerd grund unnd ursach ewer hoffnung, mit sanffmutickeyt und forcht.‹ Da sihestu, das mit senffte unnd gottis furcht wir sollen unterricht gebenn unszers glaubens, szo es ymandt begert odder darff. Wenn du nu fur dissen leuten deyne grosse kunst wiltt ertzeygen, und szo kurz herferist, unnd gibst fur, wie sie nit recht beten, fasten, mesz habenn, unnd wilt fleysch, eyer, ditz und das essen auff denn freytag, unnd sagist nit daneben mit sanffmutickeyt und furcht ursach und grund, szo kan eyn solch eynfeldig hertz dich nitt anders achten, denn das du eyn stoltzer, frecher, freveler mensch seyest, alsz denn auch war ist, unnd meynet, man solle nit betten, nit gut thun, Mesz sey nichts, und der gleychen, wilchs yrthumsz unnd anstosz du ursach und schuldig bist, daher es denn komet, das sie ubel richten unnd reden dem heyligen Evangelio unnd meynen, man hab dich ungehewre ding geleret. Was hilfft dich nu solch beleydung deynisz nehisten unnd hyndernisz des Evangelii? du hast deynen muttwillenn gekulet, szo sprechenn sie: ›Ey, ich wyll ynn meynem glaubenn bleyben,‹ und sperren yhr hertz tzu der rechten warheyt.

Wenn du aber mit furcht unnd senffmutickeytt (wie S. Petrus leret) ursach tzeygtist unnd sprechist alszo: ›Lieber mensch, fasten, eyer, fleysch, fisch essen ist ein solch ding, das nitt dran ligt die selickeyt. Es mag wol und ubel geschehen und nachlassen werden. Alleyn der glawbe macht selig etc.‹ wie denn hie bey zu sagenn ist. ›Alszo auch die Messe were woll gut, wenn sie recht gehaltenn wurde etc.‹: mit der weysze kemenn sie hyntzu, horeten und lereten tzu letzt, das du kanst. Aber nu du szo frech bist, erhebist dich, das [Rand: Luc. 18, 11.] du ettwas wissist, das sie nit wissen, thust alsz der Phariseus ym Evangelio und lessist dyr ursach deynes ubirmutts sehn, das sie nit auch das selb wissen, [Rand: Tim. 14, 15.] das du weysszist, fellistu ynn das urtell S. Pauli Ro. xiiij. ›Jam non secundum caritatem ambulas‹, vorachtist deinen nehisten, dem du doch mit furcht unnd senffmutickeyt dienen soltist. Merck eynn gleychnisz. Wenn deynn bruder were mit eynem strick umb den halsz ferlich gepunden von seynem feynd, und du narr wurdist tzornig auff den strick und feynd, lieffest tzu und rissest denn strick mit grossem ernst tzu dyr odder stechist mit einem messer darnach, da solttistu wol deynen bruder erwurgen odder erstechen und mehr schaden thun,[686] denn der strick und seynd. Wenn du aber yhm helffen wilt, mustu alszo thun: den feynd magstu hart genug straffen odder schlahen, aber mit dem strick mustu senffte unnd mit furchtenn umbgehen, bisz du yhn vonn seynem halsz bringist, das du deinen bruder nitt erwurgist.

Alszo, die lugner, die vorstockte tyrannen, magstu woll hartt antasten unnd frey thun wydder yhr lere und werck, denn sie wollen nit horen. Aber die eynfeltigen, die von yhnen mit stricken solcher lere ferlich gepunden sind, mustu gar viell anders handelln, mit furcht unnd senffte die menschen lere auffloszen, grund unnd ursach sagen, und sie alszo mit der tzeytt auch losz machen. Alszo thet S. Paulus, da er allen Juden zu trotz nit wolt Titum [Rand: Gal. 2, 3. / Apgsch. 16, 3.] lassen beschneyden, und beschneyd doch Timotheum. Sihe, alszo mustu die hund unnd sew anders denn die menschen, die wolff unnd lewen anders denn die schwachen schaff handeln, den wolffen kanstu nit zu hartt seyn, den schwachen schaffen kanstu nit zu weych seyn. Wyr müssen unsz doch itzt nit anders halten, denn alsz lebten wyr unter den heyden, weyl wyr unter den Papisten leben. Ja sie sind woll siebenfeltige heydenn, darumb sollen wyr, wie S. Petrus [Rand: 1. Petr. 2, 12. ] leret, eyn gutten wandel furen unter den heydenn, das sie uns nichts ubels mugen nach sagen mit warheytt, wie sie gern wollten. Sie horensz gar gern, so du dich dyszer lere rhumist und den schwachenn hertzen ergerlich bist, auff das sie die gantzen lere mugen ergerlich und schedlich beschreyen, weyl sie yhr sonst nichts mugen abbrechen unnd bekennen mussen, das sie war sey. Gott geb uns allen, das wir auch lebenn, wie wyr leren, und die wortt auch ynn die thatt bringen. Unszer ist viel, die da sagen ›Herr, Herr‹ unnd loben die [Rand: Matth. 7, 21.] lere, aber das thun unnd folgenn will nitt hernach. Das seyn ditzmal gnug zur newen vormanung fur auffruhr und ergernusz tzu behutten, auff das nitt durch unsz selbs das heylige gottis wortt vor unheyligt werde. Amen.

Quelle:
Martin Luther: Werke. 120 Bände, Band 8, Weimar 1888 ff., S. 676-687.
Erstdruck: Wittenberg (Melchior Lotther) 1520.
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