Kapittel 13

[408] Woans de Schandor Prütz sick as 'ne Mutter för uns utwisen ded un Vatter Res' as en Vader. Up wecker Ort wi tau en Frühstück un de Schandoren tau en Middageten kemen. Ick begah en niderträchtigen Streich, indem dat ick anfang', Quittungen tau schriwen un Vatter Resen antauführen. Worüm wi binah in't Water un nahsten in en pol'sches Wirtshus rinne föllen.


»Meine Herren, machen Sie sich bereit; in einer halben Stunde reisen wir.« – Je, wat was dor grot bereit tau maken? Uns' Kufferts wiren packt, de Mäntel legen noch von dat Taudecken äwer Nacht up de Delen, un Afschid brukten wi – Gott sei Dank! – nahrends tau nemen; de Kapteihn namm also blot sin grotes Burken mit de Karnallenvägelheck unner'n Arm, de hei mit up Reisen namm, un de hei bi de Küll ümmer sorglicher mit sinen Grisen taudeckt hadd, as sin eigen arm Knei- un Beinwarks. – Wat satt sin oll lütt Volk dor plustrig! Keinen Ton hadd't wilen de ganze Tid taum besten gewen. – Ick söcht uns' Pipengeschirr ut de vir Ecken tausam, stek dat halwe anbraken Pund Toback in de Tasch – un nu kann't losgahn, Schandor Res'! – Äwer Res' kamm nich.

Wenn einer up en Wagen luren möt, dat hei girn nah en anner Flag henkamen müggt, so is dat all 'ne häßliche Unrauh;[408] äwer vel düller is't, wenn einer luren möt, dat hei man von en Flag wegkamen müggt.

Na, 't müßt jo doch ok en En'n nemen, un 't namm jo ok en En'n. Schandor Res' kamm mit en annern Kammeraden – hei heit Prütz un was en lütten, frischen, fründlichen Kirl – un halte uns af; uns' Saken würden upladen, wi ok, un nu för ümmer adjüs, Husvagtei! Ick heww di woll von buten wedder seihn, äwer nah din Binnensid verlangt mi nich wedder!

't was mitdewil Däuweder worden, 't hadd twei Dag' regent, un de Snei was weg; de irste leiwe Frühjohrssünn schinte hell up de düstere Ird un hell in uns' düster Hart, un wenn sei ok noch nich warmen kunn, denn versprok sei dat doch, un sei hett ehr Wurd hollen: de slimmsten Tiden legen achter mi, un von nu an sull't beter warden. – De Kapteihn slog de Slipp von sinen Grisen von dat Burken taurügg un set'te sine Vägel in de Sünn, un ut de ollen plustrigen Dinger würden lütte, schöne, glatte Vägel, de lustig hen- un hersprungen un pipten, wenn 's ok grad noch nich sungen.

Ach, wat was dat anners worden sörre 'ne Stun'n! Min oll Kapteihn was ebenso updäut as ick; oll Vatter Res' vertellte Geschichten von den Unnersäukungsarrest her un röp uns de ollen Frün'n in't Gedächtnis; de lütt Prütz sorgte as 'ne Mutter för uns: »Täuwen S', hir 's noch 'ne Deck, de will'n wi uns äwr'e Fäut leggen. – Steken S' Ehr Beinen doch hir dörch, den sitten Sei bequemer.« – Un allens wir gaud west, wenn mi nich twei Ding' in den Magen legen hadden, irstens de Ungewißheit, wo wi henkemen, un tweitens en ganz entfahmtigen Hunger. – Äwer ok hirför süll Rat warden.

As wi en En'nlang führt wiren, kamm mi de Gegend so bekannt vör, ick was de Strat all einmal führt, un sei gung nah Osten. – »Mein Gott«, säd ick, »dit geiht jo woll nah M .... barg hentau?« – »Jawoll«, säd Res', »un dor maken wi Middag.« – »Un nahsten?« frog ick wider. – »Oh, denn geiht't ümmer so wider nah Gr. hentau«, säd Vatter Res' in sine unschüllige Gaudmäudigkeit, denn ick glöw noch hüt, dat hei dor hellschen unverwohrs mit rute kamm, denn Vatter Res'[409] was man en beten düsig. – Mit de Ungewißheit was dat nu vörbi, äwer den Barg wiren wi glücklich räwer, un wat achter den Barg lagg, dat süll uns för't irste noch nich kümmern. – Äwer mit den Hunger. – Na, dat süll sick ok stüren.

As wi en twei Milen müggten führt sin, namm de lütt Schandor Prütz, de mi genäwer satt, sinen Schacko af – denn dunn hadden sei noch keine Helms – un snerte dat Unnerfutter up un halte en blagwörpelten Snuwdauk herute. – Na, ick denk, hei will sick de Näs' snuwen, aber dat kamm anners as mit de sel. Fru. – Hei halte ut den Snuwdauk en Stück gekaktes Kalwfleisch rute un ut de Tasch en schönen Knaggen Brod un en Metz un fung an, recht nührig tau frühstücken. As Vatter Res' dit sach, namm hei ok sinen Furaschkasten von den Kopp un läd sick ok dwaslings vör sine Gottsgaw', un dor seten sei nu vör uns un eten as de Engel in'n Himmel, un de Kapteihn un ick segen andächtig tau.

Unsere Andacht müggt äwerst woll en beten tau utdrücklich warden un sick up uns' Gesicht afmalen, genaug, Prütz markte Müs' un säd, sin Snuwdauk wir ganz rein, un wenn wi Apptit hadden ... un Vatter Res' verswur sick, sine Wust wir von den rendlichsten Slachter in ganz Berlin, hei höll dorup un ok sine leiwe Fru, un wenn wi Lust hadden ... – un somit würd dat Dammastgedeck von blagwörpelten Snuwdauk äwer de acht Knei deckt, un de Wust gung in de Run'n, un dat Kalwfleisch un de Metzers gungen ümschichtig, un tauletzt eten de Kapteihn un ick noch as de Engel in'n Himmel, un Prütz un Res' segen andächtig tau.

Sörredem ward mi ümmer ungeheuer dankbar tau Sinn, wenn ick en preußschen Schandoren un en blagwörpelt Snuwdauk tau seihn krig'. De Schandoren möt ik nemen, as sei kamen; äwer von de blagwörpelten Snuwdäuker heww ick mi en por anschafft, nich tau den gewöhnlichen Gebruk, ne, as Dischdäuker, un de warden denn blot updeckt, wenn ick en beten wat Besonners heww, as en rechten fetten Kalwsbraden un 'ne schöne meckelnbörgsche Mettwust, un denn frag' ick mi ümmer: »Je, smeckt di dat woll so as dunn?«, un ümmer is[410] de Antwurd: »Ne, Prützen sin utkaktes Kalwfleisch un Resen sin Slackwust, dat was doch en annern Snack.«

Äwer lang' höll dat nich vör, wi wiren tau sihr uttehrt, un as wi gegen hentau tweien nah M .... barg kemen, was dor 'ne grote Tafel deckt för de Postgäst mit witt Linnen, nich mit blagwörpelt. Sörre en Johr hadd ick nich an en Disch mit witt Linnen eten, un't kamm mi gefährlich apptitlich vör; wi hadden in M. ok alle Middag updeckt, äwer man mit gris' Löschpoppier, dat de blank Disch nich smerig warden süll, un nu ordentlich mit witt Linn'n! – »Vir Potschonen!« säd ick tau en jung' Mäten, de dor stunn un ehr Mulapen verköfft un uns ankek, as wiren wi Apen un Boren, de för Geld in'n Lan'n rümmerledd't würden – »Ne«, säd Vatter Res' »man twei Potschonen! Prütz un ick hewwen all eten, wi eten nich mit.« – »Na, dat wir nett! – Ne, dat Brüden geiht üm, seggt Trohls. – So du mi, so ick di; hewwen wi Sei dat Frühstück verzehren helpen müßt, sälen Sei uns bi't Middag bistahn.« – »Ja, dat is all recht schön; dat Geld langt man nich. Sei hewwen tausam en Daler un acht Gröschen tau verzehren, un wenn wi dat hir verputzen, denn hewwen Sei up de Nacht nicks. Wi führen de Nacht dörch, un de Nacht is lang.« – »Herr Res', wi hewwen jo uns' Provatgeld noch.« – »Je, dat Provatgeld ...« – Äwer hei würd mit sine Inwendungen nich mihr prat, de vir Potschonen Supp wiren bröcht, de lütt Prütz set'te sick dal: »Na, denn helpt dat nich!« Wi seten ok all, un Vatter Res' wull de Supp doch nich kolt warden laten, hei set'te sick also ok dor achter. – »Oh, bringen Sei doch 'ne Buddel Win!« röp ick. – »Um Gottes willen, wi kamen jo hir all in Schulden!« röp Vatter Res'. – »Laten Sei dat man, wi hewwen jo dat Provatgeld noch!« – »Ach, du leiwer Gott! Dat is jo äwerst insigelt, un dat möt ick jo an de Kummandantur tau Gr. afliwern.« – »Laten Sei man, dat treckt sick all nah'n Liw', as de Snider seggt.« – De Win, de kamm, wi drunken, un Vatter Res' drunk mit. – »Oh, min Kind, noch 'ne Buddel; äwer en beten betern!« – »Herr du meines Lewens! Dit geiht jo doch allmeindag' nich!« – »Vatter Res', wi hewwen jo dat[411] Provatgeld noch.« – Un wi drunken noch ein un noch ein, un as up jedwereinen en Vagel kamen was, dunn säd ick tau den Ollen: »So, Vatter Res', nu maken S' mal min Schatzkästlein up un halen S' mal en Teihndalerschin herute, un Sei, min Döchting, bringen S' mal Dint un Fedder her«; set'te mi dal un schrew den ollen Herrn Res' 'ne schöne Quittung, worin stunn, dat hei teihn Daler von min Provatgeld in minen Nutzen verutgawt hadd, un betahlte de Reknung un stek dat Geld, wat ick wedder rut kreg, in mine eigene Tasch, denn wat süll Res' sick dor noch vel mit dragen. Un wil ick nu just bi't Schriwen was, schrew ick noch en Breiw an minen Fründ Gr. in M., worin ick em meldte, dat ick min Teikenbrett dor vergeten hadd, dat süll hei an sick nemen. – Nu paßte äwer Vatter Res' eklig up un frog, wat ick dor schriwen ded. – »En Breiw«, säd ick. – Dat kunn hei nich liden, säd hei. – Je, ick hadd in M. wat vergeten. – Dat wir em ganz egal, un hei led't nich. – Hei süll den Breiw doch sülwst lesen. – Dat wir em ganz egal, hei led't nich. – Na, säd ick tauletzt, denn süll hei sick sülwst hensetten un süll de Upschrift sülwst »an de Kummandantur in M.« maken, denn kem de Breiw doch gewiß in unverdächtige Hän'n – un Vatter Res' ded't. – Vatter Res', Vatter Res', dor heww ick di schön anführt!

Ick hadd mi nämlich mit minen Fründ Gr. verafredt, wenn ick ein schrew, dat ick en Por Strümp vergeten hadd, denn güng't mit uns nah Pillau, un en Bauk süll Glatz bedüden un en Hemd Kolbarg un en Teikenbrett Gr., dat sei doch wüßten, wo wi henkamen wiren un wohen sei uns wohrschinlich nahfolgen würden. Un dit slog mi richtig in, un nah en beten seten wi up den Wagen un führten in den Abend herin, un seindag' mag woll keine Schandoren- un Verbrekergesellschaft so lustig in den preußschen Stat herümmerkutschiert sin as wi; blot dat Vatter Res' bi jeden Schossestein utröp: »Na, Sei warden uns doch in kein Ungelegenheiten bringen?!« – Dor dachten wi gor nich an, wi wiren tau froh, dat wi vergnäugt wiren; äwerst dat Quittungschriwen[412] hadd uns doch sihr gefollen, dat set'ten wi nah, un as Vatter Res' nahsten in Gr. uns' Provatgeld afliwern süll, dunn hadd hei nicks as Quittungen. – Na, 't was jo ganz einerlei, ob hei't hadd, oder ob wi't hadden: Ei is en Ei, säd de Köster, hei langt äwer nah't Gaus'ei.

So kemen wi denn nah twei Dag' un twei Nacht gegen Gr. ranne, äwer tüschen uns un unse nige Festung gung en groten Strom, un de höll nich un brök nich un was up de beiden Siden all updäut, blot in de Midd stunn dat Is noch; dor süllen wi räwer. – »Vatter Res'«, säd ick, »in de Gefohr gew ick mi nich; de preußsche Staat kann von mi as Utlänner nich verlangen, dat ick en groten Heldenmaut upwenn, blot üm en por Dag' ihre wedder up ein von sine Festungen tau kamen; mit den Kapteihn is dat anners, hei is en Landskind, un hei will jo abslut ok räwer. Ick will Sei en Vörslag maken, gahn Sei mit den Kapteihn äwer dat Is, ick will mit Prützen hir up dese Sid in den Gasthof so lang liggen bliwen, bet dat Water fri is.«

So uneben was min Vörslag grad nich, un Prütz hadd ok Lust dortau, un wer weit, wat ick dormit nich dörchkamen wir, hadd ick mi Vatter Resen för den Gasthof wählt; denn hei stunn dor un kratzte sick den Kopp un säd: slimm wir't, un hei hadd ok von lütt up en groten Grugel vör't Water hatt, äwer wat sin müßt, müßt sin, un räwer müßten wi. Un so hülp dat denn nich; as sei all gegen mi wiren, müßt ick mit un müßt min jung' Lewen wagen as en Stint, un de Fohrt gang los.

Des Morgens gegen Klock achten würden wi mit de beiden Schandoren un uns' Saken in 'ne Boot laden, un sös Schappelzen, in de sös Pollacken seten, flötterten uns dörch dat frie Water, wat 'ne virtel Mil lang de Wischen äwerswemmt hadd, bet an dat Is ranne. Dor müßten wi utstigen, de beiden Schandoren nemen ehr Gewehr in den Arm, de Kapteihn namm dat Vagelburken un ick uns' Pipengedriw', un so gung't ümmer bet an de Enkel in't Water räwer äwer dat Is, un von baben fuchte uns uns' Herrgott mit en sachten Fisselregen[413] an; de sös Schappelzen gungen in de Folg un treckten uns' Saken up en Sleden nah. – De Uptog was nich slicht, äwer dor fehlte kein Timmermannshor an, denn wir de ganze Uptog mit Schandoren un Vagelburken un all de schönen Pipen för ümmer fläuten gahn, un nicks wir äwrig blewen, wat dorvon Nahricht gewen kunn, as mäglicherwis' de sös Schappelzen.

Wi müggten woll dreivirtel räwer sin, as up jensid en Raupen würd un en Winken mit Däuker un Dinger, un as wi uns doräwer verstutzen deden, dunn segen wi denn ok, dat wi up den besten Weg wiren, in dat blanke Water rinne tau lopen, denn wer Deuwel kann dor nipp seihn, wenn einer dörch fauthoges Water waden möt un de Regen einen in't Gesicht sleiht. Vatter Res' kommandierte denn ok glik: »Kehrt!«, un nah 'ne Wil kemen wi denn ok mit nauer Not tüschen de velen Löcker dörch, de sick de Strom all dörch dat Is freten hadd, bet an en Flag, wo sei Bred' leggt hadden, un von dor up 'ne Ort Lopplank, de bet an't Äuwer upricht't was.

Dormit was denn nu dese ekliche Geschicht verwunnen; äwer nu süll ein kamen, de was noch en ganz Deil eklichter, un dat was en pol'sches Wirtshus.

Wi müßten in dat Fährhus rinne. Dor hadd nu de ganze Nacht de Tranlamp brennt, un in den dicken Dunst streden sick nu Hiring, ollen Kes' un Fuselbramwin, wer am düllsten stinken wull; middwarts von de Stuw' stunn en Aben mit gräune Kacheln, so grot as bi uns en Backaben, un üm em rümmer lep 'ne Bänk, dor legen drei Bootsknecht up un slepen as de Rotten, un baben up den Aben legen säben Schappelzen taum Drögen.

As wi de Dör upmakten, stunn uns de Aten still, un wi zupften beid taurügg; äwer Vatter Resen sine Näs' was all in de verschidentlichen Wachtstuwen up so wat inäuwt, hei meinte, wenn't ok grad nich nah Mäsch rüken ded, denn wir't doch warm, un 't wir ok dröger as buten in'n Regen. Dat hülp also nich, wi müßten dor mit herin un süllen dor nu[414] so lang sitten, bet Prütz en Wagen besorgt hadd. – Dat wohrte äwer nich lang', dunn kihrte sick bi mi in'n Liw' allens üm un dümm, ick müßt herute, un de Kapteihn kamm mi nah, un ok de oll Herr müßt uns folgen. Äwer wir dat nu, dat hei sick tau gaude Letzt noch en beten in de Bost smiten wull, oder frür em würklich so, kortüm, hei verlangte von uns, wi süllen uns wedder, stats mit frische Luft, mit Kes' un Hiring un Tran begnäugen. Tauletzt un tauletzt, nah velen Prekademen gaww hei nah, dat wi up de Del bestahn blewen, bet Prütz kamm.

Na, de kamm jo denn nu ok, wi set'ten uns up den Wagen un führten up de Festung.

Quelle:
Fritz Reuter: Gesammelte Werke und Briefe, Band 4, Rostock 1967, S. 408-415.
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