Elfter Auftritt.

[26] Monostatos, Pamina, die von Sclaven herein geführt wird.

Terzetto.


MONOSTATOS sehr schnell.

Du feines Täubchen, nur herein.

PAMINA.

O welche Marter! welche Pein!

MONOSTATOS.

Verloren ist dein Leben.

PAMINA.

Der Tod macht mich nicht beben,

Nur meine Mutter dauert mich;

Sie stirbt vor Gram ganz sicherlich.

MONOSTATOS.

He Sclaven! legt ihr Fesseln an,

[27] Mein Haß, soll dich verderben.


Sie legen ihr Fesseln an.


PAMINA.

O laß mich lieber sterben,

Weil nichts, Barbar! dich rühren kann.


Sie sinkt ohnmächtig auf ein Sofa.


MONOSTATOS.

Nun fort! laßt mich bey ihr allein.


Die Sclaven ab.


Quelle:
Wolfgang Amadeus Mozart: Die Zauberflöte, von Emanuel Schikaneder, Wien 1791, S. 26-27.
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