Sechzigstes Kapitel.

[237] Seit einiger Zeit brachte Vinicius die Nächte außer dem Hause zu. Petronius glaubte daher, er habe einen neuen Plan entworfen und arbeite an der Befreiung Lygias aus dem esquilinischen Gefängnisse, mochte ihn aber noch nicht danach fragen, um nicht den Erfolg des Unternehmens zu vereiteln. Der feingebildete Skeptiker war in gewissem Sinne abergläubisch geworden oder vielmehr, er hörte auf, an seinen Stern zu glauben, seitdem ihm die Befreiung des Mädchens aus dem unterirdischen mamertinischen Gefängnis mißlungen war.

Er rechnete überdies auch nicht auf ein Gelingen von Vinicius' Plänen. Das esquilinische Gefängnis, das in aller Eile aus den Kellern der Häuser gebildet worden war, die man, um das Feuer nicht weitergreifen zu lassen, niedergelegt hatte, war allerdings nicht so furchtbar wie das Tullianum beim Kapitol, aber dafür ungleich besser bewacht. Petronius[237] war überzeugt, daß man Lygia nur dorthin gebracht habe, damit sie nicht sterbe und so für das Amphitheater verloren gehe. Die Folgerung lag daher für ihn auf der Hand, daß man sie schon aus diesem Grunde so sorgfältig bewachen würde, wie ein Mensch seinen Augapfel hütet.

»Offenbar,« sagte er zu sich, »haben der Caesar und Tigellinus sie für ein besonderes Schauspiel bestimmt, das furchtbarer ist als alle anderen, und Vinicius geht eher selbst zugrunde, als daß er imstande ist, sie davor zu bewahren.«

Auch Vinicius verlor die Hoffnung, daß es ihm gelingen könne, Lygia zu befreien. Nur Christus konnte sie jetzt retten. Dem jungen Tribun kam es nur noch darauf an, sie im Gefängnisse besuchen zu können.

Seit einiger Zeit ließ ihm der Gedanke keine Ruhe, daß sich Nazarius als Leichenträger in das mamertinische Gefängnis Eingang verschafft habe, und er beschloß, den gleichen Weg einzuschlagen.

Der durch eine riesige Summe bestochene Aufseher der Leichengruben hatte ihn endlich unter die Zahl seiner Knechte aufgenommen, die allnächtlich die Leichen aus den Gefängnissen abzuholen hatten. Die Gefahr des Erkanntwerdens war in der Tat für Vinicius gering. Davor schützten ihn die Nacht, der Sklavenanzug und die schlechte Beleuchtung des Gefängnisses. Wer sollte auch auf den Gedanken verfallen, daß ein Patrizier, dessen Großvater und Vater Konsuln gewesen waren, unter die Leichenträger ginge, sich den Ausdünstungen der Gefängnisse und Leichengruben aussetzte und eine Arbeit übernähme, zu der nur Knechtschaft oder die bitterste Not jemand zwingen konnte!

Sobald aber der ersehnte Abend kam, band er sich mit Freuden einen Schurz um die Hüften, verhüllte das Haupt mit einem in Terpentin getränkten Tuche und begab sich klopfenden Herzens mit den übrigen Knechten nach dem Esquilin.

Die Prätorianerwachen machten ihnen keine Schwierigkeiten;[238] denn alle waren mit den erforderlichen Tesserae versehen, die der Centurio beim Schein einer Laterne prüfte. Nach kurzer Zeit öffneten sich die schweren eisernen Tore, und sie traten ein.

Vinicius erblickte vor sich einen weiten, gewölbten Keller, aus dem man in eine Reihe anderer gelangte. Trüber Lichtschein erhellte den Raum, der voller Menschen war. Einige von ihnen lehnten an den Wänden, und es war zweifelhaft, ob sie schliefen oder tot waren. Andere standen um große in der Mitte befindliche Wasserbehälter herum, aus denen sie tranken, um ihren Fieberdurst zu löschen, noch andere saßen auf der Erde, die Ellbogen auf die Kniee gestützt, die Hände vor das Gesicht geschlagen; hier und da schliefen Kinder dicht an ihre Mütter geschmiegt. Ringsherum vernahm man bald Stöhnen und das schwere Atemholen der Kranken, bald Weinen, bald leises Beten oder halblaut gesungene Hymnen, bald die Flüche der Aufseher. Leichengeruch und die Ausdünstungen der Menschenmenge verpesteten die Luft in dem unterirdischen Raume. Weiter ins Innere hinein wimmelte es von schwarzen Gestalten; in der Nähe aber sah man bei dem flackernden Lichtschein blasse, abgezehrte, eingefallene, verhungerte Gesichter mit trüben oder fieberglänzenden Augen, blauen Lippen, Schweißtropfen auf der Stirn und zusammengeklebten Haaren. In den Ecken jammerten die Kranken laut, andere riefen nach Wasser, noch andere verlangten, zum Tode geführt zu werden. Und doch war dieses Gefängnis weniger schrecklich als das alte Tullianum. Vinicius wankten die Kniee bei diesem Anblick, und der Atem in der Brust stockte ihm. Bei dem Gedanken, Lygia befinde sich inmitten dieses Jammers und Elends, sträubten sich ihm die Haare, und in der Brust erstarb ihm der Verzweiflungsschrei. Das Amphitheater, der Rachen der wilden Tiere, die Kreuze – alles war diesen schrecklichen, unterirdischen, mit Leichengeruch erfüllten Räumen vorzuziehen, in denen aus allen Ecken flehende Menschenstimmen ertönten: »Führt uns zum Tode!«[239]

Vinicius grub sich die Nägel in die Handflächen, denn er fühlte, daß er schwach werde, und fürchtete, das Bewußtsein zu verlieren. Alles, was er bisher erlebt hatte, alle Liebe und alles Leid, erweckte in ihm den einzigen Wunsch, zu sterben.

Da ließ sich dicht neben ihm die Stimme des Aufsehers der Leichengruben vernehmen: »Wieviele Leichen habt ihr heut?«

»Etwa ein Dutzend,« antwortete der Gefängniswärter; »aber bis zum Morgen werden es mehr sein, denn schon jetzt lehnen einige an den Wänden.«

Und er begann auf die Frauen zu schelten, daß sie ihre toten Kinder versteckten, um sie noch länger bei sich zu behalten und sie so lange wie möglich vor den Leichengruben zu bewahren. Man müsse die Leiche erst durch den Geruch entdecken, wodurch die Luft, die schon an sich fürchterlich sei, noch mehr verpestet werde. »Ich wollte lieber,« sagte er, »Sklave in einem Gefängnis auf dem Lande sein als diese bei lebendigem Leibe verhungernden Hunde überwachen.« Der Grubenaufseher tröstete ihn durch die Versicherung, sein Dienst sei auch nicht angenehmer. Währenddessen war Vinicius seine Geistesgegenwart zurückgekehrt, und er begann sich in dem Kerker umzusehen, ohne jedoch Lygia entdecken zu können, so daß er schon daran verzweifelte, sie in diesem Leben noch einmal wiederzusehen. Das Gefängnis bestand aus mehreren Kellern, die durch neu angelegte Gänge miteinander verbunden waren; doch durften Leichenträger nur die Räume betreten, aus denen man Tote holen mußte. Er bemerke daher mit Schrecken, daß das, was ihm so viele Mühe gekostet hatte, vielleicht ganz zwecklos sein könne.

Zum Glück kam ihm jedoch sein Arbeitgeber zu Hilfe.

»Die Leichen müssen sofort hinausgetragen werden,« sagte er; »denn ansteckende Krankheiten verbreiten sich am ehesten durch Leichen. Sonst sterbt ihr samt den Gefangenen.«

»Wir sind nur unser zehn für sämtliche Keller,« erwiderte[240] der Gefängniswärter, »und wir müssen doch auch schlafen.«

»Ich will vier meiner Leute hier lassen, die in der Nacht in den Kellern umhergehen und nachsehen können, ob nicht jemand gestorben ist.«

»Ich gebe morgen etwas zum besten, wenn du das tust. Jede Leiche muß einer Probe unterzogen werden, denn wir haben Befehl, den Toten in den Hals zu stechen, und dann sofort mit ihnen in die Gruben!«

»Gut; wir werden also miteinander trinken,« entgegnete der Aufseher.

Dann suchte er vier Leute aus, unter denen sich auch Vinicius befand; den übrigen befahl er, die Leichen auf die Bahren zu legen.

Vinicius atmete auf. Jetzt wenigstens war er sicher, Lygia zu finden.

Zunächst begann er sorgfältig den ersten Keller zu durchforschen. Er blickte in alle dunklen Winkel, in die zwar das Laternenlicht nicht drang, betrachtete die an den Wänden unter groben Decken schlafenden Gestalten, suchte unter den Schwerkranken, die in einer besonderen Ecke zusammenlagen, konnte jedoch Lygia nirgends entdecken. Auch im zweiten und dritten Keller verlief das Suchen ohne Erfolg.

Mittlerweile war es spät geworden, und die Leichen waren schon hinausgebracht. Die Wärter begaben sich in die zwischen den Kellern liegenden Gänge und schliefen bald ein, die vom Weinen ermüdeten Kinder schwiegen, und in dem ganzen unterirdischen Gefängnis war nichts zu hören als schwere Atemzüge und hier und da noch ein Murmeln von Gebeten.

Vinicius ging mit seiner Laterne in den vierten, bedeutend kleinern Keller und begann, das Licht emporhebend, sich darin umzusehen.

Plötzlich erzitterte er, denn es war ihm, als erblicke er unter einer vergitterten Maueröffnung Ursus' riesige Gestalt.[241]

Die Laterne auslöschend, näherte er sich ihm und fragte: »Bist du es, Ursus?«

Der Riese wandte sich um.

»Wer bist du?«

»Erkennst du mich nicht?« fragte der junge Mann.

»Du hast die Laterne gelöscht, wie kann ich dich da erkennen?«

In diesem Augenblicke sah Vinicius Lygia an der Wand auf einem Mantel liegen und warf sich, ohne ein Wort zu sprechen, vor ihr auf die Kniee.

Jetzt erkannte ihn Ursus und sagte: »Gepriesen sei Christus! Aber wecke sie nicht auf, Herr!«

Vinicius betrachtete sie, auf den Knieen liegend, tränenden Auges. Trotz der Dunkelheit konnte er ihr Gesicht, das ihm weiß wie Alabaster schien, sowie ihre abgemagerten Arme erblicken. Und bei diesem Anblick erfaßte ihn die Liebe, die aber zugleich mit dem wütendsten Schmerze Ähnlichkeit besaß, mit solcher Gewalt, daß sie sein Wesen bis in seine tiefsten Tiefen erschütterte; zugleich aber war dieses Gefühl mit soviel Erbarmen, Hochachtung und Verehrung verknüpft, daß er auf sein Antlitz fiel und seinen Mund auf den Saum des Mantels zu pressen begann, auf dem das ihm über alles teure Haupt ruhte.

Ursus sah ihm eine Zeitlang schweigend zu; endlich zupfte er ihn jedoch an der Tunika.

»Herr,« fragte er, »wie bist du hereingelangt, und kommst du, sie zu retten?«

Vinicius erhob sich und kämpfte noch eine Zeitlang mit seiner Rührung.

»Nenne mir ein Mittel!« sagte er.

»Ich glaubte, du würdest eins finden, Herr. Mir fiel nur eins ein ...«

Er wandte den Kopf nach der vergitterten Öffnung, dann fuhr er wie im Selbstgespräche fort: »Ja! ... Aber draußen stehen Soldaten.«[242]

»Hundert Prätorianer,« erwiderte Vinicius.

»Wir kommen also nicht durch!«

»Nein.«

Der Lygier preßte die Hand gegen die Stirn und fragte abermals: »Wie bist du hereingekommen?«

»Ich habe eine Tessera vom Aufseher der Leichengruben erhalten.«

Plötzlich hielt er inne, als sei ihm ein Gedanke durch den Kopf geblitzt.

»Beim Leiden des Erlösers,« begann er rasch. »Ich will hier bleiben, sie soll meine Tessera nehmen, ihren Kopf mit einem Tuche umwickeln, einen Mantel um die Schultern schlagen und hinausgehen. Unter den Leichenträgern befindet sich eine Anzahl halbwüchsiger Knaben; die Prätorianer werden sie also nicht erkennen, und befindet sie sich einmal in Petronius' Hause, so ist sie gerettet!«

Doch der Lygier senkte den Kopf auf die Brust und erwiderte: »Sie würde nicht darein willigen, denn sie liebt dich; zudem ist sie krank und kann sich aus eigener Kraft nicht auf den Füßen halten.«

Nach einer Weile fuhr er fort: »Wenn du, Herr, und der edle Petronius sie nicht aus dem Kerker zu befreien imstande seid, wer kann sie dann retten!«

»Nur Christus! ...«

Beide schwiegen. Der Lygier dachte in seinem schlichten Verstande bei sich selbst: Er könnte alle retten; da er es aber nicht tut, so kann man daraus sehen, daß die Stunde der Marter und des Todes gekommen ist. Er fügte sich für seine Person in sein Los, aber dieses Kind, das er auf seinen Armen gewiegt hatte und das er mehr liebte als sein Leben, dauerte ihn in tiefster Seele.

Vinicius hatte sich wiederum vor Lygia aufs Knie geworfen. Durch das vergitterte Fenster fielen die Strahlen des Mondes in das unterirdische Gemach und erleuchteten es heller als die eine Laterne, die noch oberhalb der Tür flackerte.[243]

Jetzt schlug Lygia die Augen auf und legte ihre glühend heiße Hand auf Vinicius Arm und sagte: »Ich sehe dich; – ich wußte, daß du kommen würdest.«

Er ergriff ihre Hände und drückte sie an seine Stirn und sein Herz; dann erhob er die Kranke ein wenig von ihrem Lager und preßte sie an seine Brust.

»Ich bin gekommen, Geliebte,« sprach er. »Möge dich Christus beschützen und retten, meine teure Lygia!«

Er konnte nicht weitersprechen, denn das Herz wallte ihm in der Brust über vor Liebe und Weh; allein er wollte ihr seinen Schmerz nicht zeigen.

»Ich bin krank, Marcus,« sagte Lygia, »und muß entweder in der Arena oder hier im Gefängnisse sterben ... Aber ich habe um die Gnade gebetet, dich vorher noch einmal sehen zu dürfen, und du bist gekommen. Christus hat mich erhört!«

Und da er noch keine Worte finden konnte, sondern sie nur sprachlos an seine Brust drückte, fuhr sie fort: »Ich habe dich öfters durch das Fenster vor dem Tullianum gesehen und wußte, daß du zu mir kommen wolltest. Und jetzt hat mir der Erlöser für einen Augenblick das Bewußtsein wiedergeschenkt, damit wir Abschied voneinander nehmen können. Ich sehe den Heiland schon, Marcus, aber ich liebe dich und werde dich stets lieben.«

Vinicius beherrschte sich, suchte den Schmerz, der in ihm wühlte, zu unterdrücken und sprach mit einer Stimme, die er sich bemühte, ruhig erscheinen zu lassen: »Nein Geliebte! du wirst nicht sterben. Der Apostel hieß mich glauben und versprach, für dich zu beten. Er kannte Christus, Christus liebte ihn und wird ihm nichts verweigern ... Müßtest du sterben, so hätte Petrus mir nicht befohlen zu vertrauen, aber er hat gesagt: Vertraue! – Nein, Lygia, Christus wird sich über mich erbarmen ... Er will nicht deinen Tod, er wird ihn nicht zulassen ... Ich schwöre dir im Namen des Heilands, Petrus betet für dich!«[244]

Sie schwiegen. Die einzige Kerze über der Tür erlosch; aber dafür drangen die Strahlen des Mondes durch die ganze Breite des Fensters. In der gegenüber liegenden Ecke des Kellers weinte ein Kind und wurde dann still. Draußen erklangen nur die Stimmen der Prätorianer, welche nach Ablösung der Wache am Fuße der Mauer scriptae duodecim spielten.

»Lieber Marcus,« erwiderte Lygia, »Christus selbst hat zum Vater gerufen: Laß diesen bitteren Kelch an mir vorübergehen, und dennoch mußte er ihn trinken. Christus selbst starb am Kreuze, und jetzt gehen tausende für ihn in den Tod – warum sollte er da mich allein schonen wollen? Wer bin ich denn, Marcus? Ich hörte, wie Petrus sagte, auch er werde unter Martern sterben, und was bin ich im Vergleiche zu ihm? Als die Prätorianer uns abholten, fürchtete ich den Tod und die Qual, aber jetzt fürchte ich sie nicht mehr. Sieh, wie schrecklich ist nicht dieses Gefängnis, aber ich gehe in den Himmel. Bedenke, daß hier der Caesar herrscht und dort der Heiland, voller Güte und Erbarmen. Dort gibt es keinen Tod. Du liebst mich; daher bedenke, wie selig ich sein werde. Ach, mein teurer Marcus, bedenke doch auch, daß du mich dort wiedersiehst.«

Sie schwieg, um mit ihrer kranken Brust Atem zu schöpfen, dann führte sie seine Hand an ihre Lippen: »Marcus?«

»Was wünschest du, Geliebte?«

»Weine nicht um mich, und bedenke, daß du dort oben wieder mit mir vereinigt wirst. Mein Leben war kurz, aber Gott hat mir deine Seele geschenkt. Ich möchte Christus sagen, daß, obgleich ich starb und du bei meinem Tode zugegen warst, du trotz deines Schmerzes dich doch nie gegen seinen Willen auflehntest und ihn stets lieben willst. Aber wirst du ihn auch lieben und meinen Tod geduldig ertragen? Dann wird er uns vereinen. Ich liebe dich und möchte stets um dich sein ...«

Wiederum ging ihr der Atem aus, und mit kaum[245] vernehmbarer Stimme schloß sie: »Versprich mir dies, lieber Marcus!«

Vinicius umschlang sie mit zitternden Armen und entgegnete: »Bei deinem heiligen Haupte! – ich gelobe es!«

Ihr Antlitz strahlte vor Glück im bleichen Scheine des Mondes. Noch einmal führte sie seine Hand an ihre Lippen und flüsterte: »Ich bin dein Weib! ...«

Jenseit der Kerkermauern wurden die Stimmen der »scriptae duodecim« spielenden Wachen immer lauter; die beiden aber vergaßen das Gefängnis, die Wachen, die ganze Welt, sie empfanden Himmelsseligkeit in ihrem Innern und begannen zu beten.

Quelle:
Sienkiewicz, Henryk: Quo vadis? Zwei Bände, Leipzig [o.J.], Band 2, S. 237-246.
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