Neunzehntes Kapitel

[177] Die Diagnose des treuen Hausarztes hatte sich als richtig erwiesen: nicht der Würgengel Diphteritis hatte klein Helenchen mit seinem mitleidlosen Schwert berührt; über die Schwelle der Kinderstube war nur einer seiner minderen Gesellen geschlichen, der sich den Künsten des Doktors nicht gewachsen zeigte.

Böse Tage, angstvolle Stunden hatte es darum doch genug gegeben. Eine völlige Absperrung der beiden andern Kinder war in der engen Wohnung schon deshalb eine Unmöglichkeit, weil Klara, während sie die Kranke pflegte, Baby immer in ihrer Nähe haben mußte. So blieb die Gefahr der Ansteckung, auch als am dritten Tage in dem Befinden der Kranken eine entschiedene Besserung eingetreten war; und mit der Gefahr die Sorge, die auf unhörbaren Sohlen durch die Wohnung schlich, jegliches Behagen aus ihr verscheuchend.

Klara schien nichts davon zu empfinden: sie hatte mehr zu thun; desto drückender empfand es Albrecht. In wie musterhafter Ordnung Klara auch ihre Wirtschaft hielt, es war unvermeidlich, daß in diesen Tagen nicht alles so glatt ging wie sonst. Wenn Baby schrie, konnte[177] sie mit ihm nicht hinten bleiben, wo vielleicht gerade Helenchen eingeschlafen war; Fritzchen mußte jetzt manche Stunde vorn in Papas Zimmer spielen, das auch sonst gelegentlich zu Zwecken herangezogen wurde, welche mit seiner wirklichen Bestimmung in grellem Kontrast standen: fand Albrecht doch einmal sogar, als er aus der Schule heimkehrte, von dem Ofen in der Ecke bis zum Fenster, quer über seinen Arbeitstisch, eine Leine gespannt, an der noch die feuchte Kinderwäsche hing. Der Gegenstand des Anstoßes wurde in wenigen Minuten entfernt; dafür war dann das Mittagessen, das man eine halbe Stunde später in dem kleinen Berliner Zimmer einnahm, noch bedenklicher als gestern: Klara, die sonst auch die Küche zum größten Teil besorgte, mußte sie jetzt ganz Augusten überlassen, und Auguste konnte unter ihren übrigen löblichen Qualitäten die einer guten Köchin nicht zählen.

Doch das waren Vorkommnisse, welche in einem so beschränkten Haushalt wohl verzeihlich erschienen, und die Albrecht in den Familien seiner Kollegen unter ähnlichen mißlichen Umständen in ganz anders abstoßender Gestalt oft genug beobachtet hatte. Und was dort nicht selten der dunklere Hintergrund des dunklen Bildes war: die Not um das materielle Dasein, davon konnte hier keine Rede sein, für den Augenblick wenigstens sicher nicht. Seine jetzt vollendete Arbeit hatte ihm ein für seine Verhältnisse ansehnliches Honorar gebracht und für die geringen Ansprüche, die Klara und er an das Leben stellten, genügten auch sonst seine laufenden Einnahmen.

Er sagte sich das alles in Momenten ruhiger Überlegung, aber deren hatte er jetzt wenige. Wie ein[178] weidwunder Hirsch durch den Wald, schleppte er sich durch das Dasein, todmüde, den Schlaf herbeisehnend, der nicht kommen wollte vor dem brennenden, bohrenden Schmerz in der frischen Wunde. Sonst hatte er in trüben Stunden nur seinen Homer oder Sophokles, seinen Horaz oder Virgil aufzuschlagen brauchen und sich in eine Welt entrückt gefühlt, unter der die gemeine Wirklichkeit in wesenlosem Scheine lag. Nun wollte die Heilquelle nicht mehr fließen und der Balsam hatte seine Kraft verloren. Er, der früher nur ein verächtliches Lächeln gehabt hatte für die Klagen der Alltagsseelen über Alltagsleiden, mußte jetzt seinen ganzen Stolz zusammennehmen, um nicht in den Chor einzustimmen; er spürte eine beständige Neigung zum Weinen, und manchmal fehlte nur ein Geringes und er wäre mitten in seiner Lehrstunde oder im Gespräch mit den Kollegen in Thränen ausgebrochen.

Dann raffte er sich wohl gewaltsam zusammen, schalt sich einen Undankbaren, einen Feigling, einen Weiberknecht; aber die heroische Wallung war nur zu bald verflogen. Wieder stand es vor seines Geistes Auge in erschreckender Klarheit, das Bild der Zauberin; wieder fühlte er auf seinen Lippen ihren Kuß; wieder fluchte er den Göttern, die mit dem Menschen ihren schnöden Spaß treiben und ihm ein Glück vorgaukeln, das ihm ewig unerreichbar bleibt.

Weshalb in seine Brust die Leidenschaft der Schönheit pflanzen, wenn sie sie nicht stillen wollten? Weshalb ihm das herrliche Weib an die Brust drücken, um es sofort in eine Ixion-Wolke zu wandeln?

Aus der nur noch ein leises, ironisches Kirchen schallte: Weißt Du jetzt, wie weich einer Göttin Arme sind und[179] ihre Küsse brennen, du armseliges, gefopptes Menschenkind?

Ja, er war gefoppt, genasführt; sein übermütiges, frivoles Spiel hatte man mit ihm getrieben; und war dann unbekümmert um ihn, der sich verzweifelt am Boden rang, auf- und davongeflogen in höhere Regionen.

Wären es doch wirklich höhere gewesen!

Konnte er die so nennen, in welchen die Herren von Fernau und Genossen Sterne erster Ordnung waren? die jungen Herren, mit denen er nach der Ballnacht in dem Café gewesen war, das große Wort führten? Und sie »die Sorbitz« nannten? und von ihr sprachen, wie von einer Balletteuse?

Den abscheulichen Eindruck, den diese Reden auf ihn gemacht hatten, konnte er nicht los werden, wie den Nachgeschmack einer widerlichen Medizin. Und er hatte die Empfindung, als sei gerade von ihr in einem besonders leichtfertigen Ton gesprochen worden. Es konnte doch wohl nur sein, weil alles, was über sie gesagt wurde, ihn so viel schmerzlicher berührt hatte; und doch, mochte er dagegen ankämpfen, wie er wollte, der Zweifel an ihr schlich sich in seine Seele und verdoppelte seine Qual. Sein gutes Weib zu verraten, war schlimm; sie verraten zu haben um eine, die von der Courtisane nur der gesellschaftliche Rang trennte, schien unerträglich.

Die Flurschelle wurde gezogen; er war es jetzt schon gewohnt, selbst zu öffnen. Der Postbote brachte zwei Briefe; der eine von einem Studienfreund in Petersburg mit dem er gelegentlich korrespondierte; die Handschrift auf dem Couvert des andern, eines Stadtbriefes, kannte er nicht. Als er sie bei dem helleren Licht in[180] seinem Zimmer genauer ansah, sagte er sich sofort, daß es eine weibliche, und im nächsten Augenblick, daß sie verstellt sei. Ein Zittern überfiel ihn; in dem Berliner Zimmer bewegte es sich; er ließ den Brief zwischen ein paar Bücher gleiten, die auf dem Schreibtisch standen. Es war Klara, die mit einer Frage kam, auf welche er eine kurze, verwirrte Antwort gab.

Du bist sehr beschäftigt? sagte Klara.

Ich habe noch ein paar Hefte zu korrigieren und möchte dann eine Stunde in den Straßen herumlaufen; mein Kopf ist heute nicht besonders.

Du kommst auch jetzt so wenig heraus. Wer schreibt Dir denn da?

Professor Möller. Warum?

Ich frage nur so. Zieh Dich hernach warm an. Doktor Ribbeck sagte vorhin, es sei ein häßlicher Nordost. Helenchen hustet auch heute abend wieder mehr.

Klara war aus dem Zimmer, um Albrechts Lippen zuckte ein unschönes Lächeln. Wie klug von ihm, daß er den andern Brief hatte verschwinden lassen! und auf alle Fälle gesagt hatte, er wolle noch ausgehen! Es war doch möglich, der Brief war von ihr, und dann –

Der Brief war von ihr, konnte nur von ihr sein, wenn er auch keine Unterschrift hatte.

Über seine Schulhefte gebückt, zwischen deren Blättern das teure Blatt in jedem Moment einen sichern Versteck finden konnte, las er mit wild klopfendem Herzen:

Ich bin heute abend bei S. bis neun Uhr. Da ich weiß, daß Du zu derselben Zeit in der Nähe bist, rechne ich darauf, daß wir eine Strecke zusammen fahren. Ich werde zu diesem Zweck an der Ecke der Behren-und[181] Wilhelmstraße die Droschke (I. Klasse) eine Minute halten lassen. Ich kenne ja Deine Pünktlichkeit. Also au revoir!

Der Brief mit dem Couvert stak in der inneren Tasche seines Rockes. Er saß und korrigierte seine Hefte, ganz mechanisch die Fehler anstreichend, eine elegantere Wendung an den Rand, seine Censur unter die Arbeit schreibend, während seine Gedanken in wildem Aufruhr durcheinander stürmten und die Hand ihm wiederholt so zitterte, daß er die Feder mit der roten Tinte niederlegen mußte. Welchen Mut hatte sie! Und wie mußte sie ihn lieben, um diesen Mut zu haben! Wie kläglich nahm sich, damit verglichen, die Kleingläubigkeit aus, mit der er alle diese Tage an ihrer Liebe gezweifelt hatte! Und wie klug war der Brief! wie scheinbar unverfänglich! Jeder gute Freund konnte ihn geschrieben haben! Mit ihr beisammen in der Enge des Wagens! Hand in Hand! Es war nicht auszudenken!

Er sprang auf, ging mit hastigen, leisen Schritten ein paarmal durch das Zimmer und setzte sich wieder zu seinen Heften.

Der Brief war um sieben Uhr mit der letzten Post gekommen. Er hatte reichlich Zeit. Aber wie die Zeit hinbringen! Zu lange durfte er auch nicht vom Hause wegbleiben. Er wollte bis um acht zu arbeiten scheinen; erklären, er könne es nicht mehr aushalten, und mit der Weisung an Auguste oder der Bitte an Klara, ihm sein Abendbrot aufzuheben, davonstürzen.

Es war alles nach seinem Wunsch gegangen; zehn Minuten vor neun stand er an der bezeichneten Ecke. Auf der einen Seite war ein Droschkenhalteplatz; es handelte sich also allein um die andere. Ein kleiner[182] Vorteil nur; aber in der Liebe, wie im Kriege, gelten alle, auch die kleinsten. Das Sudenburg'sche Haus lag eine ziemliche Strecke weiter die Behrenstraße hinauf auf der Seite des Halteplatzes; ein Wagen, der von dort kam, mußte also, um zu seiner Ecke zu gelangen, über die Straße herüberbiegen und sich so kenntlich machen. Wiederum ein Vorteil. Fortes fortuna adjuvat! Der Mut der Geliebten war voll in ihn übergeströmt; in seinen Adern pulste fröhlich das Blut; seine Wangen brannten; ein schneidend kalter Wind wehte die Straße herauf; er fühlte ihn nicht und lachte der Passanten, welche die Kragen ihrer Röcke und Mäntel ängstlich in die Höhe geschlagen hatten. Er fühlte nur, was er in dem Maße Jahre und Jahre lang nicht gefühlt, daß er jung und stark war, und daß es noch Blütenträume gab, die köstlich reiften.

Dennoch spürte er, wie jede Minute Wartens mehr an seinen Nerven grausamer nagte. Es wurde neun, zehn Minuten darüber. Und plötzlich überfiel ihn die Furcht, sie würde nicht kommen; sei vielleicht schon in einem der vielen Wagen, welche von der Friedrichstraße her seine Ecke passiert hatten, an ihm vorbei gefahren, ohne ihn zu sehen, oder ihn sehen zu wollen; und alles laufe auf einen schlechten Spaß hinaus, den sie, oder eine andere, sich mit ihm gemacht. Noch fünf Minuten wollte er warten; wenn dann nicht –

In seiner zornigen Angst hätte er fast die Droschke nicht bemerkt, die eben von der anderen Seite über die Straße gebogen war und jetzt, fünf Schritte von ihm, still hielt. Mit einem Sprunge war er an der Wagenthür, deren Fenster heruntergelassen war. In die andere[183] Ecke geschmiegt, so daß der Sitz auf seiner Seite frei blieb, saß eine Dame, die jetzt, als er die Thür aufriß, ihm die Hand entgegenstreckte. Er war hineingesprungen und hatte die Thür hinter sich zugeschlagen. In demselben Moment setzte sich auch die Droschke wieder in Bewegung. Er hatte die Hand ergriffen und leidenschaftlich an seine Lippen gedrückt. Die Hand wurde ihm schnell entzogen.

Erst das Fenster schließen, sagte ihre Stimme. Nun –

Sie hatte ihm statt der Hand den Mund geboten. Und wenn die Erde sich unter ihnen aufgethan hätte, sie zu verschlingen, er würde den letzten Moment als den seligsten seines Lebens gepriesen haben.

Auch Klotilde war glücklich. Hatte sie sich in diesen verdrießlichen Tagen doch sehr ernstlich nach einem solchen Moment und seinem Kusse gesehnt! Aber das Glück, sich den lieben Menschen nun doch erobert zu haben, aller Welt zum Trotz, ohne Adelens schwächliche Güte in Anspruch nehmen zu müssen, raubte ihr nicht die Besonnenheit. Nach dem ersten Erguß stürmischer Zärtlichkeit hinüber und herüber, sagte sie, ihn sanft von sich wehrend:

Nun einen Augenblick vernünftig sein! Wir fahren durch das Brandenburger Thor, die Charlottenburger Chaussee, die Siegesalle hinauf, Tiergartenstraße und so weiter bis zur Landsbergerstraße. Dort steige ich aus und du fährst sofort weiter. Bis dahin ist der Kutscher genau instruiert. Für den Rest mußt Du sorgen. Und wenn wir an Laternen vorüberkommen, bieg Dich in Deine Ecke zurück! Es wird uns so leicht keiner[184] erkennen. Aber man kann nicht vorsichtig genug sein. So, jetzt darfst Du mir noch einen Kuß geben.

Es blieb auch nicht bei diesem zweiten. Küsse, in die sich von seiner Seite kaum ein Tropfen von Sinnlichkeit mischte. Es wäre denn eine Sinnlichkeit gewesen, wie sie Götter empfinden mögen, in deren Adern statt des Blutes Ichor fließt. Der sanfte Druck ihrer schlanken Hand, von der sie den Handschuh gestreift; die Berührung des weichen Pelzes, mit dem ihr Sammetmantel besetzt war; der süße Duft, der aus ihrem Haar zu wallen schien; der Blick in ihre großen, im Licht einer vorübergleitenden Straßenlaterne erglänzenden Augen; ihr kurzes, lustiges Lachen; der tiefe, metallene Klang ihrer Stimme, die so deutlich war, obgleich sie immer nur halblaut und hastig sprach – es umspann ihn, wie die Maschen eines Zaubernetzes, gewoben von Feenhänden.

Ach! nur leider nicht auch unzerreißbar!

Der Kanal war passiert; Klotilde rückte an ihrem Hut, nestelte an ihrem Mantel und sagte:

Jetzt aufgepaßt, mein Herr! Wir müssen uns schreiben. Ich habe alles schon überlegt: selbstverständlich poste restante, Du unter der Chiffre: Ballade; ich: Siegfried. Das Postamt darf keines sein, wo man uns kennt. Mir am gelegensten ist Nummer – sie nannte eine Ziffer, die sie wiederholte. Kannst Du mir eines für Deine Briefe angeben?

Albrecht konnte es nach kurzem Besinnen.

Du bist mein kluger Junge, sagte sie, und zur Belohnung für Deine Klugheit will ich auch den ersten Brief schreiben. Du antwortest natürlich umgehend. – Der Wagen wird in einer Minute halten. Wenn ich[185] aussteige, rufst Du dem Kutscher irgend eine Straße zu, nur nicht Deine! Sorge Dich nicht um mich! ich habe, wie Du weißt, zu Fuß nur noch eine kurze Strecke. Und nun, leb' wohl!

Der Wagen stand. Ein letzter, flüchtiger Kuß. Sie hatte den Schleier über das Gesicht gezogen und war, kaum herausgeschlüpft, hinter der Droschke verschwunden. Albrecht hatte dem Kutscher eine der seinen benachbarte Straße zugerufen. Der Mann trieb das Pferd wieder an. Albrecht starrte auf den leeren Platz, wo sie gesessen hatte. War denn dies alles nur ein seliger Traum gewesen?[186]

Quelle:
Friedrich Spielhagen: Zum Zeitvertreib. Leipzig 1897, S. 177-187.
Lizenz:
Kategorien:

Buchempfehlung

Stifter, Adalbert

Der Waldbrunnen / Der Kuß von Sentze

Der Waldbrunnen / Der Kuß von Sentze

Der Waldbrunnen »Ich habe zu zwei verschiedenen Malen ein Menschenbild gesehen, von dem ich jedes Mal glaubte, es sei das schönste, was es auf Erden gibt«, beginnt der Erzähler. Das erste Male war es seine Frau, beim zweiten Mal ein hübsches 17-jähriges Romamädchen auf einer Reise. Dann kommt aber alles ganz anders. Der Kuß von Sentze Rupert empfindet die ihm von seinem Vater als Frau vorgeschlagene Hiltiburg als kalt und hochmütig und verweigert die Eheschließung. Am Vorabend seines darauffolgenden Abschieds in den Krieg küsst ihn in der Dunkelheit eine Unbekannte, die er nicht vergessen kann. Wer ist die Schöne? Wird er sie wiedersehen?

58 Seiten, 4.80 Euro

Im Buch blättern
Ansehen bei Amazon

Buchempfehlung

Geschichten aus dem Biedermeier II. Sieben Erzählungen

Geschichten aus dem Biedermeier II. Sieben Erzählungen

Biedermeier - das klingt in heutigen Ohren nach langweiligem Spießertum, nach geschmacklosen rosa Teetässchen in Wohnzimmern, die aussehen wie Puppenstuben und in denen es irgendwie nach »Omma« riecht. Zu Recht. Aber nicht nur. Biedermeier ist auch die Zeit einer zarten Literatur der Flucht ins Idyll, des Rückzuges ins private Glück und der Tugenden. Die Menschen im Europa nach Napoleon hatten die Nase voll von großen neuen Ideen, das aufstrebende Bürgertum forderte und entwickelte eine eigene Kunst und Kultur für sich, die unabhängig von feudaler Großmannssucht bestehen sollte. Michael Holzinger hat für den zweiten Band sieben weitere Meistererzählungen ausgewählt.

432 Seiten, 19.80 Euro

Ansehen bei Amazon