Fünftes Kapitel

[247] Herumgetrieben von Unmut über Verweise, gequält vom Schmerz über sein niederdrückendes Schicksal, gemartert von Sehnsucht nach Vergnügen, von Hunger nach Liebe, kehrte er, den ganzen Kummer auf dem Gesichte, eines Tages gegen Abend von einem solchen traurigen Spaziergange nach Hause, warf den Hut seufzend auf den Tisch, erblickte etwas, das nicht gewöhnlich dort lag, sah hin – es war ein dicker Brief mit seiner Adresse. Der Verdruß hatte seine Neubegierde gelähmt: die Finger erbrachen ihn langsam,[247] zogen schwerfällig einen Brief heraus – er war von Schwingern. Er las:


A**, den 6. Oktober 17**.


Lieber Heinrich!

Meine Freude über Deinen glücklichen Zustand in Dresden ist unbeschreiblich: ich möchte meinem ehrlichen, gutherzigen Nikasius um den Hals fliegen, so hat mich seine Aufnahme und Vorsorge für Dich gerührt. Liebe, ehre ihn wie einen Vater, laß Dich von ihm leiten wie ein Kind, das ich erzogen habe!

Liebster Freund, wie kannst Du Dich auf unser Schloß zurückwünschen, wenn Du es nicht aus Liebe für mich wünschest? Bei uns ist der Bosheit kein Ende: das ist ein ewiges Zanken, Verfolgen, Verdrängen und Verleumden. Ich bin des Lebens so überdrüßig, daß ich noch heute zu Dir eilen und lieber Akten mit Dir schreiben als hier in dieser Tigerhöhle bei voller Tafel müßig gehen möchte. Der Oberpfarrer in G**, dessen Tod mich daraus erlösen sollte, ist wieder gesund geworden; und wer weiß, wie lange ich also noch auf meine Befreiung warten muß? Ich bin ein verlaßnes Schaf, das seinen Freund sucht und nirgends finden kann: Du fehlst mir immer noch an allen Orten, ob Du gleich schon einen Monat von uns bist.

Jakob, unser aller Feind, ist nunmehr durch seines Vater unablässige Bemühungen in die wirklichen Dienste des Grafen getreten, der Vater ist Oberaufseher in der ganzen Herrschaft geworden, und der Sohn hat seinen roten Rock und Federhut, seinen Gehalt, seine Verrichtung und das Ohr des Grafen bekommen: er läßt sich so gut an, daß er den Vater in kurzem weit übertreffen wird. So jung er ist, so hat er sich doch schon zum Probestücke am Koche wegen eines übereilten Spaßes gerochen, den dieser gesagt haben soll, als er ihn einmal aus dem Schlamme zog: der arme Mensch hat vor acht Tagen in voller Ungnade den Abschied erhalten.

Fräulein Hedwig ist eine Stunde von hier zu einem Dorfgeistlichen gezogen: weil sie entweder mit Fleiß oder zufälligerweise dem Grafen zweimal begegnet ist, hat man ihr befohlen,[248] das Städtchen zu verlassen, damit sich der Fall nicht wieder ereignen könnte.

Eine für mich höchst schmerzhafte Begebenheit, weil sie Dich so nahe angeht, wirst Du aus dem eingeschloßnen Briefe erfahren. Tröste Dich, lieber Freund! Sei standhaft wie ein Mann, und glaube, daß noch kein Bösewicht ungestraft ins Grab ging. –


Herrmann zitterte: er konnte nicht weiterlesen: er nahm den eingeschloßnen Brief hastig und öffnete ihn mit bestürzter Erwartung: er war von seiner Mutter.

Gott zum Grus libes Kind wens dir noch wolget so ists uns fon Herzen lib und angenem wir sind dem högsten sei Dank noch alle wol auf. Es were gar kein Wunder wen man for schwärer Ankst und grosen Herzenskumer auf der Nase lege. Libes Kind Es is uns gar n groses Unglik begegent weil dein Fater den 7ten hugus seinen Dinst Ferloren hat aber der teifel wird inen schon in der Helle dafor lonen den gottlosen Packe. Als ehegestern den 7ten huigus namen si im di Rechnunk ab. ich habe gedacht ich mus in Onmacht fallen wi der Berenheiter der verfluchte Maulesel du wirscht ia deinen Rachen noch voll krigen du alter Dikkop das du erliche Leite um ir bisgen libes Brot bringst laß dir nmal erzelen libes Kint da sasen wir bei tische unt da kam das huntsgesicht als ehegestern den 7tn huigus unt sagte das dein Fater den Dinst nicht mehr haben solte es war als wen mir jemand mit den Brotmesser s Herz entzweischnitte wie s so Knall unt fal kam. ich habe di drei tage iber kein trocknes Auge gehabt s ist gar ne große Not mit uns das dein Fater den Dinst verloren hat Dein Vater ist n rechter krober Kloz das er mich so veksiert das ich mich so betriebe das er n Dinst Ferloren hat. Der Libe gott erhalte dich gesund di schlaraffengesichter habens den krafen gesagt weil dein fater nmal das Maul zu weit aufgetan hat r hat den krafen das Kalb Moses geheisen und das mag n verdrosen haben und ta hat er seinen Dinst verloren. Wir zin wek ich wil dirsch schon schreiben wir wisen noch nicht wohin ich wills ja wol[249] noch erleben das den SchandKerl die leise fressen Deine getreie Mutter bis in den Tod

Anna Maria Petronilla

Hermannin.


Auf einen kleinen Zettel hatte der Vater flüchtig geschrieben: Der Teufel hat meinen Dienst geholt: er wird die bald nachholen, die mich darum gebracht haben, hoffe ich. Nakt bin ich auf die Welt gekommen, nakt muß ich von dem Dreckhaufen wieder fortgehn: wer nichts hat, verliert nichts. Drum sey gutes Muths wie dein Vater und gieb keinem Menschen ein gutes Wort. Lebe wohl, Heinrich. Wenn du nach mir geräthst, so bin ich lebenslang

Dein herzensguter Vater

Adam Ehrenfried Herrmann.


Heinrich war wehmütig über diese unerwartete Nachricht, aber noch wehmütiger, daß ihm niemand etwas von der Baronesse sagte. Er warf die Briefe auf den Tisch, schleppte sich traurig in einen Armstuhl und sah steif vor sich hin. – ›Und auch keinen Gruß!‹ dachte er. ›Nicht ein Wort, wo sie ist, wie es ihr nach meiner Abreise ergangen ist! Zeitlebens kann ich das Schwingern nicht vergeben – so eine Unachtsamkeit! Er spricht immer, wie sehr er mich liebt: ja, mag er mich lieben! das ist eine schöne Liebe, das Beste zu vergessen! – Sie hat ihm vermutlich wer weiß wieviel aufgetragen, aber er ist so vergeßlich! Zu Tode möcht ich mich über ihn ärgern. Ob ich wüßte, was Jakob geworden ist, oder nicht; das hätt er für sich behalten können: wenn er mir nur dafür mit einem Worte gesagt hätte – ›die Baronesse ist nicht mehr bei uns – die Baronesse ist in Berlin, ist in Dresden.‹ – Ach! wenn sie vielleicht schon hier wäre, und ich wüßt es nicht. – Ja, zuverlässig! so wird es sein: sie ist schon hier, sie weiß nicht, wo ich wohne: wie oft mag sie mich schon gesucht, sich nach mir erkundigt haben! – Und davon sagt man mir nun kein Wort! Da denken die Leute, es ist in den großen Städten wie in unserm kleinen Neste, daß sich zwei Leute gleich begegnen, wenn sie nur eine Stunde darinne sind. Schwinger ist ja[250] doch schon in großen Städten gewesen – aber er überlegt sich nichts! Wie soll ich denn nun unter den vielen tausend Häusern das Haus finden, wo sie wohnt? und unter den Millionen Stuben und Kammern ihr Zimmer? Soll ich denn in den hunderttausend Gassen täglich auf und nieder laufen? und wenn ich an diesem Ende bin, so ist sie vielleicht an jenem. Sie kann ja in einer Kutsche vor mir tausendmal vorbeifahren, und ich erkenne sie nicht: sie geht vielleicht dicht neben mir hin und sucht mich und ängstigt und quält sich meinetwegen, und keins sieht das andre vor den vielen Menschen, die da um uns herumkrabbeln. Wievielmal mag das schon geschehn sein! Ich habe sie vielleicht im Vorbeigehn berührt, habe sie vielleicht beim Herausgehn aus der Komödie gedrückt, bin dicht an sie gepreßt worden, und keins von uns wußte, wie nahe das war, was wir suchten. – O ich möchte den Schwinger – Ob er denn gar mit keinem Worte an sie denkt? Ob ich's vielleicht in der Eilfertigkeit überhüpft habe? Ob es vielleicht am Rande steht? Ich habe ja wohl den Brief noch nicht ganz gelesen.‹ –

Er sprang auf, ergriff den Brief, las ihn noch einmal vom Anfange bedächtig durch und jeden Satz zwei-, dreimal, um ja nichts zu übersehen, kam an den Ort, wo er vorhin abgebrochen hatte, und das erste Wort der ungelesnen Periode war – ›die Baronesse‹. Seine Augen glänzten vor Freude, er war von dem freudigen Schimmer halb geblendet, er las fünf-, sechsmal – die ›Baronesse‹ –, blinkte mit den Augen und konnte nichts erkennen. – ›Die Baronesse grüßt dich und hat ein kleines Billet beigelegt.‹ – »Ein Billett?« rief er, wie trunken. »Aber wo ist es? Hat er's vielleicht vergessen?–«

Hurtig wurden alle Briefe durchschüttelt, befühlt, übereinander geworfen: da war kein Billett! – Aber wie denn, im Umschlage? – Er riß ihn auf- Da war es! verkrochen im äußersten Winkel! Das hartnäckige Siegel wollte nicht weichen: er riß und riß das Billett in drei Stücken, daß er die zerfleischten Fragmente mühsam zusammenlegen mußte, um den Inhalt herauszubuchstabieren. Endlich brachte er heraus:
[251]

Lieber Herrmann!

Ich freue mich, daß Sie gesund sind und daß es Ihnen wohlgeht. Denken Sie zuweilen an Ihre Schulkameradin und leben Sie wohl. Ich bin

Ihre aufrichtige Freundin,

Baronesse von Breysach.


»Was ist mir denn das für ein Billett?« sagte er und ließ die Hand langsam mit ihm sinken. »So fremd! so vornehm! als wenn's die Gräfin geschrieben hätte! – Es ist vorbei! Sie ist geworden wie sie alle – sie verachtet mich: mein Stand ist ihr verächtlich. O ich Elender! daß mein Vater ein Einnehmer sein mußte! – Zugetraut hätt ich ihr das nicht: aber es ist eine Baronesse. – Ich möchte Blut weinen, daß ich so ein verachtetes, weggeworfnes Geschöpf bin. – Es ist aus: sie liebt einen vornehmen Narren, und ich muß hier als ein elender Schreiber in Kummer, Jammer, Not, Verachtung vermodern. – Sonst hieß es ›Such einen Dienst, Heinrich!‹ – und itzt: ›Denken Sie zuweilen an Ihre Schulkameradin!‹ – Ich möchte den kalten vornehmen Wisch gleich zum Fenster hinauswerfen, daß es jedermann lesen könnte, wie schlecht sie gegen mich handelt.« –

Wirklich machte er auch auf der Stelle Anstalt dazu, riß das Fenster auf, und wie er das Blatt gegen das Licht hielt und sich bedachte, ob er sie der angedrohten Schande aussetzen sollte, wurde er eine Menge Nadelstiche darinne gewahr: die Entdeckung erinnerte ihn an den vorigen geheimen Briefwechsel, er folgte der Spur und buchstabierte aus den Stichen bald ein ›Ich‹ zusammen. Mit zitternder Ungeduld suchte er den Rest der Nadelschrift zu entziffern und brachte nach langer Mühe heraus: – ›Ich komme nach Dresden. Bist Du mir noch gut?‹ –

»Ja, ja, ja!« rief er überlaut und hüpfte und küßte das zerfleischte Blatt: er tanzte wie ein Besessener die Stube auf und ab: – »Sie kömmt! sie kömmt!« schrie er entzückt und klatschte springend in die Hände. Die kleine Marmotte, den Schoßhund der Frau Doktorin, der mit ihm unversehens in die Stube gewischt war und ruhig auf dem Stuhle[252] schlief, raffte er auf und drückte sie dicht an sich, daß sie schrie. – »Sie kömmt!« rief er, sie drückend und schüttelnd. Er tobte in der Stube herum, lärmte, lachte, stampfte, daß die Leute in dem Zimmer unter ihm besorgten, es sei jemand über ihnen rasend geworden; und eine Dame, die ihm gegenüber wohnte und durch das offne Fenster alle seine Grimassen beobachtete, womit er die Nadelschrift entzifferte, und wie er nach geschehner Entzifferung herumraste, schickte aus Mitleid gegen ihn, da seine Figur sie beim Ein- und Ausgehen eingenommen hatte, einen Bedienten an den Doktor Nikasius und ließ ihn bitten, den jungen Menschen vor Schaden zu bewahren; denn allem Ansehn nach müßte es mit ihm rappeln. Indem der Bediente noch sprach, kam auch eine Gesandtschaft von dem Hofrate, der unter Herrmanns Stube eine Relation verfertigte und sich erkundigen ließ, ob jemand bei dem Herrn Doktor plötzlich krank geworden sei, daß man so einen entsetzlichen Tumult über ihn erhoben habe. Der Doktor konnte vor Verwundrung nichts antworten: er versprach, sich nach dem Unwesen zu erkundigen und ihm zu steuern, öffnete Heinrichs Tür – mit einem freudigen Sprunge eilte der Berauschte entgegen und umklammerte den versteinerten Doktor. – »Sie kömmt! sie kömmt!« rief der trunkne Verliebte.

Der Doktor. Wer denn? wer denn?

Herrmann. Sie kömmt, sag ich Ihnen: sie hat's ja geschrieben.

Der Doktor. Potz Plunder! wer denn? wer denn?

Herrmann. Da! Lesen Sie! lesen Sie! –

Und mit diesen hastig gesprochnen Worten warf er ihm alle empfangene Briefe in die Hände: der Doktor las sie durch und fand in keinem sonderliche Ursache zur Freude, noch viel weniger eine Nachricht, wer kommen sollte. Er sah unter dem Lesen von Zeit zu Zeit nach Heinrichen hin, dessen Füße sich immer wie zum Tanze huben, während daß die Freude sein Gesicht in konvulsivischen Bewegungen ununterbrochen erhielt: der Doktor war von der Meinung der gegenüber wohnenden Dame und riet ihm mit bedenklicher Miene, sich schlafen zu legen. – »Oh«, rief Herrmann, »heute[253] kann ich weder essen noch trinken, noch schlafen: ich bin außer mir: ich möchte vor Freuden zum Fenster hinabspringen.« – ›Da ist ja der deutlichste Beweis, daß die Dame recht hat‹, dachte der Doktor und machte das Fenster zu. –

»Du armer Junge!« sprach er zu ihm und streichelte seine schwitzenden, glühenden Backen – »du hast Hitze: Nur Geduld! halte dich nur ruhig! es wird sich schon geben.«

»Ach, ruhig!« sprach Heinrich mit beklemmter Stimme, »es drückt mir das Herz ab.« –

Der Doktor fühlte ihm nach dem Herze. »Armes Tier!« sagte er mitleidig, »es klopft wahrhaftig wie eine Mahlmühle. Ein Aderschlag! Warte! Ein Aderschlag!«

Heinrich versicherte, daß ihm wohl wäre, wohl wie im Himmel, und daß er keines Aderschlages bedürfte. Der Doktor tröstete ihn, daß es sich wohl mit ihm bessern werde. – »Aber es fehlt mir ja nichts«, rief Herrmann entrüstet. – »Nur gemach, mein Sohn!« unterbrach ihn der Doktor, »es wird schon besser werden.« – Er untersuchte die Fenster noch einmal, befestigte die Wirbel, so gut er konnte, mit den Vorhangschnuren und marschierte ab, weil ihn seine Arbeit rief:zu größrer Sicherheit befahl er dem Bedienten, von Zeit zu Zeit an der Tür zu horchen, auf dem Saale beständig zu patrouillieren und ihn bei dem geringsten verdächtigen Geräusche herbeizuholen.

Itzt verflog allmählich der erste Taumel der Freude bei Heinrichen, und seine Empfindung fing an, bänglich zu werden. Sehnen, Ungeduld, Begierde, Unwillen, nicht schon zu haben, was er wünschte und erwartete, Ängstlichkeit, Besorgnis, ob es auch gewiß geschehen werde – alles erwachte in einer Reihe, und wie sein Blut vorhin vor Freude brauste, so wallte und kochte es itzt vor Unruhe. – ›Zu welchem Tore wird sie hereinkommen? Wo wird sie wohnen? Werd ich sie finden? Wenn wir nun einander ewig suchten und nicht fänden? Wenn ich nicht zu ihr dürfte? sie allenthalben sehen und nirgends sprechen dürfte? Wenn ich niemals mit ihr allein reden könnte? Wenn sie nun hier einen Kavalier fände, der sie allenthalben begleitete, mit ihr spräche, tändelte und[254] scherzte, und ich armer Sohn eines Einnehmers müßte das alles ansehn! müßte schweigen, meinen Zorn in mir nagen mich von Kummer und Herzeleid über den Anblick verzehren lassen!‹ – Tausend ähnliche Besorgnisse und Grillen stiegen wie Gespenster in ihm auf, wurden immer ernster, immer schreckender und endlich so schwarz, daß er seufzte und vor Bangigkeit nicht wußte, wohin er sich wenden sollte als wenn schon alles mögliche Unglück über sein Haupt zusammengestürzt wäre, das er fürchten konnte.

Er rührte weder Essen noch Trinken an: sein Magen war wie überladen. Der Doktor besuchte ihn noch einmal, fand ihn zu seinem Vergnügen völlig vernünftig wieder und ließ nicht nach, bis er in seiner Gegenwart schlafen gegangen war: der Bediente mußte in der Stube wachen, und er brachte seiner Frau die angenehme Nachricht, daß er wieder richtig wäre.

Quelle:
Johann Karl Wezel: Hermann und Ulrike. Leipzig 1980, S. 247-255.
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