Docht

[790] Docht, lockeres Gewebe zum Ansaugen von Brennöl.

Dochte bestehen gewöhnlich aus Baumwolle, durch die bei Lichtern, Lampen, Kochvorrichtungen der flüssige Brennstoff infolge der Kapillarkraft zur Flamme aufsteigt. Man unterscheidet schnurförmige Kerzendochte, bandförmige Dochte für Flachbrenner und bandförmige Doppelgewebe, Hohlgewebe, für Rundbrenner. Unverbrennbare Dochte werden aus Glaswolle, Asbest, gebranntem Ton u.a. hergestellt.

Dalchow.

Quelle:
Lueger, Otto: Lexikon der gesamten Technik und ihrer Hilfswissenschaften, Bd. 2 Stuttgart, Leipzig 1905., S. 790.
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