Typochromie

[676] Typochromie, Verfahren von J. von Schmaedel in München zur Herstellung von Buchdruckklischees für Mehrfarbendruckbilder.

Von dem zur Anfertigung der Hauptplatte (Zeichnungsplatte) dienenden autotypischen Rasternegativ (s. Autotypie) werden mehrere Kopien auf Metallplatten in der Anzahl der zur Verwendung kommen füllenden Farben gemacht und die bestimmten Bildpartien des jeweiligen Farbanteils mit säurebeständigen Substanzen (Asphaltlösung, Harzfarbe u.s.w.) übermalt, worauf die Platten geätzt werden. Heute nur bei einfach zu kolorierenden Bildern gebraucht.

A.W. Unger.

Quelle:
Lueger, Otto: Lexikon der gesamten Technik und ihrer Hilfswissenschaften, Bd. 8 Stuttgart, Leipzig 1910., S. 676.
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