CLXX.

[299] Dschemaleddin sagt in seinem Kommentar über Ibn Zeudun, daß die Laute von einem persischen Tonkünstler, Namens Barbud, erfunden, und nach ihm (Barbyton) genannt worden sey. Barbud heiße eigentlich das Geräusch, und der Ton, den die Pforten[299] des Paradieses von sich geben, wenn sie sich um ihre Angeln drehen. Er besaitete das Instrument mit vier Saiten, nach den vier Temperamenten, welche die Macht der Tonkunst aufreget.

Quelle:
Hammer-Purgstall, Joseph Freiherr von: Rosenöl. Stuttgart/Tübingen: Cotta, 1813, S. 299-300.
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