Vorwort , soviel wie Präposition (s. d.). Auch Vorrede eines Buches ( praefatio ).
Préface (franz., spr. -sāß'), Vorrede.
Helĭand (» Heiland «), Titel der altsächsischen Evangelienharmonie in ... ... , nach Angabe einer alten, durch Flacius Illyricus mitgeteilten, jetzt aber verlornen Vorrede, auf Veranlassung Ludwigs des Frommen von einem sächsischen Sänger verfaßt ...
Chapelain (spr. schap'läng), Jean , franz. Dichter, ... ... 1595 in Paris , gest. daselbst 22. Febr. 1674, zog durch seine Vorrede zu Marinis » Adone « die Aufmerksamkeit Richelieus auf sich , ...
Präambulum (lat.), Vorrede; in der Musik soviel wie Präludium ; weitschweifige Einleitung (Präambel, Präameln) ; s. Priameln .
Praefatĭo (lat.), Vorrede; im katholischen Meßritual ein nach dem Charakter der kirchlichen Feste teilweise wechselnder Dank- und Lobgesang, der zum Kanon der Messe (s. d.), der eigentlichen Opferfeier, überleitet.
Prodrŏmos (griech.), Vorläufer, auch soviel wie Vorrede, Prospektus.
Avantpropos (franz., spr. awāngpropō), Vorrede.
Proœmĭum (lat.), Vorgesang, Vorspiel ; dann soviel wie Eingang , Vorrede.
Präloquĭum (lat.), Vorrede, Einleitung.
Prolegomĕna (griech.), »Vorerinnerungen, Vorbemerkungen«, daher soviel wie Vorrede oder Einleitung zu einer Schrift, die dazu bestimmt ist, den Leser in den Geist der letztern einzuführen; Vorbereitung, Einführung in eine Wissenschaft .
Clausŭla salvatorĭa , die Schlußworte der Vorrede zur » Peinlichen Gerichtsordnung Karls V.« ( Carolina ), » doch wollen wir durch diese gnedige erinnerung Churfürsten , Fürsten und Stenden an jren alten wolherbrachten rechtmessigen und billichen gebreuchen nichts benommen haben«, wodurch ...
Rod (spr. rodd), Edouard , Schriftsteller der franz. Schweiz ... ... dramatisierte ferner die Geschichte Rousseaus in » Le Réformateur « (1906). In der Vorrede zu den Übersetzungen von Prozor (1889) führte er Ibsen zuerst in ...
Hugo (spr. ūgo), Victor Marie , berühmter ... ... Verhältnisse eines Bühnenabends weit überschreitende Trauerspiel » Cromwell « (1827), in dessen Vorrede (diese hrsg. von Souriau, 1897) er zugleich sein damaliges ästhetisch-philosophisches ...
... hindurchgehen soll, spricht sich Z. in der Vorrede zum ersten Band selbst aus. Er wolle, sagt er, durch ... ... medico-psychologique (das. 1896); » Les personnages des Rougon-Macquart «, mit Vorrede von Ramond (1901); Vizetelly , Emile Z., novelist and ...
Bopp , Franz , der Begründer der indogermanischen Sprachwissenschaft , ... ... benutzte, reifte seine bahnbrechende Schrift »Über das Konjugationssystem der Sanskritsprache«, die mit einer Vorrede seines Lehrers Windischmann (Frankf. a. M. 1816) erschien. König Max ...
Perk , Jacques Fabrice Herman , niederländ. Dichter, geb ... ... gelangen. Seine » Gedichten « erschienen in Sneek 1882 (neue Ausg. mit Vorrede von C. Vosmaer und Einleitung von W. Kloos , Amsterd. 1896 ...
... Kleine serbische Grammatik , verdeutscht mit einer Vorrede« (Leipz. 1824). Von Kassel aus, wohin er sich nach ... ... der Sprache « (Berl. 1852, 7. Aufl. 1879). In der Vorrede zu Merkels » Lex salica « (Berl. 1850) behandelte ...
Arnim (urkundlich auch Arnym, Arnimb, Arnheim ), märk. ... ... Episoden sind voll Wärme und Heimatszauber. Arnims »Sämtliche Werke« mit einer Vorrede von W. Grimm (Berl. 183946, 19 Bde.; 185356, ...
Heine , 1) Salomon , verdienter Bürger Hamburgs , ... ... geschriebenen Aufsätze , mit einer gegen die Reaktion in Preußen gerichteten äußerst heftigen Vorrede, und »Der Salon « (das. 183540, 4 Bde.), in ...
Buchempfehlung
Schnitzlers erster Roman galt seinen Zeitgenossen als skandalöse Indiskretion über das Wiener Gesellschaftsleben. Die Geschichte des Baron Georg von Wergenthin und der aus kleinbürgerlichem Milieu stammenden Anna Rosner zeichnet ein differenziertes, beziehungsreich gespiegeltes Bild der Belle Époque. Der Weg ins Freie ist einerseits Georgs zielloser Wunsch nach Freiheit von Verantwortung gegenüber Anna und andererseits die Frage des gesellschaftlichen Aufbruchs in das 20. Jahrhundert.
286 Seiten, 12.80 Euro
Buchempfehlung
Biedermeier - das klingt in heutigen Ohren nach langweiligem Spießertum, nach geschmacklosen rosa Teetässchen in Wohnzimmern, die aussehen wie Puppenstuben und in denen es irgendwie nach »Omma« riecht. Zu Recht. Aber nicht nur. Biedermeier ist auch die Zeit einer zarten Literatur der Flucht ins Idyll, des Rückzuges ins private Glück und der Tugenden. Die Menschen im Europa nach Napoleon hatten die Nase voll von großen neuen Ideen, das aufstrebende Bürgertum forderte und entwickelte eine eigene Kunst und Kultur für sich, die unabhängig von feudaler Großmannssucht bestehen sollte. Michael Holzinger hat für den zweiten Band sieben weitere Meistererzählungen ausgewählt.
432 Seiten, 19.80 Euro