δίωγμα , τό , 1) das Verfolgte, das Wild, Xen. Cyr. 1, 4, 21. – 2) = δίωξις , das Verfolgen, Nachjagen. Aesch. Eum . 134; Eur. Andr . 993 u. ...
παλ-ίωξις , ἡ , das Wiederzurückschlagen, Zurückverfolgen, wenn der fliehende Theil umkehrt und den Verfolger zurückdrängt; εἰ δέ χ' ὑποστρέψωσι, παλίωξις δὲ γένηται ἐκ νηῶν , ...
παρα-διώκω , nebenherfolgen, verfolgen, D. Hal. C. V. p . 284.
ἄρα , ep. ἄρ u. enklit. ῥα , von ἄρω , also Verknüpfung zweier Begriffe. Am häufigsten bei den Epikern, 1) die Aufeinanderfolge der Begebenheiten andeutend, nun, da, z. B. ἃς φάτο, ...
ἄφαρ ( ἅπτω , Andere von ἀπὸ-ἄρα ), adv ., unmittelbare Aufeinanderfolge bezeichnend, 1) sogleich , augenblicklich, z. B. ἔνϑα με Σίντιες ἄνδρες ἄφαρ κομίσαντο πεσόντα , sogleich als ich gefallen, Il . 1, 594; vgl. ...
ἰωκή , ἡ , Schlachtgetümmel, bes. Angriff u. Verfolgung in der Schlacht; οὔτε βίας Τρώων ὑπεδείδισαν οὔτε ἰωκάς Il . 5, 521; personificirt, auf der Aegis, ἐν δ' ἔρις, ἐν δ' ἀλκή, ἐν δὲ κρυόεσσα ἰωκή , 739. ...
μάτην (s. das Vor.), vergeblich, umsonst, ohne Erfolg; H. h. Cer . 309; ἀνώνυμον γῆρας ἕψοι μά. ταν , Pind. Ol . 1, 83; τὰ μηδὲν ὠφελοῦντα μὴ πόνει μάτην , Aesch. Prom . 44, wie 342 ...
θολός , ὁ , Schmutz, Koth, Schlamm, bes. von trübem ... ... 298 b. Auch der dunkle Saft des Dintenfisches, mit dem er, wenn er verfolgt wird, das Wasser um sich her trübt, Arist. H. A . ...
ματία , ἡ , vergebliches, erfolgloses Bemühen, ἡμετέρῃ ματίῃ , Od 10, 79, nach Nitzsch unkräftige Langsamkeit, nach den Schol . ἁμαρτία , Thorheit, wie es bei Ap. Rh . 1, 805. 4, 367 Unbesonnenheit, Leichtsinn ist. ...
σηπία , ἡ , der Blackfisch od. Tintenfisch, der, verfolgt, eine schwarze, leuchtende Feuchtigkeit von sich giebt, aus der die braune Malerfarbe sepia bereitet wird; Ar. Ach . 332 Eccl . 126; Arist. H. A . 4, 8; ...
δίωξις , ἡ , das Verfolgen, Nachsetzen; Thuc . 3, 97; δίωξιν ποιεῖσϑαι 8, 102; dah. – a) das Trachten wonach, neben ἐπιϑυμία , Plat. Conv . 192 e; Ggstz φυγή Arist. eth . 6, ...
ἄνυσις , ἡ , Vollendung, Erfolg, ἄνυσις δ' οὐκ ἔσσεται αὐτῶν , sie werden nichts ausrichten, Il . 2, 347; οὐκ ἄνυσίντινα δήομεν , wir werden lein Ende finden, nichts ausrichten, Od . 4, 544; κελεύϑου Ap. Rh ...
... , μετασπεῖν , hinter Einem geschäftig sein, verfolgen , nachsetzen, ποσσὶ κραιπνοῖσι μετασπών , Il . 17, 190 ... ... Il . 5, 329 (vgl. ἐφέπειν ). – Im allgemeinen Sinne, verfolgen, nachtrachten, mit den Augen aufsuchen, ἡνίοχον μέϑεπε ϑρασύν , Il ...
οἶστρος , ὁ (verwandt mit ὀϊστός ), oestrus , die Bremse , die das Vieh verfolgt und plagt, ὥρῃ ἐν εἰαρινῇ , Od . 22, 300; Plut. de discr. ad. et. am . 16 u. a. Sp.; ...
ἐτώσιος , ον (ἐτός) , vergeblich, ohne Erfolg, ohne Wirkung, von dem vergeblich abgeschossenen Pfeil, ὅττι ῥά οἱ βέλος όξὺ ἐτώσιον ἔκφυγε χειρός Il . 14, 407; τὰ δὲ πολλὰ ἐτώσια ϑῆκεν Ἀϑήνη Od . ...
ἰχναῖος , die Spur verfolgend, spürend, bes. dem Verbrecher nachspürend; Themis, H. h. Apoll . 94; Lyc . 129 von der Nemesis, die παρϑένος ἰχν . bei Diod. en . 5 (IX, 405) heißt, nach Schol. Lyc ...
μυωπίζω , mit dem μύωψ spornen, anstacheln, ἵππον , ... ... 16; die Bremsen von sich abwehren, vom Pferde; pass ., von der Pferdebremse verfolgt werden, übh. gejagt, geplagt werden, Aristaen . 3, 18; VLL. ...
διωγμός , ὁ , die Verfolgung; Aesch. Suppl . 1031; Eur. Or . 412; κυναγετεῖ τέκνων διωγμόν Herc. Fur . 985; in späterer Prosa; D. Sic . 3, 38; Plut. de frat. am . 11.
Buchempfehlung
Der in einen Esel verwandelte Lucius erzählt von seinen Irrfahrten, die ihn in absonderliche erotische Abenteuer mit einfachen Zofen und vornehmen Mädchen stürzen. Er trifft auf grobe Sadisten und homoerotische Priester, auf Transvestiten und Flagellanten. Verfällt einer adeligen Sodomitin und landet schließlich aus Scham über die öffentliche Kopulation allein am Strand von Korinth wo ihm die Göttin Isis erscheint und seine Rückverwandlung betreibt. Der vielschichtige Roman parodiert die Homer'sche Odyssee in burlesk-komischer Art und Weise.
196 Seiten, 9.80 Euro
Buchempfehlung
Biedermeier - das klingt in heutigen Ohren nach langweiligem Spießertum, nach geschmacklosen rosa Teetässchen in Wohnzimmern, die aussehen wie Puppenstuben und in denen es irgendwie nach »Omma« riecht. Zu Recht. Aber nicht nur. Biedermeier ist auch die Zeit einer zarten Literatur der Flucht ins Idyll, des Rückzuges ins private Glück und der Tugenden. Die Menschen im Europa nach Napoleon hatten die Nase voll von großen neuen Ideen, das aufstrebende Bürgertum forderte und entwickelte eine eigene Kunst und Kultur für sich, die unabhängig von feudaler Großmannssucht bestehen sollte. Dass das gelungen ist, zeigt Michael Holzingers Auswahl von neun Meistererzählungen aus der sogenannten Biedermeierzeit.
434 Seiten, 19.80 Euro