... φιλό-καλος , das Schöne, Gute, Edle liebend, Freund des Schönen, ... ... Plat. Phaedr . 248 d Critia . 111 e ; – prunkliebend, glanzliebend, Xen. Cyr . 8, 3,5; περὶ ὅπλα 2, 1,22, die schönen Waffen liebend; τὰ περὶ τὴν ἐσϑῆτα Isocr . 1, 27, u. ...
φιλό-δοξος , 1) ehrliebend, ehrsüchtig, ehrbegierig; Plat. Rep . V, 480; Pol . ... ... Plut. philos. c. princ . 1. – 2) seine eigne Meinung liebend, u. übh. für eine Meinung eingenommen, Sp .
φιλό-σῑτος , 1) getreideliebend, Xen. Oec . 20, 27. – 2) übh. Essen liebend, gern essend, Plat. Rep . V, 475 c .
φιλ-άδελφος , 1) bruder-, schwesterliebend, geschwisterliebend; Soph. Ant . 523; in Prosa, wie Plut. Sol . 27; Κύπρις Posidipp . 21 ( App . 67). – 2) ein Strauch mit wohlriechender ...
φιλ-έραστος , 1) gern, gewöhnlich liebend, verliebt, zu Liebschaften geneigt, Pol . 24, 5,7. – 2) Liebenden hold, angenehm; ῥόδον Mel . 98 (V, 136); πακτίς ...
φιλ-ήρετμος , ruderliebend, gern das Ruder führend, die Schifffahrt liebend; öfters in der Od ., als Beiw. der Phäaken, 8, 96, auch der Taphier, 1, 181.
ἐρασίπτερος , flügelliebend, mit liebendem Fittig, ὄρνις ἐρώτων Κρονίδου Nonn. D . 10, 256, von dem Adler, der den Ganymed entführte.
μέθυσος , weintrunken, berauscht, od. den Trunk liebend, μεϑύση γραῦς , Ar. Nubb . 547; u. so auch sonst bes. von Weibern, vgl. Lob. Phryn . 151; vom Manne Men . bei Ath . X, 442 d, wie ...
ὀάρισμα , τό , vertrauter Umgang, trauliches, liebevolles Gespräch, bes. zwischen Eheleuten u. Liebenden, übh. Unterredung, Opp. Cyn . 4, 23.
εὐ-φιλής , ές , sehr liebend, ποίμνης τοιαύτης οὔτις εὐφιλὴς ϑεῶν Aesch. Eum . 197, kein Gott liebt sie; –. sehr geliebt, theuer, χείρ Aesch. Ag . 34.
Buchempfehlung
Schnitzlers erster Roman galt seinen Zeitgenossen als skandalöse Indiskretion über das Wiener Gesellschaftsleben. Die Geschichte des Baron Georg von Wergenthin und der aus kleinbürgerlichem Milieu stammenden Anna Rosner zeichnet ein differenziertes, beziehungsreich gespiegeltes Bild der Belle Époque. Der Weg ins Freie ist einerseits Georgs zielloser Wunsch nach Freiheit von Verantwortung gegenüber Anna und andererseits die Frage des gesellschaftlichen Aufbruchs in das 20. Jahrhundert.
286 Seiten, 12.80 Euro
Buchempfehlung
Biedermeier - das klingt in heutigen Ohren nach langweiligem Spießertum, nach geschmacklosen rosa Teetässchen in Wohnzimmern, die aussehen wie Puppenstuben und in denen es irgendwie nach »Omma« riecht. Zu Recht. Aber nicht nur. Biedermeier ist auch die Zeit einer zarten Literatur der Flucht ins Idyll, des Rückzuges ins private Glück und der Tugenden. Die Menschen im Europa nach Napoleon hatten die Nase voll von großen neuen Ideen, das aufstrebende Bürgertum forderte und entwickelte eine eigene Kunst und Kultur für sich, die unabhängig von feudaler Großmannssucht bestehen sollte. Michael Holzinger hat für den zweiten Band sieben weitere Meistererzählungen ausgewählt.
432 Seiten, 19.80 Euro