μάψ , = μάτην (nach Einigen von μάρπτω, μαπεῖν ... ... zu denken, 15, 40; μὰψ αὔτως εὐχετάασϑαι , nichtiger Weise, ohne Grund sich rühmen, Il . 20, 348; ἀναίτιος ἄλγεα πάσχει μὰψ ἕνεκ' ἀλλοτρίων ἀχέων , ib . 298 ...
μεί-ουρος (wie μύουρος , w. m. s.), kurz-, stutzschwänzig, wie μύουρος , Ael. H. A . 15, 13; – στίχοι μείουροι, οἱ ἐπὶ τῆς ἐκβολῆς τὴν χωλότητα ἔχοντες , Ath . XIV, 632 ...
μάψ-αυραι , αἱ , nennt Hes. Th . ... ... , auf die man sich nicht verlassen kann; Andere wollen minder gut getrennt schreiben μὰψ αὖραι ἐπιπνείουσι ϑάλασσαν . – Lycophr . 395 sagt κομπάζοντα μαψαύρας στόβους , ...
μει-αγωγέω , eigtl. ein Opferthier, μεῖον , bringen u. den φράτορες geben, VLL.; bei B. A . 267 wird μειαγωγῆσαι einfach durch ϑῠσαι erkl.; od. abwägen, kom., Ar. Ran . 797 ...
μαψ-υλάκας , ὁ , der vergeblich bellende, schreiende, ein unnützer Schwätzer, Pind. N . 7, 105, mit der v. l . μαψι-λάκας . Hiernach emend. Herm. μαψυλάκταν γλῶσσαν ...
μει-ώνυμος , compar . zu μικρώνυμος , mit kleinerem Anzeiger, von Verhältnissen in der Arithmetik, lambl . u. Nicom. p. 68 a.
μει-ουρίζω , den Schwanz kürzer machen, übh. abstutzen, ἐς κορυφήν , Nicomach. arith . 2, 13.
μει-αγωγός , der den φράτορες ein Opferthier darbringt, s. μεῖον , Eupol . bei Harpocr .
μει-αγωγία , ἡ , das Darbringen eines Opferthieres für die φράτορες , VLL.
ὠχριάω , blaß, bleich werden, sein, erblassen, erbleichen; Soph. ... ... .; ὠχριήσας Babr . 42, 8; Ggstz ἐρυϑριᾶν Plut. Cat. mai . 9; bei Apoll. L. H . Erkl. des homerischen ὠχράω ...
τωθάζω , dor. τωϑάσδω , fut . τωϑάσομαι , Plat. Hipp. mai . 290 a, – spotten , höhnen, necken; auch trans., verspotten , verhöhnen, hohnnecken, τινά ; Her . 2, 60; Ar. Vesp . 1362. ...
μυλίας , ὁ , zur Mühle gehörig, λίϑος , der Mühle ... ... Strab . 6, 2, 3; auch ohne λίϑος , Plat. Hipp. mai . 292 d; Arist. meteor . 4, 6 u. Sp . ...
ἌΧΘομαι ( ἄχϑος ), eigtl. pass., fut . ἀχϑέσομαι ... ... Rep . X. 603 e, v. l . ἀχϑεσϑήσομαι ; Hipp. mai . 292 e; nach den Atticisten unattisch ἀχϑεσϑήσομαι , Andoc . 3, ...
Buchempfehlung
Am Hofe des kaiserlichen Brüder Caracalla und Geta dient der angesehene Jurist Papinian als Reichshofmeister. Im Streit um die Macht tötet ein Bruder den anderen und verlangt von Papinian die Rechtfertigung seines Mordes, doch dieser beugt weder das Recht noch sich selbst und stirbt schließlich den Märtyrertod.
110 Seiten, 6.80 Euro
Buchempfehlung
Zwischen 1765 und 1785 geht ein Ruck durch die deutsche Literatur. Sehr junge Autoren lehnen sich auf gegen den belehrenden Charakter der - die damalige Geisteskultur beherrschenden - Aufklärung. Mit Fantasie und Gemütskraft stürmen und drängen sie gegen die Moralvorstellungen des Feudalsystems, setzen Gefühl vor Verstand und fordern die Selbstständigkeit des Originalgenies. Michael Holzinger hat sechs eindrucksvolle Erzählungen von wütenden, jungen Männern des 18. Jahrhunderts ausgewählt.
468 Seiten, 19.80 Euro