(μινύς , ύ , klein, wenig, vgl. minor , ist nur von den Gramm . angenommen, als Stammwort zu μινύϑω, μίνυνϑα, μινυρός ; Rust . 273, 2 hat auch μινυός ...
εὐ-τελής , ές , wohlfeil , wenig kostend, leicht zu haben, οὐχ ὁρᾷς τοὺς συκοφάντας ὡς εὐτελεῖς, καὶ οὐδὲν ἂν δέοι ἐπ' αὐτοὺς πολλοῦ ἀργυρίου Plat. Crit . 45 a; Xen. Hier . 1, ...
ἐπ-εσθίω (s. ἐσϑίω ), dazu ... ... nachessen, Ar. Plut . 1005; μικρῷ σίτῳ πολὺ ὄψον , viel Fische zu wenig Brot, Xen. Mem . 3, 14, 3; βοείοις κρέασιν ἐπήσϑιε ...
ὑπ-αυγάζω , darunter leuchten, τινί , Philostr.; ein wenig leuchten, zu leuchten anfangen, z. B. vor Tagesanbruch, Ap. Rh . 3, 1378; ἐπεὶ ἡμέρα ὑπηύγαζε Luc. V. H . 2, 47 ...
ὑπο-φώσκω , = ὑποφαύσκω , ein wenig od. allmälig licht od. hell werden, anfangen zu leuchten; D. Sic . 13, 18; ὑποφωσκούσης ἕω Arist. ...
ὑπο-φαύσκω , ein wenig Licht zeigen, allmälig hell zu werden, zu leuchten anfangen, Arist. probl . 8, 17.
ὑποῤ-ῥαΐζω , ein wenig od. allmälig leichter od. besser werden, anfangen sich zu bessern, Sp .
ὑπο-δακρύω , ein wenig od. heimlich weinen, anfangen zu weinen, Luc. D. D . 6, 2.
ἐν-δεόντως ἔχειν , Galen ., ermangeln, zu wenig haben.
ὑπο-σπανίζω , ein wenig Mangel leiden, anfangen Mangel zu leiden, τινός , an Etwas, auch pass ., ὑπεσπανισμένους βορᾶς Aesch. Pers . 481, vgl. Ch . 570; τί δ' ἐστὶ χρείας ...
ὑποῤ-ῥῑπίζω , von unten od. ein wenig fächeln, anfachen, auch übertr., ἐπὶ στάσεις , zu Empörungen aufwiegeln, Appian. B. C . 1, 105.
ὑπο-μειδιάω , ein wenig od. heimlich lächeln, anfangen zu lächeln; Pol . 17, 7,6; Anacr . 27, 14; πρὸς ἐμέ Alciphr . 3, 3; Luc. rhet. praec . 22. ...
ὑπο-σαλπίζω (s. σαλπίζω ), dazu oder ein wenig trompeten, Ep. ad . 313 b (App . 372), wenn es nicht getrennt zu schreiben ist.
ὑπο-θορῡβέω , ein wenig lärmen, anfangen zu lärmen, εἴς τινα Thuc . 4, 28.
Buchempfehlung
Strindbergs autobiografischer Roman beschreibt seine schwersten Jahre von 1894 bis 1896, die »Infernokrise«. Von seiner zweiten Frau, Frida Uhl, getrennt leidet der Autor in Paris unter Angstzuständen, Verfolgungswahn und hegt Selbstmordabsichten. Er unternimmt alchimistische Versuche und verfällt den mystischen Betrachtungen Emanuel Swedenborgs. Visionen und Hysterien wechseln sich ab und verwischen die Grenze zwischen Genie und Wahnsinn.
146 Seiten, 9.80 Euro
Buchempfehlung
1799 schreibt Novalis seinen Heinrich von Ofterdingen und schafft mit der blauen Blume, nach der der Jüngling sich sehnt, das Symbol einer der wirkungsmächtigsten Epochen unseres Kulturkreises. Ricarda Huch wird dazu viel später bemerken: »Die blaue Blume ist aber das, was jeder sucht, ohne es selbst zu wissen, nenne man es nun Gott, Ewigkeit oder Liebe.« Diese und fünf weitere große Erzählungen der Frühromantik hat Michael Holzinger für diese Leseausgabe ausgewählt.
396 Seiten, 19.80 Euro