δᾶ , dor. = γᾶ, γῆ , voc . φεῦ Δᾶ Eur. Phoen . 1304; so sagt die Lacedämonierin bei Ar. Lys . 198; vgl. Aesch. Prom . 568 Eum . 841; οὐ δᾶν , nein bei der ...
δά-πεδον , τό , der ... ... und πέδον , Erdboden , δᾶ Nebenform von γῆ , vgl. Δημήτηρ , die Kürze des ... ... ist Ionisch, vgl. ἀλλοδαπός ; nach Einigen von πέδον und δα – = ζα – = ...
δά-σκιος , sehr schattig, schattenreich, von σκιά und δα – = ζα – = διά , vgl. δαφοινός . Bei Homer zweimal: δάσκι ος ὕλη Versende Iliad 15, 273, δάσκιον ὕλην ...
δα-φοινός , fem . δαφοινή Opp. ... ... 440, eigentl. = ganz blutig, ganz blutroth ; von φοινός und δα- = ζα- = διά , vgl. δάσκιος; Apoll. Lex. ...
δα-φοινεός , Nebenform von δαφοινός , wie ἀδελφεός ἀδελφός ; Homer einmal, Iliad . 18, 538 εἷμα δαφοινεὸν αἵματι φωτῶν , vgl. Scholl. Herodian.; Hes. Sc . 159.
δα-φοινήεις , εσσα, εν , = folgdm, Nonn. D. 1, 425 u. öfter.
οὖ (gen . von ὅς, ἥ, ὅ) , relatives Correlativum zum Fragewort ποῦ , wo, da wo ; οὗ Σπερχειὸς ἄρδει πεδίον , Aesch. Pers . 478; Eum . 177; ποῦ 'σϑ' ὁ χῶρος οὗτος, οὗ ...
τῆ , alter ep. imperat . wie λαβέ, ἔχε , da, nimm, worauf immer noch ein andrer imperat . folgt, τῆ, σπεῖσον Διῒ πατρί , Il . 24, 287; τῆ, πίε οἶνον , Od . 9, 347; τῆ ...
ζα- , praefixum ἐπιτατικόν , nach Schol. Ap. Rh ... ... 1159 u. Hesych . μέγα, ἰσχυρόν, πολύ , sehr (vgl. δα –); Plut. Symp . 5, 4, 1 τὸ ζᾶ μέγεϑος εἴωϑε ...
... sich fast nur bei Dichtern, u. auch da wohl immer so, daß besser eine Tmesis angenommen wird: Hom. Iliad ... ... Cyr . 6, 4, 18, die auf den Thürmen wer den von da herab beistehen; vgl. ἀπ' οὐδοῠ τοξάσσεται , von der Schwelle aus ...
ὅτε , als, da , relatives Correlativum zu πότε ... ... . i. jetzt – da. Auch ὅτ' οὖν παραινοῠσ' οὐδὲν ἐς πλέον ποιῶ, πρὸς σὲ ἱκέτις ἀφῖγμαι , da ich Nichts ausrichte, bin ich zu dir gekommen, O. R ...
ἵνα (von dem alten Pronomen ἵ ), – 1) adv ., – a) des Ortes, wo, da wo ; παρὰ τύμβον, ἵν' ἀνέρες ἀγχιμαχηταί Il . 2, 604, öfter; auch mit Hinzufügung von τε , wie bei anderen ...
σύν , altatt. ξύν , das auch bei Ion. u. Dor. und bei Hom . da vorkommt, wo der Vers die Verlängerung der vorhergehenden kurzen Sylbe durch Position erfordert; obwohl in unsern heutigen Texten manche Ungleichheit, bes. in den attischen Schriftstellern sich ...
... τηλουρὸν ἥκομεν πέδον , wir sind hergekommen, sind da, Aesch. Prom . 1; ἥκω σαφῆ τἀκεῖϑεν ἐκ στρατοῠ φέρων ... ... οἴκους , Tr . 364; absol., ὦ τέκνον ἥκεις , bist du da? O. C . 328; δι' ὀργῆς , s ... ... überall, Πρωταγόρας ἥκει , ist gekommen, ist da, Plat. Prot . 310 d; παρὰ σὲ ...
... die Aufeinanderfolge der Begebenheiten andeutend, nun, da, z. B. ἃς φάτο, βῆ δ' ἄρ' ὄνειρος ... ... oft bei Angabe eines Grundes, ἐπεί ῥα, ὅτι ῥα , weil ja, da ja, τὸ δὲ χρηστήριον τοῖσι ἐν Συρίῃ Ἀγβατάνοισι ἔλεγε ἄρα , wie ...
εἶα , auch, vielleicht der Etymologie wegen, εἴα geschrieben, da aber α immer kurz, ist εἶα vorzuziehen; ein Ermunterungsruf, hei! he! zu! wohlan! bes. beim gemeinschaftlichen Arbeiten, vgl. Ar. Pax 451 ff., wo einer dem Chor ...
ἔπι , außer der Anastrophe, = ἔπεστι , es ist dabei, ist da, findet Statt, meist mit dem dat., Il . 1, 515. 3, 45 Od . 11, 367; οὐδ' ἔπι φειδώ 16, 315; ἔπι δέ μοι γέρας ...
Buchempfehlung
Die keusche Olympia wendet sich ab von dem allzu ungestümen jungen Spanier Cardenio, der wiederum tröstet sich mit der leichter zu habenden Celinde, nachdem er ihren Liebhaber aus dem Wege räumt. Doch erträgt er nicht, dass Olympia auf Lysanders Werben eingeht und beschließt, sich an ihm zu rächen. Verhängnisvoll und leidenschaftlich kommt alles ganz anders. Ungewöhnlich für die Zeit läßt Gryphius Figuren niederen Standes auftreten und bedient sich einer eher volkstümlichen Sprache. »Cardenio und Celinde« sind in diesem Sinne Vorläufer des »bürgerlichen Trauerspiels«.
68 Seiten, 4.80 Euro
Buchempfehlung
Biedermeier - das klingt in heutigen Ohren nach langweiligem Spießertum, nach geschmacklosen rosa Teetässchen in Wohnzimmern, die aussehen wie Puppenstuben und in denen es irgendwie nach »Omma« riecht. Zu Recht. Aber nicht nur. Biedermeier ist auch die Zeit einer zarten Literatur der Flucht ins Idyll, des Rückzuges ins private Glück und der Tugenden. Die Menschen im Europa nach Napoleon hatten die Nase voll von großen neuen Ideen, das aufstrebende Bürgertum forderte und entwickelte eine eigene Kunst und Kultur für sich, die unabhängig von feudaler Großmannssucht bestehen sollte. Michael Holzinger hat für den zweiten Band sieben weitere Meistererzählungen ausgewählt.
432 Seiten, 19.80 Euro