Friedrich Engels

Die preußische Militärfrage und die deutsche Arbeiterpartei

[41] Die Debatte über die Militärfrage ist bisher lediglich zwischen der Regierung und Feudalpartei auf der einen und der liberalen und radikalen Bourgeoisie auf der anderen Seite geführt worden. Jetzt, wo die Krisis herannaht, ist es an der Zeit, daß auch die Arbeiterpartei sich ausspricht.

In der Kritik der militärischen Tatsachen, um die es sich handelt, können wir nur von den vorliegenden tatsächlichen Verhältnissen ausgehen. Wir können der preußischen Regierung nicht zumuten, anders zu handeln als vom preußischen Standpunkt aus, solange die jetzigen Verhältnisse in Deutschland und Europa bestehen. Ebensowenig muten wir der Bourgeoisopposition zu, von einem andern als von dem Standpunkt ihrer eigenen Bourgeoisinteressen auszugehen.

Die Partei der Arbeiter, die in allen Fragen zwischen Reaktion und Bürgertum außerhalb des eigentlichen Konflikts steht, hat den Vorteil, solche Fragen ganz kaltblütig und unparteiisch behandeln zu können. Sie allein kann sie wissenschaftlich behandeln, historisch, als ob sie schon vergangen, anatomisch, als ob sie schon Kadaver wären.

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Manuskripte und redaktionelle Texte zum dritten Buch des 'Kapital' 1871 bis 1895

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Akademie-Verlag; Dietz, Berlin, 2003. XI, 1138 S. m. 24 Abb., 3050037334, 168,00 €.
Wie Max Weber, Joseph A. Schumpeter und andere Klassiker der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften hat Marx sein ökonomisches Hauptwerk nicht ... weiterlesen
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