Vorrede zur ersten Ausgabe

[29] Der Verfasser dieser Abhandlung wurde durch das Lesen neuer Skeptiker, besonders des Aenesidemus und der vortrefflichen Maimonschen Schriften völlig von dem überzeugt, was ihm schon vorher höchst wahrscheinlich gewesen war: dass die Philosophie, selbst durch die neuesten Bemühungen der scharfsinnigsten Männer, noch nicht zum Range einer evidenten Wissenschaft erhoben sey. Er glaubte den Grund davon gefunden, und einen leichten Weg entdeckt zu haben, alle jene gar sehr gegründeten Anforderungen der Skeptiker an die kritische Philosophie vollkommen zu befriedigen; und das dogmatische und kritische System überhaupt in ihren streitenden Ansprüchen so zu vereinigen, wie durch die kritische Philosophie die streitenden Ansprüche der verschiedenen dogmatischen Systeme vereinigt sind.1 Nicht gewohnt von Dingen zu reden, die er noch zu thun hat, würde er seinen Plan ausgeführt,[29] oder auf immer von ihm geschwiegen haben; wenn nicht die gegenwärtige Veranlassung ihm eine Aufforderung zu seyn schiene, von der bisherigen Anwendung seiner Musse, und von den Arbeiten, denen er die Zukunft zu widmen gedenkt, Rechenschaft abzulegen.

Die folgende Untersuchung hat auf keine andere Gültigkeit Anspruch zu machen, als auf eine hypothetische. Daraus aber folgt gar nicht, dass der Verfasser seinen Behauptungen überhaupt nichts anderes, als unerwiesene Voraussetzungen zum Grunde zu legen vermöge; und dass sie nicht dennoch die Resultate eines tiefer gehenden und festen Systems seyn sollten. Freilich verspricht er sich erst nach Jahren es dem Publicum in einer desselben würdigen Gestalt vorlegen zu können; aber die Billigkeit, dass man nicht absprechen werde, ehe man das Ganze geprüft habe, erwartet er schon jetzt.

Die erste Absicht dieser Blätter war die, die studirenden Jünglinge der hohen Schule, auf welche der Verfasser gerufen ist, in den Stand zu setzen, zu urtheilen, ob sie sich seiner Führung auf dem Wege der ersten unter den Wissenschaften anvertrauen, und ob sie hoffen dürften, dass er so viel Licht über dieselbe zu verbreiten vermöge, als sie bedürfen, um ihn ohne gefährliches Straucheln zu gehen: die zweite, die Urtheile seiner Gönner und Freunde über sein Unternehmen einzuholen.

Für diejenigen, die weder unter die ersten noch unter die zweiten gehören, wenn ihnen diese Schrift in die Hände kommen sollte, sind folgende Anmerkungen.

Der Verfasser ist bis jetzt innig überzeugt, dass kein menschlicher Verstand weiter als bis zu der Grenze vordringen könne, an der Kant, besonders in seiner Kritik der Urtheilskraft, gestanden, die er uns aber nie bestimmt, und als die letzte Grenze des endlichen Wissens angegeben hat. Er weiss es, dass er nie etwas wird sagen können, worauf nicht schon Kant unmittelbar oder mittelbar, deutlicher oder dunkler gedeutet habe. Er überlässt es den zukünftigen Zeitaltern das Genie des Mannes zu ergründen, der von dem Standpuncte aus, auf welchem er die philosophirende Urtheilskraft[30] fand, oft wie durch höhere Eingebung geleitet, sie so gewaltig gegen ihr letztes Ziel hinriss. – Er ist eben so innig überzeugt, dass nach dem genialischen Geiste Kants der Philosophie kein höheres Geschenk gemacht werden konnte, als durch den systematischen Geist Reinholds; und er glaubt den ehrenvollen Platz zu kennen, welchen die Elementar-Philosophie des letzteren bei den weitern Vorschritten, die die Philosophie, an wessen Hand es auch sey, nothwendig machen muss, dennoch immer behaupten wird. Es ist nicht in seiner Denkungsart irgend ein Verdienst muthwillig zu verkennen, oder es verkleinern zu wollen; er glaubt einzusehen, dass jede Stufe, die die Wissenschaft je bestiegen hat, erst bestiegen seyn musste, ehe sie eine höhere betreten konnte; er hält es wahrhaftig nicht für persönliches Verdienst, durch einen glücklichen Zufall nach vortrefflichen Arbeitern an die Arbeit gerufen zu werden; und er weiss, das alles Verdienst, das etwa hierin Statt finden könnte, nicht auf dem Glücke des Findens, sondern auf der Redlichkeit des Suchens beruht, über welche jeder nur selbst sich richten und belohnen kann. Er sagte diess nicht um jener grossen Männer und um derer Willen, die ihnen gleichen; sondern für andere nicht ganz so grosse Männer. Wer überflüssig findet, dass er es sagte, der gehört nicht unter diejenigen, für welche er es sagte.

Ausser jenen ernsthaften giebt es auch noch scherzhafte Männer, die den Philosophen warnen, sich durch Übertriebene Erwartungen von seiner Wissenschaft doch nicht lächerlich zu machen. Ich will nicht entscheiden, ob alle recht aus Herzensgrunde lachen, weil ihnen die Jovialität einmal angeboren ist; oder ob es nicht welche unter ihnen giebt, die sich bloss zum Lachen zwingen, um dem weltunklugen Forscher ein Unternehmen zu verleiden, das sie aus begreiflichen Gründen nicht gern sehen2. Da ich, so viel mir bewusst ist, bis jetzt durch Aeusserung solcher hohen Erwartungen ihrer Laune noch keine Nahrung gegeben habe: so ist es mir vielleicht am ersten erlaubt, sie, nicht um der Philosophen, und noch weniger[31] um der Philosophie, sondern um ihrer selbst Willen, zu bitten, das Lachen so lange zu verhalten, bis das Unternehmen förmlich mislungen, und aufgegeben ist. Mögen sie dann unseres Glaubens an die Menschheit, zu der sie selbst gehören, und unserer Hoffnungen von den grossen Anlagen derselben spotten; mögen sie dann ihren Trostspruch: Es ist der Menschheit einmal nicht zu helfen; so war es, und so wird es immer seyn, – wiederholen, so oft sie des Trostes bedürfen!


Vorrede zur zweiten Ausgabe

Diese kleine Schrift hatte sich vergriffen. Ich bedarf derselben, um in meinen Vorlesungen mich darauf zu beziehen; auch ist sie, einige Aufsätze im Philosophischen Journal einer Gesellschaft deutscher Gelehrten abgerechnet, bis jetzt die einzige Schrift, in welcher über das Philosophiren in der Wissenschaftslehre – selbst philosophirt wird, und die daher zu einer Einleitung in dieses System dient. Diese Gründe haben mich bewogen, eine neue Ausgabe derselben zu veranstalten.

Sogar den Zweck und das Wesen dieser Schrift hat man, ohnerachtet ihres bestimmten Titels und ihres Inhalts, häufig verkannt, und es wird bei der zweiten Ausgabe nöthig, was ich bei der ersten für völlig unnöthig hielt, sich über diese Puncte in einer Vorrede bestimmt zu erklären.

Es kann nemlich über die Metaphysik, die nur nicht eine Lehre von den vorgeblichen Dingen an sich seyn muss, sondern eine genetische Ableitung dessen, was in unserem Bewusstseyn vorkommt, selbst wiederum philosophirt, – es können Untersuchungen angestellt werden über die Möglichkeit, die eigentliche Bedeutung, die Regeln einer solchen Wissenschaft; und es ist sehr vortheilhaft für die Bearbeitung der Wissenschaft selbst, dass dies geschehe. Ein System von dergleichen Untersuchungen heisst in philosophischer Hinsicht Kritik; wenigstens sollte man nur das angegebene mit diesem Namen bezeichnen. Die Kritik ist nicht selbst die Metaphysik,[32] sondern liegt über sie hinaus: sie verhält sich zur Metaphysik gerade so, wie diese sich verhält zur gewöhnlichen Ansicht des natürlichen Verstandes. Die Metaphysik erklärt diese Ansicht, und sie selbst wird erklärt in der Kritik. Die eigentliche Kritik kritisirt das philosophische Denken: soll die Philosophie selbst auch kritisch heissen, so kann man von ihr nur sagen, dass sie das natürliche Denken kritisire. Eine reine Kritik – die Kantische z.B., die sich als Kritik ankündigte, ist nichts weniger als rein, sondern grossentheils selbst Metaphysik; sie kritisirt bald das philosophische, bald das natürliche Denken: welches ihr an sich gar nicht zum Tadel gereichen würde, wenn sie nur die so eben gemachte Unterscheidung theils überhaupt bestimmt angegeben, theils bei einzelnen Untersuchungen angedeutet hätte, auf welchem Gebiete dieselben lägen: – eine reine Kritik, sage ich, enthält keine metaphysischen Untersuchungen beigemischt; eine reine Metaphysik – die bisherigen Bearbeitungen der Wissenschaftslehre, die sich als Metaphysik ankündigte, sind in dieser Absicht nicht rein, noch konnten sie es seyn, indem nur durch Hülfe der beigefügten kritischen Winke diese ungewöhnliche Denkart sich einigen Eingang versprechen durfte – eine reine Metaphysik, sage ich, enthält keine fernere Kritik, als mit welcher man schon vor ihr vorher ins reine gekommen sein soll.

Das Gesagte bestimmt genau das Wesen der folgenden Schrift. Sie ist ein Theil der Kritik der Wissenschaftslehre, keinesweges aber die Wissenschaftslehre selbst, oder von ihr ein Theil.

Sie ist ein Theil dieser Kritik, sagte ich. Sie beschäftigt sich besonders damit, das Verhältniss der Wissenschaftslehre zu dem gemeinen Wissen, und zu den auf dem Standpuncte desselben möglichen Wissenschaften, der Materie des Wissens nach, darzustellen. Aber es giebt noch eine andere Betrachtung, welche sehr viel beitragen kann, einen richtigen Begriff unseres Systems zu erzeugen, dasselbe gegen Misverständnisse zu schützen, und ihm Eingang zu verschaffen; die – über das Verhältniss des transscendentalen Denkens zu dem gemeinen der Form nach, d.h. die Beschreibung des Gesichtspunctes,[33] aus welchem der transscendentale Philosoph alles Wissen erblickt, und seiner Gemüthsstimmung in der Speculation. Der Verf. glaubt über diese Puncte in seinen zwei Einleitungen zu einer neuen Darstellung der Wissenschaftslehre (in dem oben genannten Journale, im Jahrgange 1797), besonders in der zweiten, sich mit einiger Deutlichkeit erklärt zu haben. – Eine Wissenschaft, und die Kritik derselben, unterstützen und erklären sich wechselseitig. Erst wenn die reine Darstellung der Wissenschaftslehre selbst möglich seyn wird, wird es leicht seyn, systematisch und vollständig über das Verfahren derselben Rechenschaft abzulegen. Verzeihe das Publicum dem Verf. vorläufige und unvollständige Arbeiten, bis einst er selbst, oder ein anderer, vollenden kann!

In diesem neuen Abdrucke sind bloss mehrere Wendungen und Ausdrücke, die nicht bestimmt genug waren, geändert, einige Anmerkungen unter dem Texte, welche das System in Streitigkeiten verwickelten, deren es sich bis jetzt noch überheben kann, und der ganze dritte Abschnitt (hypothetische Eintheilung der Wissenschaftslehre), der gleich bei seiner Abfassung nur einen temporären Zweck hatte, und dessen Inhalt seitdem in der Grundlage der gesammten W. L. ausführlicher und deutlicher vorgetragen ist, weggelassen worden.

Indem ich eine Schrift, in welcher ich mein System zu allererst ankündigte, wieder herausgebe, ist es vielleicht nicht unschicklich, einiges zur Geschichte der Aufnahme beizubringen, welche dieses System bisher gefunden. Wenige ergriffen die vernünftigere Maassregel, vorläufig stille zu schweigen und sich erst ein wenig zu bedenken; die mehreren liessen ihr dummes Staunen über die neue Erscheinung unverhohlen blicken, und empfingen sie mit blödsinnigem Gelach und abgeschmacktem Spott; die gutmüthigeren unter diesen wollten zur Entschuldigung des Verfassers glauben, dass die ganze Sache bloss ein übel ausgedachter Spass sei, während andere im Ernste nachsannen, wie man ihn bald »im Innern gewisser milden Stiftungen« versorgen könne. – Es würde den lehrreichsten Beitrag zur Geschichte des menschlichen Geistes abgeben, wenn man erzählen könnte, wie gewisse Philosopheme[34] bei ihrer ersten Erscheinung, aufgenommen worden; es ist ein wahrer Verlust, dass man die in dem ersten Erstaunen gefällten Urtheile der Zeitgenossen über einige ältere Systeme nicht mehr besitzt. In Rücksicht des Kantischen Systems ist es noch Zeit, eine Sammlung der ersten Recensionen desselben, – die in der wohlberühmten Göttingischen Gelehrten-Zeitung an der Spitze – zu veranstalten, und für die künftigen Zeitalter als Seltenheiten aufzubewahren. Für die Wissenschaftslehre will ich selbst dieses Geschäft übernehmen; und um einen Anfang zu machen, lege ich dieser Schrift zwei der merkwürdigsten dahin einschlagenden Recensionen bei, es versteht sich, ohne Bemerkungen hinzuzusetzen. Es bedarf für das philosophische Publicum, welches gegenwärtig mit meinem Systeme besser bekannt ist, solcher Bemerkungen nicht, und für die Urheber jener Recensionen ist es Unglück genug, gesagt zu haben, was sie in denselben sagen.

Ohnerachtet dieses abschreckenden Empfanges hat dennoch bald darauf dieses System glücklichere Schicksale gehabt, als wohl irgend einem anderen zu Theile geworden seyn dürften. Mehrere junge geistreiche Kopfe haben es mit Feuer ergriffen, und ein verdienst, voller Veteran in der philosophischen Literatur hat ihm nach langer und reifer Prüfung seinen Beifall gegeben. Es lässt von den vereinten Bemühungen so vieler vortrefflichen Köpfe sich erwarten, dass es bald recht vielseitig dargestellt und ausgebreitet angewendet, die Umstimmung des Philosophirens, und vermittelst desselben, des wissenschaftlichen Verfahrens überhaupt bewirken werde, welche es beabsichtiget. Ohnerachtet der Aehnlichkeit seiner ersten Aufnahme mit der Aufnahme des zunächst vorhergegangenen – – anderen Systems, wie gute Kenner glauben – anderen Darstellung eben desselben Systems, wie ich gleichfalls nicht ohne gute Gründe[35] annehme (Über welchen Punct jedoch weiter zu streiten ich feierlich aufgebe), ohnerachtet dieser Aehnlichkeit, sage ich, – obschon, wie sich das von Kantianern versteht, die Aufnahme der Wissenschaftslehre viel gröber und pöbelhafter ausfiel, als die der Kantischen Schriften – werden doch hoffentlich beide – Systeme oder Darstellungen, nicht den gleichen Erfolg haben, einen Haufen sclavischer und brutaler Nachbeter zu bilden. Theils sollte man glauben, dass die Deutschen durch die zunächst vorhergegangene traurige Begebenheit sich abschrecken lassen, und nicht kurz hintereinander zweimal das Joch der Nachbeterei aufladen werden; theils scheint sowohl der bis jetzt gewählte, einen festen Buchstaben vermeidende Vortrag, als der innere Geist dieser Lehre sie gegen gedankenlose Nachsprecher zu schützen; auch ist es von den Freunden derselben nicht zu erwarten, dass sie eine solche Huldigung wohl aufnehmen werden.

Für die Vollendung des Systems ist noch unbeschreiblich viel zu thun. Es ist jetzt kaum der Grund gelegt, kaum ein Anfang des Baues gemacht; und der Verf. will alle seine bisherigen Arbeiten nur für vorläufige gehalten wissen. Die feste Hoffnung, die er nunmehr fassen kann, nicht, wie er vorher befürchtete, auf gutes Glück, in der individuellen Form, in der es sich ihm zuerst darbot, für irgend ein künftiges Zeitalter, das ihn verstehen dürfte, in todten Buchstaben, sein System niederlegen zu müssen, sondern schon mit seinen Zeitgenossen sich darüber zu verständigen und zu berathen, dasselbe durch gemeinschaftliche Bearbeitung mehrerer eine allgemeinere Form gewinnen zu sehen, und es lebendig im Geiste und der Denkart des Zeitalters zu hinterlassen, ändert den Plan, den er sich bei der ersten Ankündigung desselben vorschrieb. Er wird nemlich in der systematischen Ausführung des Systems vor jetzt nicht weiter fortschreiten, sondern erst das bis jetzt Erfundene vielseitiger darstellen, und vollkommen klar und jedem Unbefangenen evident zu machen suchen. Ein Anfang dieser Arbeit ist schon in dem oben genannten Journale gemacht worden, und sie wird fortgesetzt werden, so wie meine nächsten Geschäfte, als akademischer Docent, es verstatten.[36]

Mehreren mir bekannt gewordenen Aeusserungen zufolge ist durch jene Aufsätze manchem ein Licht aufgegangen; und wenn die Denkart des Publicum über die neue Lehre nicht allgemeiner umgestimmt worden, so kommt dies wohl mit daher, dass jenes Journal nicht sehr verbreitet zu seyn scheint. Zu demselben Zwecke werde ich, sobald es meine Zeit erlaubt, einen neuen Versuch einer streng – und rein – systematischen Darstellung der Grundlage der Wissenschaftslehre erscheinen lassen. Jena, zur Michaelismesse 1798.[37]

1

Der eigentliche Streit, der zwischen beiden obwaltet, und in welchem die Skeptiker sich mit Recht auf die Seite der Dogmatiker, und mit Ihnen des gesunden Menschenverstandes, der zwar nicht als Richter, aber als ein nach Artikeln zu vernehmender Zeuge gar sehr in Betrachtung kommt, geschlagen haben, dürfte wohl der über den Zusammenhang unserer Erkenntnisse mit einem Dinge an sich seyn; und der Streit dürfte durch eine künftige Wissenschaftslehre wohl dahin entschieden werden, dass unsere Erkenntniss zwar nicht unmittelbar durch die Vorstellung, aber wohl mittelbar durch das Gefühl mit dem Dinge an sich zusammenhänge; dass die Dinge allerdings bloss als Erscheinungen vorstellt, dass sie aber als Dinge an sich gefühlt werden; dass ohne Gefühl gar keine Vorstellung möglich seyn würde; dass aber die Dinge an sich nur subjectiv, d. i. nur in wiefern sie auf unser Gefühl wirken, erkannt werden. [Anmerkung zur 1. Ausgabe.]

2

Malis rident alienis.

Quelle:
Johann Gottlieb Fichtes sämmtliche Werke. Band 1, Berlin 1845/1846, S. 29-38.
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