E. Resultat

[454] a) Der nunmehrige Standpunkt der Philosophie ist, daß die Idee in ihrer Notwendigkeit erkannt, die Seiten ihrer Diremtion, Natur und Geist, jedes als Darstellung der Totalität der Idee und nicht nur als an sich identisch, sondern aus[454] sich selbst diese eine Identität hervorbringend und diese dadurch als notwendig erkannt werde. Das letzte Ziel und Interesse der Philosophie ist, den Gedanken, den Begriff mit der Wirklichkeit zu versöhnen. Die Philosophie ist die wahrhafte Theodizee, gegen Kunst und Religion und deren Empfindungen, – diese Versöhnung des Geistes, und zwar des Geistes, der sich in seiner Freiheit und in dem Reichtum seiner Wirklichkeit erfaßt hat. Es ist leicht, die Befriedigung sonst auf untergeordneten Standpunkten, Anschauungs-, Gefühlsweisen zu finden. Je tiefer der Geist in sich gegangen, desto stärker der Gegensatz: die Tiefe ist nach der Größe des Gegensatzes, des Bedürfnisses zu messen; je tiefer er in sich, desto tiefer ist sein Bedürfnis, nach außen zu suchen, sich zu finden, desto breiter sein Reichtum nach außen.

Was als wirkliche Natur ist, ist Bild der göttlichen Vernunft; die Formen der selbstbewußten Vernunft sind auch Formen der Natur. Natur und geistige Welt, Geschichte, sind die beiden Wirklichkeiten. Den Gedanken, der sich selbst faßt, sahen wir hervortreten; er strebte, sich in sich konkret zu machen. Seine erste Tätigkeit ist formell; erst Aristoteles sagt, der vors ist das Denken des Denkens. Das Resultat ist der Gedanke, der bei sich ist und darin zugleich das Universum umfaßt, es in intelligente Welt verwandelt. Im Begreifen durchdringen sich geistiges und natürliches Universum als ein harmonierendes Universum, das sich in sich flieht, in seinen Seiten das Absolute zur Totalität entwickelt, um eben damit, in ihrer Einheit, im Gedanken sich bewußt zu werden.

Bis hierher ist nun der Weltgeist gekommen. Die letzte Philosophie ist das Resultat aller früheren; nichts ist verloren, alle Prinzipien sind erhalten. Diese konkrete Idee ist das Resultat der Bemühungen des Geistes durch fast 2500 Jahre (Thales wurde 640 vor Christus geboren), – seiner ernsthaftesten Arbeit, sich selbst objektiv zu werden, sich zu erkennen:


Tantae molis erat, se ipsam cognoscere mentem.[455]


Daß die Philosophie unserer Zeit hervorgebracht werde, dazu hat solch eine lange Zeit gehört; so träge und langsam arbeitete er, sich an dieses Ziel zu bringen. Was wir in der Erinnerung kurz überschauen, läuft in der Wirklichkeit in diese Länge auseinander. Denn in dieser strebt der Begriff des Geistes, in sich angetan mit seiner ganzen konkreten Entwicklung, Reichtum, äußerlichem Bestehen, ihn durchzubilden und sich fortzuführen und aus ihm hervorzugehen. Er schreitet immer vorwärts zu, weil nur der Geist ist Fortschreiten. Oft scheint er sich vergessen, verloren zu haben; aber innerlich sich entgegengesetzt, ist er innerliches Fortarbeiten – wie Hamlet vom Geiste seines Vaters sagt, »Brav gearbeitet, wackerer Maulwurf« –, bis er, in sich erstarkt, jetzt die Erdrinde, die ihn von seiner Sonne, seinem Begriffe, schied, aufstößt, daß sie zusammenfällt. In solcher Zeit hat er die Siebenmeilenstiefel angelegt, wo sie, ein seelenloses, morschgewordenes Gebäude, zusammenfällt und er in neuer Jugend sich gestaltet zeigt. Diese Arbeit des Geistes, sich zu erkennen, sich zu finden, diese Tätigkeit ist der Geist, das Leben des Geistes selbst. Sein Resultat ist der Begriff, den er von sich erfaßt: die Geschichte der Philosophie die klare Einsicht, daß der Geist dies gewollt in seiner Geschichte. – Diese Arbeit des Menschengeistes im inneren Denken ist mit allen Stufen der Wirklichkeit parallel. Keine Philosophie geht über ihre Zeit hinaus. Die Geschichte der Philosophie ist das Innerste der Weltgeschichte. Daß die Gedankenbestimmungen diese Wichtigkeit hatten, das ist weitere Erkenntnis, die nicht in die Geschichte der Philosophie gehört. Diese Begriffe sind die einfachste Offenbarung des Geistes der Welt: sie, in ihrer konkreteren Gestalt, die Geschichte.

Es ist also α) nicht gering zu achten, was der Geist und zwar jetzt erworben. Älteres ist zu ehren, seine Notwendigkeit, daß es ein Glied in dieser heiligen Kette ist, aber auch nur ein Glied. Die Gegenwart ist das Höchste. β) Die bestimmten Philosophien sind keine Modephilosophien und desgleichen,[456] nicht zufällige, nicht ein Leuchten, das ein Strohfeuer, da und dort Eruptionen, sondern ein geistiges vernünftiges Fortschreiten, notwendig eine Philosophie in der Entwicklung, die Enthüllung Gottes, wie er sich weiß. Wo mehrere, sind es unterschiedene Seiten, einseitige Prinzipien, die eine Totalität ausmachen, welche ihnen zugrunde liegt; wir sehen Widerlegung der einen durch die andere. γ) Auch sind es nicht kleine, schwache Bemühungen, Mäkeleien an dieser oder jener Einzelheit; das Prinzip ist zu erkennen.

b) Um die Hauptepochen der ganzen Geschichte der Philosophie zu übersehen, die notwendige Stufenfolge der Hauptmomente zusammenzufassen, so ist, nach orientalischem Taumel der Subjektivität, die zu keinem Verstand – damit Bestand – kommt, das Licht des Gedankens in den Griechen aufgegangen. Die Stufen sind die Ideen. Die Philosophie der Alten hat die absolute Idee gedacht, und die Realisierung oder die Realität derselben hat darin bestanden, die vorhandene gegenwärtige Welt zu begreifen und sie zu betrachten, wie sie an und für sich ist.

1. Diese Philosophie ging nicht von der Idee selbst aus, sondern vom Gegenständlichen als einem Gegebenen, und verwandelt dasselbe in die Idee; – das Sein.

2. Der abstrakte Gedanke, der nous, als subjektives Denken; – Platons Allgemeine.

3. In Aristoteles tritt der Begriff auf, frei, unbefangen, begreifendes Denken, alle Gestaltungen des Universums durchlaufend, vergeistigend.

4. Der Begriff als Subjekt, sein Fürsichwerden, Insichsein, die abstrakte Trennung sind die Stoiker, Epikureer, der Skeptizismus: nicht freie konkrete Form, sondern abstrakte, in sich formelle Allgemeinheit.

5. Der Gedanke der Totalität, die intelligible Welt, die Welt als Gedankenwelt, ist die konkrete Idee, wie wir sie bei den Neuplatonikern gesehen haben. Dies Prinzip ist die Idealität überhaupt in aller Realität, die Idee als Totalität,[457] aber nicht sich wissende Idee, – bis das Prinzip der Subjektivität, Individualität in sie einschlug, Gott als Geist sich wirklich im Selbstbewußtsein wurde.

6. Aber das Werk der modernen Zeit ist, diese Idee zu fassen als Geist, als die sich wissende Idee. Um dazu fortzugehen, von der wissenden Idee zum Sichwissen der Idee, gehört der unendliche Gegensatz, daß die Idee zum Bewußtsein ihrer absoluten Entzweiung gekommen ist. Die Philosophie vollendete so, indem der Geist das gegenständliche Wesen dachte, die Intellektualität der Welt und erzeugte diese geistige Welt als einen jenseits der Gegenwart und Wirklichkeit vorhandenen Gegenstand, wie eine Natur, -die erste Schöpfung des Geistes. Die Arbeit des Geistes bestand nun darin, dies Jenseits zurück zur Wirklichkeit und ins Selbstbewußtsein zu führen. Dies ist darin geleistet, daß das Selbstbewußtsein sich selbst denkt und das absolute Wesen als das sich selbstdenkende Selbstbewußtsein erkennt. – Über diese Entzweiung hat das reine Denken in Cartesius sich aufgetan. Das Selbstbewußtsein denkt sich erstens als Bewußtsein; darin ist alle gegenständliche Wirklichkeit enthalten und die positive, anschauende Beziehung seiner Wirklichkeit auf die andere. Denken und Sein sind entgegengesetzt und identisch bei Spinoza; er hat die substantielle Anschauung, das Erkennen ist äußerlich. Es ist das Prinzip der Versöhnung, vom Denken als solchem angefangen, und das Aufheben der Subjektivität des Denkens: so in Leibnizens vorstellender Monade.

7. Zweitens denkt das Selbstbewußtsein, daß es Selbstbewußtsein ist, darin es für sich, aber noch für sich in negativer Beziehung auf Anderes ist. Das ist die Fichtesche Subjektivität, α) als Kritik des Denkens, β) als Trieb zum Konkreten. Die absolut reine unendliche Form ist ausgesprochen; – Selbstbewußtsein, Ich.

8. Dieser Blitz schlägt in die geistige Substanz ein, und so ist absoluter Inhalt und absolute Form identisch, – die Substanz identisch in sich mit dem Erkennen. Das Selbstbewußtsein[458] erkennt drittens seine positive Beziehung als seine negative und seine negative als seine positive – oder diese entgegengesetzten Tätigkeiten als dieselbe, d.h. das reine Denken oder Sein als die Sichselbstgleichheit und diese als die Entzweiung. Dies ist die intellektuelle Anschauung; aber daß sie in Wahrheit intellektuell sei, [dazu] wird erfordert, daß sie nicht unmittelbar sei jenes Anschauen des Ewigen und Göttlichen, wie man sagt, sondern absolut erkennend. Dies nicht sich selbst erkennende Anschauen ist der Anfang, wovon als einem absolut Vorausgesetzten ausgegangen wird; es selbst ist so nur anschauend, als unmittelbares Erkennen, nicht Selbsterkennen; oder es erkennt nichts, und sein Angeschautes ist nicht ein Erkanntes, – sondern, wenns hoch kommt, schöne Gedanken, aber keine Erkenntnisse.

Und erkannt ist die intellektuelle Anschauung, α) indem die Entgegengesetzten, alle äußere Wirklichkeit als die innere, jedes getrennt von dem anderen erkannt wird. Wird es seinem Wesen nach, wie es ist, erkannt, so zeigt es sich als nicht bestehend, sondern daß sein Wesen die Bewegung des Übergehens ist. Dies Heraklitische oder Skeptische, daß nichts ruhend ist, dies muß von jedem aufgezeigt werden; und so in diesem Bewußtsein – daß das Wesen jedes Bestimmtheit ist, sein Gegenteil ist – geht die begriffene Einheit mit seinem Gegenteile hervor. β) Ebenso ist diese Einheit selbst in ihrem Wesen zu erkennen; ihr Wesen als diese Identität ist ebenso, in ihr Gegenteil überzugehen oder sich zu realisieren, sich anders zu werden; und so tritt ihr Gegensatz durch sie selbst hervor. γ) Wieder ist von dem Gegensatz zu sagen, er ist im Absoluten nicht; dies Absolute ist das Wesen, das Ewige usf. Aber dies ist selbst eine Abstraktion, oder es ist nur auf einer Seite, und der Gegensatz ist das Ideelle; er ist die Form, er ist das wesentliche Moment seiner Bewegung. Jenes ist nicht ruhend, dies nicht der rastlose Begriff, sondern ruhend, in sich befriedigt, in seiner Rastlosigkeit. – Das reine Denken ist fortgegangen zum Gegensatz des Subjektiven und Objektiven; und die wahrhafte[459] Versöhnung des Gegensatzes ist die Einsicht, daß dieser Gegensatz, auf seine absolute Spitze getrieben, sich selbst auflöst, an sich, wie Schelling sagt, die Entgegengesetzten identisch sind, und nicht nur an sich, sondern daß das ewige Leben dieses ist, den Gegensatz ewig zu produzieren und ewig zu versöhnen. – In der Einheit den Gegensatz, und in dem Gegensatz die Einheit zu wissen, dies ist das absolute Wissen; und die Wissenschaft ist dies, diese Einheit in ihrer ganzen Entwicklung durch sich selbst zu wissen.

c) Dies ist nunmehr das Bedürfnis der allgemeinen Zeit und der Philosophie. Es ist eine neue Epoche in der Welt entsprungen. Es scheint, daß es dem Weltgeiste jetzt gelungen ist, alles fremde gegenständliche Wesen sich abzutun und endlich sich als absoluten Geist zu erfassen und, was ihm gegenständlich wird, aus sich zu erzeugen und es, mit Ruhe dagegen, in seiner Gewalt zu behalten. Der Kampf des endlichen Selbstbewußtseins mit dem absoluten Selbstbewußtsein, das jenem außer ihm erschien, hört auf. Das endliche Selbstbewußtsein hat aufgehört, endliches zu sein; und dadurch andererseits das absolute Selbstbewußtsein die Wirklichkeit erhalten, der es vorher entbehrte. Es ist die ganze bisherige Weltgeschichte überhaupt und die Geschichte der Philosophie insbesondere, welche nur diesen Kampf darstellt und da an ihrem Ziele zu sein scheint, wo dies absolute Selbstbewußtsein, dessen Vorstellung sie hat, aufgehört hat, ein Fremdes zu sein, wo also der Geist als Geist wirklich ist. Denn er ist dies nur, indem er sich selbst als absoluten Geist weiß; und dies weiß er in der Wissenschaft. Der Geist produziert sich als Natur, als Staat; jenes ist sein bewußtloses Tun, worin er sich ein Anderes, nicht als Geist ist; in den Taten und im Leben der Geschichte wie auch der Kunst bringt er sich auf bewußte Weise hervor, weiß von mancherlei Arten seiner Wirklichkeit, aber auch nur Arten derselben; aber nur in der Wissenschaft weiß er von sich als absolutem Geist, und dies Wissen allein, der Geist, ist seine wahrhafte Existenz.[460]

Dies ist nun der Standpunkt der jetzigen Zeit, und die Reihe der geistigen Gestaltungen ist für jetzt damit geschlossen. -Hiermit ist diese Geschichte der Philosophie beschlossen. Ich wünsche, daß Sie daraus ersehen haben, daß die Geschichte der Philosophie nicht eine blinde Sammlung von Einfällen, ein zufälliger Fortgang ist. Ich habe vielmehr ihr notwendiges Hervorgehen auseinander aufzuzeigen versucht, so daß die eine Philosophie schlechthin notwendig die vorhergehende voraussetzt. Das allgemeine Resultat der Geschichte der Philosophie ist: 1. daß zu aller Zeit nur eine Philosophie gewesen ist, deren gleichzeitige Differenzen die notwendigen Seiten des einen Prinzips ausmachen; 2. daß die Folge der philosophischen Systeme keine zufällige, sondern die notwendige Stufenfolge der Entwicklung dieser Wissenschaft darstellt; 3. daß die letzte Philosophie einer Zeit das Resultat dieser Entwicklung und die Wahrheit in der höchsten Gestalt ist, die sich das Selbstbewußtsein des Geistes über sich gibt. Die letzte Philosophie enthält daher die vorhergehenden, faßt alle Stufen in sich, ist Produkt und Resultat aller vorhergehenden. Man kann jetzt nicht Platoniker sein, man muß sich erheben α) über die Kleinlichkeiten einzelner Meinungen, Gedanken, Einwürfe, Schwierigkeiten; β) über seine eigene Eitelkeit, als ob man etwas Besonderes gedacht habe. Denn den inneren substantiellen Geist erfassen, dies ist der Standpunkt des Individuums; innerhalb des Ganzen sind sie wie Blinde in demselben, der innere Geist treibt sie.

Hiernach ist nun unser Standpunkt das Erkennen der Idee, das Wissen der Idee als Geist, als absoluter Geist, der sich so entgegensetzt einem anderen Geiste, dem endlichen; und das Prinzip dieses Geistes ist, zu erkennen, so daß für ihn ist der absolute Geist. Ich habe versucht, diesen Zug der geistigen Gestaltungen der Philosophie in ihrem Fortgehen mit Andeutung ihres Zusammenhangs zu entwickeln, vor Ihren Gedanken vorüberzuführen. Diese Reihe ist das wahrhafte Geisterreich, das einzige Geisterreich, das es gibt, – eine[461] Reihe, die nicht eine Vielheit, noch auch eine Reihe bleibt als Aufeinanderfolge, sondern eben im Sichselbsterkennen sich zu Momenten des einen Geistes, zu dem einen und demselben gegenwärtigen Geiste macht. Und dieser lange Zug von Geistern sind die einzelnen Pulse, die er in seinem Leben verwendet; sie sind der Organismus unserer Substanz. Auf sein Drängen – wenn der Maulwurf im Innern fortwühlt – haben wir zu hören und ihm Wirklichkeit zu verschaffen; sie sind ein schlechthin notwendiger Fortgang, der nichts als die Natur des Geistes selbst ausspricht und in uns allen lebt. Ich wünsche, daß diese Geschichte der Philosophie eine Aufforderung für Sie enthalten möge, den Geist der Zeit, der in uns natürlich ist, zu ergreifen und aus seiner Natürlichkeit, d.h. Verschlossenheit, Leblosigkeit hervor an den Tag zu ziehen und – jeder an seinem Orte – mit Bewußtsein an den Tag zu bringen.

Für Ihre Aufmerksamkeit, die Sie mir bei diesem Versuche bewiesen haben, habe ich Ihnen meinen Dank abzustatten; er ist mir ebenso durch Sie zur höheren Befriedigung geworden. Und vergnüglich ist es mir gewesen, in diesem geistigen Zusammenleben mit Ihnen gestanden zu haben, – und nicht gestanden zu haben, sondern, wie ich hoffe, ein geistiges Band miteinander geknüpft zu haben, das zwischen uns bleiben möge! Ich wünsche Ihnen, recht wohl zu leben.[462]


Quelle:
Georg Wilhelm Friedrich Hegel: Werke in zwanzig Bänden. Band 20, Frankfurt am Main 1979.
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