§ 63. B. Der Positivismus in Frankreich.

  • [370] Literatur: Über die französische Philosophie im 19. Jahrh. überhaupt vgl. Ravaisson, La philos. en France au XIXe siècle, 1867, 3. Aufl. deutsch von E. König, 1889. Ferraz, Etudes sur la philos. en France au XIXe siècle. 3 Bde., 1878 – 87. Eine ausführliche Übersicht gibt der Franzose Ruyssen in Ueberweg IV, § 54 – 67.

1. Die französische Philosophie in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts.

Ihre Entwicklung entspricht zum großen Teile den gleichzeitigen politischen Wandlungen Frankreichs. Der Philosophie der Revolutionszeit folgte schon unter dem Kaisertum, noch mehr unter der bourbonischen Restauration eine einschneidende Reaktion auf fast allen Gebieten des geistigen Lebens. Nachdem Chateaubriand bereits 1802 in seinem Le génie du Christianisme der neuen romantischen Zeitstimmung Ausdruck verliehen hatte, predigten de Maistre (1753 – 1821), der Begründer des modernen Ultramontanismus in Frankreich, und de Bonald (1754 – 1840), der Urheber des »Traditionalismus«, d.h. der legitimistisch-konservativen Gesellschaftstheorie: Vernunft und Wissenschaft haben sich unfähig erwiesen, den Menschen zu leiten; deshalb zurück zum Glauben, zur Autorität, zum Papsttum! Auch Lamennais (1782 bis[370] 1854) war ein Vertreter dieser Richtung (Versuch über die Gleichgültigkeit in Sachen der Religion, Paris 1817 ff.), bis er durch seine kühnen Paroles d'un croyant (1834) mit der offiziellen Kirche in Streit und in demokratisches Fahrwasser geriet. Sein philosophisches Hauptwerk aus dieser zweiten Periode ist Esquisse d'une philosophie (1841 – 46).

Dem liberalen Julikönigtum (1830 – 48) entspricht auf philosophischem Gebiete ein eklektischer Spiritualismus, der in Victor Cousin (1792 – 1867) seinen bezeichnendsten Ausdruck fand. Seine psychologischen Ansichten verdankte dieser mehr nachempfindende als schöpferische Geist dem verdienten Neubegründer der französischen Psychologie Maine de Biran (1766 – 1824), welcher, die Untersuchungen der »Ideologen« (§ 24) vertiefend, durch Kant und Fichte angeregt, das unmittelbare Bewußtsein der Selbsttätigkeit und des Wollens zum Grundprinzip der Erkenntnis machte und darauf später auch ein metaphysisches System gründete; sodann dessen Anhänger Ampère (1775 – 1836), dem berühmten Physiker, der namentlich die Methode der »Beziehungen« pflegte. Mit deren Lehre verband Cousin die von Royer-Collard (1763 – 1843), liberalem Abgeordneten unter der Restauration, in Frankreich eingeführte Schottische Philosophie des gesunden Menschenverstandes, außerdem aber, namentlich in seinen Vorlesungen von 1828, den Schelling-Hegelschen absoluten Idealismus, den er jedoch später zugunsten eines seichten theologisierenden Cartesianismus wieder aufgab. Mehr Verdienste als durch diesen so zusammengestückelten spiritualistischen Eklektizismus hat sich Cousin durch zahlreiche von ihm und seiner Schule ausgeführte philosophiehistorische Arbeiten und Übersetzungen erworben. In der Ethik trat er gegen den Eudämonismus und Materialismus auf. Von seinen zahlreichen Büchern gilt als das wichtigste Du Vrai, du Beau et du Bien (1837, 12. Aufl. 1872). Als Leiter des philosophischen Unterrichts an der Pariser Ecole normale, als glänzender Schönredner und Stilist war Cousin unter der Regierung Louis Philipps sozusagen der philosophische Diktator Frankreichs; nach dem Sturze des »Bürgerkönigs« zog er sich aus dem öffentlichen Leben zurück und widmete sich allgemein-literarischen Arbeiten. Philosophisch nahe steht ihm der mannhaftere Jouffroy (1796 – 1842), der vor allem die Selbständigkeit der Psychologie gegenüber der Physiologie einer-, der metaphysischen Spekulation anderseits verteidigte.[371]


2. Der Positivismus von Auguste Comte.

  • Literatur: Littré, A. Comte et la philosophie positive, 1863, 3. Aufl. 1877. J. St. Mill, A. Comte and Positivisme, 1865; deutsch 1874. Lévy-Bruhl, Die Philosophie A. Comtes (übersetzt von Molenaar), Leipzig 1902. Mehlis, Die Geschichtsphilosophie A. Comtes, 1909. Populär W. Ostwald, A. Comte, Der Mann und sein Werk, Lpz. 1914. Außerdem F. Sebrecht, Über d. Geist d. Positivismus. Lpz. 1915 (Philos. Bibl.) Das Hauptwerk ist der Cours de philosophie positive, 6 Bde., 1830 bis 1842, 6. Aufl. 1908 f. Eine deutsche Gesamtübersetzung des äußerst weitschweifigen Werkes existiert nicht, dagegen ein ausführlicher guter Auszug von J. Rig (Pseudonym), Paris 1881, ins Deutsche übersetzt von v. Kirchmann, 2 Bde., Lpz. 1883 f., mit Einleitung über Comtes Leben und Schriften.

Neben der herrschenden »offiziellen« Philosophie und dem Spiritualismus überhaupt geht jedoch von Anfang an eine starke Gegenströmung her, die sich in sozialer Beziehung im Saint-Simonismus (vgl. § 74), in allgemein-philosophischer in Comtes Positivismus äußerte. Während an der Ecole normale, die noch heute die Lehrer von Frankreichs höheren Schulen ausbildet, die spiritualistische und historische Metaphysik Cousins dominierte, kam an der polytechnischen Schule, an der u. a. auch der eigentliche Begründer und Systematiker der synthetischen Geometrie, J. V. Poncelet (1788 – 1867) lehrte, eine neue »positive« Philosophie auf, welche die Ergebnisse der eifrig gepflegten Naturwissenschaften nicht bloß für Gewerbetreibende oder Spezialisten, sondern auch für die Philosophie und allgemeine Weltanschauung zu verwerten suchte. Ihr Hauptvertreter ist der bedeutendste französische Philosoph des 19. Jahrhunderts:


Auguste Comte (1798 – 1857).

Zu Montpellier als Glied einer streng katholischen Beamtenfamilie geboren, wurde Comte schon mit 18 Jahren Polytechnicien in Paris. Dort trat er dem bekannten Sozialisten St. Simon näher, von dem er neben dem sozialen Interesse vor allem die Ansicht von der Notwendigkeit einer neuen geistigen Gewalt an Stelle der mittelalterlichen Hierarchie in sich aufnahm. Nach etwa siebenjähriger Bekanntschaft trennten sich jedoch die Wege beider. Im Gegensatz zu dem Meister hielt es der Jünger für nötig, vor allem praktischen Vorgehen erst einmal ein umfassendes »organisches« Denkgebäude zu schaffen, das er dann in den 6 Bänden seines Cours de philosophie positive (1830 – 42) vollendete, einem schwerfälligen und breiten,[372] aber ernsten und gedankenvollen Werke. Ein offizieller Lehrstuhl blieb ihm »wegen der unmoralischen Falschheit seines mathematisierenden Materialismus« versagt. Selbst die bescheidene Stelle eines Repetitors der höheren Mathematik büßte er infolge seines Werkes wieder ein und blieb seitdem im wesentlichen auf die Unterstützung wohlhabender Freunde und Verehrer angewiesen. Dem theoretischen Werke folgt dann 1841 – 54 in vier Bänden die Systematisierung der Gefühle und der auf diesen ruhenden praktischen Institutionen in seinem Traité de sociologie, instituant la religion de l'humanité, dem ein kurzer Auszug als Catéchisme positiviste ou sommaire exposition de la religion universelle (1852) folgte. Er fühlt sich jetzt (vgl. den letzten Titel) mehr und mehr nicht als Philosoph, sondern als Hohepriester einer neuen, mit einem förmlichen Kultus ausgestatteten (s. u.) »Menschheitsreligion«, dabei seiner »cerebralen Hygiene« gemäß sich systematisch von allen fremden Eindrücken absperrend, bloß der Versenkung in die eigenen Gedanken lebend. Es bildeten sich einzelne »comtistische« Gemeinden in Frankreich, England, Schweden und Amerika. Für die Geschichte der Philosophie hat sein theoretischer Positivismus ungleich mehr Bedeutung.


A. Die positive Philosophie.


a) Die drei Stadien. Die menschliche Erkenntnis durchläuft nach Comte drei Stadien: das theologische, das metaphysische und das jetzt erst anbrechende positive. In dem ersten, dem theologischen, weiß der Mensch sich die ihn umgebende Welt nur durch das Walten persönlicher, übernatürlicher Wesen begreiflich zu machen. Entwicklungsstufen: Fetischismus, Polytheismus und Monotheismus. Der letztere bildet den Übergang zu dem zweiten, dem metaphysischen Stadium, welches die Welt der Erscheinungen auf abstrakte Ideen, Prinzipien oder Kräfte zurückführt, die schließlich in eine Urkraft, die »Natur« münden. Gleich der Theologie verspricht auch die Metaphysik eine absolute Erklärung der Dinge, nur daß sie an die Stelle der Phantasie den logischen Beweis zu setzen sucht. Dadurch zersetzt sie den theologischen Vorstellungskreis. An die Stelle der Autorität tritt jetzt die Zweifelsucht, der egoistische Individualismus auf religiösem, politischem und sozialem Gebiete. Comte hegt eine starke Abneigung gegen diese zweite, ihm rein negativ erscheinende Periode: selbst der Katholizismus ist ihm wegen seiner Geschlossenheit[373] sympathischer als die inkonsequenten »Mittelformen« des Protestantismus, Deismus, Gallikanismus und Liberalismus. In der dritten, positiven oder wissenschaftlichen Periode dagegen, die Comte gegenwärtig anbrechen sieht, soll das einzige Kriterium die Übereinstimmung mit den Tatsachen, der einzige Glaubenssatz die von Baco, Descartes und Galilei angebahnte Unwandelbarkeit der Naturgesetze sein. Die positive Philosophie, die er verkündet, verzichtet auf einen absoluten Abschluß und in diesem Sinne auf »objektive Einheit« der Erkenntnis; sie begnügt sich mit der »subjektiven Einheit« der Methode. Sie weiß, daß sie nur Relationen, Gleichartigkeits- und Sukzessionsverhältnisse der Dinge feststellen kann. Sie ist eine Philosophie des Wirklichen, Sicheren, genau Bestimmbaren, Organischen und – Nützlichen. Denn sie lehrt auf die zukünftige Entwicklung schließen, voir pour prévoir.


) Die Hierarchie der Wissenschaften. Die einzelnen Wissenschaften treten jedoch nicht gleichzeitig in das metaphysische oder positive Stadium ein, sondern in einer bestimmten Reihenfolge, die zugleich eine Entwicklungsreihe vom Einfachsten und Universellsten zu immer größerer Kompliziertheit und Spezialisierung bezeichnet und damit den Grund zu folgender Rangordnung abgibt: 1. Mathematik (innerhalb derselben: Arithmetik, Geometrie und Mechanik), 2. Astronomie, 3. Physik, 4. Chemie, 5. Biologie, 6. Soziologie. Diese sechs Gruppen, von denen eine jede wieder in bestimmte Unterabteilungen zerfällt, sind »irreduktibel« und gehen nicht ineinander über. Jede bildet, sowohl historisch wie methodisch, die Voraussetzung der folgenden. Die ersten sind mehr abstrakt und deduktiv (rein deduktiv soll selbst die Mathematik nicht sein), die letzteren mehr konkret und induktiv. Die psychologischen Erscheinungen werden teils der Biologie, teils der Soziologie zugewiesen. Letztere ist noch nicht in das positive Stadium getreten. Es zu bewirken, betrachtet Comte als seine Aufgabe.

c) Die Soziologie. Mehr als die Hälfte von Comtes Hauptwerk ist der Gesellschaftswissenschaft oder Soziologie, wie der seitdem viel gebrauchte, sprachlich wenig glückliche Name lautet, gewidmet. Nicht bloß das gesamte Gebiet der Nationalökonomie, sondern auch der größte Teil der Psychologie und die ganze Ethik und Geschichtsphilosophie fällt ihr zu. Der physikalischen und biologischen entspricht eine soziale Statik und Dynamik.[374]

Jene untersucht die feststehenden Daseinsbedingungen der Gesellschaft, diese die Gesetze ihres Fortschritts. Ideen, Sitten, soziale Einrichtungen hängen eng miteinander zusammen. Die Geschichte der menschlichen Gesellschaft ist die Geschichte des menschlichen Geistes. Nur im sozialen Leben (Familie, Gesellschaft) vermögen sich die neben den egoistischen von vornherein bestehenden altruistischen Gefühle frei zu entfalten. Alle gedeihliche. Entwicklung der Menschheit beruht auf dem Zusammenwirken beider, sowie auf dem weiteren von Gefühl und Intellekt, welch letzterer allmählich immer mehr der leitende Faktor wird. Dem theologischen, metaphysischen und positiven entspricht auf politisch-sozialem Gebiet das militärische, juristische und industrielle Stadium. Zwischen den Proletariern und den positiven Denkern besteht ein natürliches Einverständnis, beide streben dem gleichen sozialen Ziele zu: allen Gelegenheit zu geistiger Entwicklung und Recht auf Arbeit zu verschaffen. Der Gemeinschaftsgedanke (esprit d'ensemble) ist auch die Quelle des Pflichtbegriffs: Vivre pour autrui! Vivre au grand jour! Hingebung der Starken für die Schwachen, Verehrung der Schwachen für die Starken! So ist alles vorbereitet für Comtes


B. Religion der Humanität.


Nur daß wir in dieser späteren Periode einen merkwürdigen Umschwung der Methode wahrnehmen. Die Vernunft soll sich jetzt in den Dienst des Gefühls, des Herzens stellen, von ihm sich erleuchten lassen. Nur durch das Subjekt ist Einheitlichkeit der Auffassung möglich. Über die Wissenschaft geht unserem Positivisten jetzt die Kunst, hoch erhaben über Erkennen und Handeln ist das Gefühl. Alle sechs Wissenschaften (S. 374) sind nur die Vorbereitung auf die Haupt- oder Grundwissenschaft oder vielmehr die neue Religion, zu der Philosophie und Poesie sich verschmelzen müssen. Religion, als schlechthinniges Abhängigkeitsgefühl, kann nie verschwinden. Aber die neue, von Comte im Catéchisme und der Politique positive als das »positive Dogma« verkündete Religion der Humanität ist eine Religion ohne Gott! Alleiniger Gegenstand ihrer Verehrung ist vielmehr das Grand Être der Menschheit, d. i. der Inbegriff aller zukünftigen, gegenwärtigen und vergangenen Menschen, die für das Wohl der Gesamtheit gewirkt haben, wirken oder noch wirken werden.

In der Ausgestaltung dieser Menschheitsreligion wird[375] nun unser Philosoph völlig zum Hohenpriester. Der positivistische Kalender setzt die Namen der Wohltäter der Menschheit fest, die verehrt werden sollen, während hemmende Persönlichkeiten (wie die Kaiser Napoleon I. und Julian) die »wohlverdiente periodische Geißelung« erleiden. Der einzuführende Kultus sieht u. a. 84 jährliche Feste, dreimalige tägliche Gebete (mit »Gedächtnis« und »Gefühlserguß«) und neun Sakramente vor. Zu den letzteren gehört auch der Tod oder vielmehr die transformation, d.i. der Übergang von dem leiblichen Dasein zum Weiterleben in dem Andenken der Mitmenschen. Die Leitung von Kultus und Erziehung wird Priestern übertragen, die zugleich Philosophen, Dichter und Ärzte sind. Comtes »Soziokratie« ist offenbar ganz theokratisch geformt; sie ist, wie Huxley gesagt hat, »Katholizismus minus Christentum«. So klingt denn nicht ganz unglaublich, was neuerdings behauptet wurde, daß der Philosoph ein halbes Jahr vor seinem Tode dem Jesuitengeneral Bekx ein Bündnis gegen Protestantismus, Deismus und Skeptizismus angeboten habe, das von diesem (der das ihm gesandte Exemplar von Comtes Catéchisme nicht einmal aufzuschneiden für der Mühe wert hielt!) natürlich abgelehnt wurde.

Mit Comtes Systematisierungs- und Reglementierungssucht verbinden sich anderseits sentimentale und mystische Züge. Wie der ganze Umschwung Comtes, seine »moralische Wiedergeburt« von ihm selbst dem »engelhaften Einfluß« einer von ihm vergötterten Frau (Clotilde de Vaux) zugeschrieben wird, so wird das weibliche Element besonders gepriesen und verehrt. Und von einer mystischen Rückkehr zu dem »ersten Stadium«, der animistischen Auffassungsweise der Welt, kann man sprechen, wenn man liest, wie er jetzt neben dem Grand être den Weltraum als das große Medium betrachtet, in dem sich die Erde, »der große Fetisch«, gebildet habe, der seinerseits wiederum das »große Wesen« der Menschheit aus seinem Schoße hervorgehen ließ (ein Anklang an die kirchliche Dreieinigkeitslehre).

Zum Schluß noch ein Wort über die weltlichen Einrichtungen des Comtesschen Idealstaates. Die Gewalt gebührt den »Patriziern« oder »Hauptleuten der Industrie« (Bankiers, Fabrikanten und Grundbesitzern), die sie freilich nur zum Besten der Arbeiter und der Gesellschaft überhaupt ausüben sollen. Die Konzentration des Kapitals in den Händen weniger liegt im Interesse[376] des Proletariats! Etwaigen Übergriffen der Patrizier sollen die Philosophen (Vernunft), Frauen (Gefühl) und Proletarier (Energie) vereint entgegenwirken, mit Hilfe der öffentlichen Meinung und durch eventuelle Verweigerung ihrer Mitwirkung (also Streik!). Übrigens setzt Comte für jeden Arbeiter eine Wohnung von sieben Zimmern als freies Eigentum und daneben noch einen Monatslohn von über 300 Franks fest. Von vielen anderen Phantastereien schweigen wir.

Comte prophezeite den Anbruch seines positivistischen Zukunftsstaates noch für das 19. Jahrhundert. Statt dessen haben sich gerade seine begabtesten Schüler, wie namentlich E. Littré (1801 – 81), von ihm getrennt, als er immer mehr auf mystische Bahnen geriet. Seine Hauptbewunderer fand Comte in England. Doch verlief die Entwicklung des englischen Positivismus in anderen Bahnen.

Quelle:
Karl Vorländer: Geschichte der Philosophie. Band 2, Leipzig 51919, S. 370-377.
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