Ansetzen

1. Gut ansetzen thut's nicht, man muss auch mit Ehren hinausführen.


2. Setz an, sagte Hans, mit der wächsernen Nase.


3. Was wohl ansetzt, lässt (gern) gute Letzt. – Eiselein.

Die Letze, etwas das erfreut, ein beim Abschied zur Ergötzlichkeit gemachtes Geschenk.


4. Zwischen Ansetzen und Trinken kann man (oder: kann ein Schiff) versinken.


[Zusätze und Ergänzungen]

5. Wol ansetzen ist das halbe Theil der Arbeit. – Petri, II, 807.


Quelle:
Karl Friedrich Wilhelm Wander (Hrsg.): Deutsches Sprichwörter-Lexikon, Band 1. Leipzig 1867.
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