Füllerei

1. Durch füllerey erstirbt man bald. – Henisch, 1287, 25.


2. Es sterben mehr von Füllerei als von Hunger. (S. ⇒ Völlerei.) – Opel, 392.


3. Füllerey bringt bulerey, bulerey bringt büberey. – Henisch, 1287, 26.


4. Füllerey ist ein kürtzung des Lebens. – Henisch, 1287, 29.


5. Füllerey ist ein vrsach aller leichtfertigkeit. – Henisch, 1287, 30.


6. Füllerey macht vngeschickt zu allen ehrlichen Thaten. – Henisch, 1287, 31.


7. Füllerey schwecht Leib vnd Gut. – Henisch, 1287, 32.


8. Inn füllerey steckt alles böss. – Henisch, 1287, 33.


9. Wo füllerey vberhand nimpt, mag nicht lang ein gut Regiment bestehen. – Henisch, 1287, 37.

Quelle:
Karl Friedrich Wilhelm Wander (Hrsg.): Deutsches Sprichwörter-Lexikon, Band 1. Leipzig 1867, Sp. 1267.
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