Kaufmannssohn

Kaufmannssohn hat eine halbe Gilde voraus. – Graf, 504, 156.

»Geht ein Kaufmann von Todes wegen ab und hinterlässt mehr als einen ehelichen leiblichen Sohn, so behält der jüngste mit Zustimmung der andern Brüder die Kaufgelder gegen Bekenntnissgeld; die andern Brüder lösen halbes Werk.« (Vgl. J. Wolf, Geschichte und Beschreibung der Stadt Duderstadt, Göttingen 1803, S. 97.)

Quelle:
Karl Friedrich Wilhelm Wander (Hrsg.): Deutsches Sprichwörter-Lexikon, Band 2. Leipzig 1870, Sp. 1230-1231.
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