Sinnen

1. Man kann mit allem Sinnen sich selber nicht entrinnen. – Hertz, 46.


2. Wer auff viel sinnet, der kan keins genug besinnen. – Petri, II, 635.


3. Wer viel sinnet, der kan kein Ding genugsam beginnen. – Henisch, 314, 22.

Lat.: Pluribus intentus minor est ad singula sensus. (Henisch, 314, 23.)


4. Wer viel sinnt, wenig spinnt.

Sinnen heisst hier: in Träumereien versunken dasitzen.


5. Wer wohl ist gesinnt, lässt es bleiben, wie er's find't.

Quelle:
Karl Friedrich Wilhelm Wander (Hrsg.): Deutsches Sprichwörter-Lexikon, Band 4. Leipzig 1876, Sp. 574.
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