Stöhnen

1. Stennen (stöhnen) is de halve Arbeit. (Bremen.) – Köster, 254; Goldschmidt, 106; Hauskalender, II.


2. Stennen1 is 't halve Arbeid, sä Ulenspegel, do stellte he sück achter de Smidt hen un stenn' sîn best.Kern, 172.

1) Stöhnen, pusten.


*3. Er stöhnt, als ob die Seele hintenaus wollte.

Holl.: Hij steent, of hem de ziel achter uit wou. (Harrebomée, II, 501.)


*4. Er stöhnt wie ein kranker Schotte.

Im Anfange des vorigen Jahrhunderts lebten in den Niederlanden zuweilen viele Schotten.

Holl.: Hij steent als een hranke Schotsman. (Harrebomée, II, 259b.)


*5. Hei stöhnt grad sau wie de ôl Klausche, on dei passd em, söck do ömmer sölwst e rön. (Insterburg.)


*6. Wäck awer gestähnt, on wenn de Sinndag kömmt, öss doch nuscht to begrawe. (Ostpreuss.)

Quelle:
Karl Friedrich Wilhelm Wander (Hrsg.): Deutsches Sprichwörter-Lexikon, Band 4. Leipzig 1876, Sp. 875.
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