Weichling

Lass den Weichling1 das verwirrte Garn auflösen.Burckhardt, 242.

1) Auch Feigling. – Es ist in dem Sprichwort der Gedanke ausgedrückt, dass sich ein Geschäft für die Fähigkeiten oder den Charakter eines Menschen eigne und dass man den Unmännlichen und Schwächling zu weiblichen Arbeiten verwenden müsse. In Schwaben (Nürtingen) hat man dafür: Weichscheisser. – Der zu keinem andern Geschäft taugt.

Quelle:
Karl Friedrich Wilhelm Wander (Hrsg.): Deutsches Sprichwörter-Lexikon, Band 5. Leipzig 1880, Sp. 78.
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