Einundzwanzigstes Kapitel Sophistische Widerlegungen, welche sich auf die Betonung stützen, giebt es weder geschriebene, noch gesprochene, mit Ausnahme einiger wenigen Fälle, wie z.B. bei folgender Rede: Ist das, was Du zerstörst, nicht ein Haus? Antwort: Ja. Ist nun das Nicht- ...
Vierzehntes Kapitel Von der Bewegung giebt es sechs Arten; die Entstehung ... ... die Vermehrung, die Verminderung, die Veränderung und den Ortswechsel. Alle diese Arten, mit Ausnahme der Veränderung, sind offenbar von einander verschieden; denn die Entstehung ist kein Untergang ...
... Mauleselin gebäre, hat nicht das thätige Wissen und deshalb liegt in seiner Annahme kein Irrthum, welcher seinem Wissen entgegengesetzt ist; denn nur wenn er seinen ... ... einwenden, dass, wer annimmt, das Gut-sein sei das Schlecht-sein, auch annähme, dass beides dasselbe sei. Denn A soll ...
... klar sein, dass C in allen B enthalten ist, so dass jene Annahme mithin falsch ist und folglich ist wahr, dass A in allen B ... ... nicht enthalten sein; nun war es aber in allen enthalten, mithin ist diese Annahme falsch und es wird also A in keinem B enthalten ...
1. Die Stufenleiter der Zwecke und der höchste Zweck Alle künstlerische und ... ... wissenschaftliche Tätigkeit, ebenso wie alles praktische Verhalten und jeder erwählte Beruf hat nach allgemeiner Annahme zum Ziele irgendein zu erlangendes Gut. Man hat darum das Gute treffend als ...
... an sich haben, und benannten sie mit den Namen von jenen; jetzt aber reden wir von jenen selbst, durch deren Einwohnung ... ... es mit einigen Dingen, daß nicht nur der Begriff selbst sich seinen Namen aneignen will für alle Zeit, sondern auch noch etwas ... ... werden, was ich meine: Das Ungerade muß doch immer diesen Namen bekommen, den wir jetzt genannt haben; ...
... Sokrates: Also hielt er den Namen Astyanax für den richtigeren Namen des Knaben als Skamandrios? Hermogenes: ... ... alles hindurch mit allem mischt, kerannytai , gab der Namenbildner ihm diesen Namen, um so sein Wesen zu benennen. ... ... auch nach deiner Ansicht der Name verschieden sein von dem Gegenstand, dessen Name er ist? Kratylos ...
... eine durchsichtige Umgebung bilden, welche den Namen Blasen führt, während man von denen aus erdiger, welche eben deshalb ... ... – und die Ursache dieser Eindrücke ist das, was wir mit dem Namen des Sauren belegen. Der allen bisher auf diesem Gebiete genannten entgegengesetzte ... ... von allen Gerüchen, folgt allein. Deswegen also haben ihre Verschiedenheiten keine besonderen Namen, da sie nicht aus ...
... andere, was wir hier wahrnehmen, infolge seiner Teilnahme an ihnen seinen Namen trägt, wie z.B. dasjenige, was an ... ... du ihn nun nur einmal aussprichst, bezeichnest du dann mit ihm dasjenige, dessen Namen er ist, wenn aber öfter, dann nicht? Oder ist ...
... sicher, sagte er, zumal jene moralischen Übel, die wir vorhin namentlich durchgenommen haben: Ungerechtigkeit, sinnliche Ausschweifung, Feigherzigkeit, Vernachlässigung des wissenschaftlichen Unterrichtes und ... ... Krankheit sei, daß die von der Ungerechtigkeit Behafteten, je nach dem Grade ihrer Teilnahme, früher oder später, von nichts anderem ... ... Wesens bestimmten Übel eine Seele oder sonst etwas überhaupt vernichtet werden, mit Ausnahme des Wesens, zu dessen Untergang ...
... der Dialektik ? Nein, sagte er, wahrhaftig nicht, mit Ausnahme einiger ganz wenigen, die mir vorgekommen ... ... , die von uns schon oft der hergebrachten Gewohnheit zuliebe den Namen »Wissenschafter« bekamen, aber eigentlich einen anderen Namen haben sollten, der etwas Klareres ausdrückte als »Meinung« ...
... bleiben, wenn man auch den anfänglichen Satz hinzunähme. Es muss vielmehr das Unmögliche mit den im Aufgang gesetzten ... ... so geschieht, wird das Falsche nicht immer aus der entgegengesetzten Annahme hervorgehen. Denn wenn man nicht setzt, dass A in dem B, ... ... Unten nach Oben in den Begriffen gesetzt wird, so dass, wenn, die Annahme mag wahr oder nicht wahr sein ...
... Untergang, noch von Bewegung die Rede ist, wie es beim Quantum Zunahme und Abnahme, bei der Qualität Veränderung, beim Raume Ortsbewegung, bei den ... ... ist indessen völlig ausgeschlossen. Auch der Geometer macht keine solchen Annahmen; denn das, was er tatsächlich zeichnet, kommt ...
... Arten gewinnen, nach denen die Dinge ihren Namen erhalten, so bilden die Gattungen wiederum die Prinzipien für die ... ... zu sein. Wie aber sollte irgend jemand auf die Annahme geraten, daß etwas derartiges wirklich Hebenden Einzelwesen existiere, wenn nicht deshalb, ... ... , einen anderen unvergänglich sein, sondern nach ihm ist alles vergänglich, bloß mit Ausnahme der Elemente. Die Frage dagegen, von der wir hier ...
... einer ist doch krank an den Augen, und dies führt den Namen Augenkrankheit? Kallikles: Allerdings. Sokrates: Nun ist er doch ... ... ich verstehe dich nicht. Sokrates: Weißt du nicht, daß nach deiner Annahme die Guten durch die Anwesenheit von Gutem gut sind ...
... gleichfalls wieder den Sinn jedes Namens vor und schrieb ihn so nieder, wie er, in unsere Sprache übertragen ... ... von dem fünften endlich empfing der Frühgeborene den Namen Azaës und der letztgeborene den Namen Diaprepes. Diese alle nun samt ihren ... ... wird, darunter auch die Gattung, welche jetzt nur noch ein Name ist, damals aber mehr als ...
... , insgemein Gefühle der Unlust, Schmerzen, Wehen, und was alles Namen dieser Art hat, eintreten? Protarchos: Ja, das wurde wiederholt ... ... uns gegebenen Dingen nun, welche du immer willst, setze, um uns schönerer Namen zu bedienen, das eine sei Gold, das andere ...
... wo wir sagten, daß diejenigen, welche das bewegliche Sein annähmen, und die annähmen, daß, was jedem jedesmal scheine, auch ihm, ... ... und greift und sie dann festhält und wieder losläßt: siehe nun zu, welchen Namen dieses wird führen müssen, ob denselben wie zuvor, da ...
... Sinne einen angenehmen Eindruck erfährt. Diese Bemerkungen des Prodikos nun nahmen viele der Anwesenden sehr beifällig auf. Nach dem Prodikos aber ließ ... ... Wettkämpfer zu Boden werfe und überwältige, er selbst sich einen berühmten Namen unter seinen Zeitgenossen erwerben würde. Gegen diesen Ausspruch also, und indem ...
... diesem aber versuche du, den Namen zu geben! Theaitetos: Und welchen Namen könnte man, ohne ... ... er sagen will, er sei Name von etwas, so wird herauskommen, der Name sei des Namens Name und sonst keines andern. Theaitetos: So ist es. ...
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